| Titel | Star Wars Zero Company |
| 27. August 2026 | |
| Electronic Arts | |
| 27. August 2026 | |
| Electronic Arts | |
| 27. August 2026 | |
| Electronic Arts | |
| System | PlayStation 5, Xbox Series, PC |
| Getestet für | PlayStation 5 |
| Versionsnummer | 1.1 |
| Entwickler | Bit Reactor, Respawn Entertainment |
| Genres | Rundenbasierte Taktik-Strategie |
| Texte |
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| Vertonung |
Das Star-Wars-Franchise erfreut sich nach wie vor extrem großer Beliebtheit, speziell unter Sci-Fi-Fans. Neben der Racer-Variante „Star Wars: Galactic Racer“, welche am 6. Oktober dieses Jahres erscheinen soll, haben wir mit der kürzlich erschienenen Taktik-Strategie-Variante Star Wars Zero Company erstmals sogar ein taktisches Star-Wars-Abenteuer im Stile eines XCOM erhalten.
Der US-amerikanische Entwickler und Strategie-Experte „Bit Reactor“ fungierte als Entwickler bei diesem vielversprechenden Projekt. Innerhalb dieses begabten Entwicklerteams befinden sich unter anderem auch ehemalige XCOM-, Gears-of-War- und Civilization-Entwickler. Für genügend Expertise, vor allem im Taktik-Genre, ist also bestens gesorgt.
Das auf Basis der leistungsstarken Unreal Engine 5 entwickelte Taktik-Strategiespiel erschien am 27. August für PS5, Xbox Series und PCs und in unserem ausführlichen Test verraten wir euch nun, ob sich ein Ausflug in taktische Star-Wars-Gefilde lohnt oder ob man sich diesen intergalaktischen Trip besser sparen sollte.
Das Ende der Klonkriege und die Ausrufung des Imperiums stehen bevor
In Star Wars Zero Company übernehmen wir die Rolle eines ehemaligen Offiziers der Republik, „Hawks“. Dieser befehligt nun eine Söldnertruppe gegen Ende der Klonkriege. Die Ausrufung des galaktischen Imperiums steht kurz bevor und unsere Spezialeinheit, die „Zero Company“, muss alles dafür tun, den Ausgang dieses verheerenden Krieges vielleicht doch noch zum Guten zu wenden.
Eines Tages erhält die Zero Company den Auftrag eine Separatistensekte aufzuspüren. Diese geheimnisvolle Sekte ist jedoch nicht das Einzige, mit dem sich unsere Gruppe aus Spezialisten herumschlagen muss. Auch eine geheimnisvolle Krankheit, die sogenannte „Schattenplage“, macht es unserem Trupp nicht gerade einfach, diese waghalsige Mission zu einem guten Abschluss zu bringen.
Unzählige waghalsige und äußerst gefährliche Missionen quer durch die Galaxis erwarten die Mitglieder der Zero Company. Aber genau dafür wurde diese Gruppierung ja schließlich auch gegründet.
Taktisches Vorgehen steht an erster Stelle
Bei Star Wars Zero Company handelt es sich um ein Taktik-Strategie-Abenteuer im Stile eines XCOM. Im Klartext heißt das, das Spiel wird in der Top-Down-Perspektive gespielt und die Spielrunden selbst laufen rundenbasiert ab.
Am Anfang einer jeden Runde hat man also eine bestimmte Anzahl an Zügen pro Charakter zur Verfügung. Sind diese Züge aufgebraucht, beendet man die Runde per Knopfdruck. Anschließend absolviert die KI, also die gegnerischen Einheiten, die zur Verfügung stehenden Züge.
Je nach Situation fallen diese mal mehr und mal weniger intelligent gewählt aus. Hier entscheidet natürlich auch der ausgewählte Schwierigkeitsgrad über die gewählten Entscheidungen, die die KI trifft. Hat man einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad ausgewählt, fallen die Züge recht oft weniger geschickt aus, um es uns etwas leichter zu machen.
Speziell für das Star-Wars-Franchise ist ein Titel in diesem Genre also ein absolutes Novum. Viele Jahre träumten Star-Wars- und XCOM-Fans jedoch bereits von einer Kreuzung des Franchise und des Genres und nun haben wir diese Wunschfantasie mit Star Wars Zero Company endlich erfüllt bekommen. Und eines kann man getrost sagen: Diese Kombination passt wirklich wie die Faust aufs Auge.
Viele Upgrademöglichkeiten schaffen Raum für taktische Finesse
Zum ohnehin schon sehr taktisch ausgelegten Gameplay-System kommen noch eine Vielzahl an Upgrade- und Anpassungsmöglichkeiten hinzu. Zum einen haben wir natürlich stets die Möglichkeit, unseren Trupp anzupassen, verschiedene neue Agenten zu rekrutieren und sogar deren Beziehungen untereinander zu stärken, um den Zusammenhalt in der Gruppe noch weiter auszubauen. Das stärkt nicht nur jeden einzelnen Mitstreiter, sondern am Ende die gesamte Gruppe.
Obendrein haben wir jedoch auch die Möglichkeit, die Fähigkeiten unserer Crewmitglieder und sogar deren Bewaffnung anzupassen. Neben verschiedenen Waffenmodifizierungen können wir ebenfalls die Outfits unserer Gruppenmitglieder anpassen. Den kreativen und taktischen Entfaltungsmöglichkeiten sind also kaum Grenzen gesetzt.
Zwischen den fordernden Kämpfen schaltet das Spiel außerdem in die Third-Person-Perspektive. So fühlt sich das Spielgeschehen dann gleich noch eine Spur immersiver an. In diesem Third-Person-Modus können wir uns dann bis zum nächsten Kampfschauplatz durch das jeweilige Areal bewegen. Treffen wir allerdings wieder auf feindlich gesinnte Einheiten, schaltet das Spiel wieder in die Taktik-Perspektive. Ein interessanter Kniff, der den recht starren Taktik-Ansatz von Zero Company etwas auflockert und uns das Abenteuer nicht nur in der Taktik-Perspektive erleben lässt.
Zwischen den Missionen finden wir uns im Hub wieder
Unser Hauptquartier ist der Dreh- und Angelpunkt der Zero Company. Denn hier entscheiden wir wohlüberlegt, auf welche Mission wir uns als Nächstes begeben oder welche Mitstreiter wir auf diverse Zusatzmissionen aussenden, um weitere Ressourcen zu erhalten.
Sollte ein Mitstreiter während einer Mission mal schwerer verletzt werden, wird dieser auf unsere hauseigene Krankenstation geschickt. Die nun anstehende Genesungszeit können wir auf Wunsch und mit Hilfe des Einsatzes von Ressourcen sogar beschleunigen und somit abkürzen. Ein weiterer taktischer Kniff, den es jederzeit zu bedenken gilt.
Ebenso werden alle Anpassungsmöglichkeiten innerhalb des Hubs erledigt und ausgewählt. Auch halten sich unsere Crewmitglieder in diesem Hub auf. Zwischen den Missionen kann man mit diesen Mitgliedern dann sogar hin und wieder ein Pläuschen halten. Diese kurzen Unterhaltungen treiben die Geschichte teils weiter voran und verschaffen uns auch zusätzliche Informationen über die Mitglieder selbst.
Permadeath-Modus für hartgesottene Taktik-Fans
Für absolute Hardcore-XCOM- und Taktik-Fans haben die Entwickler von Bit Reactor etwas Besonderes eingebaut. Denn der sogenannte „Permadeath“-Modus sorgt nämlich dafür, dass verstorbene Charaktere unserer Gruppe auch tot bleiben. Das heißt: Verliert man einen Charakter auf und während einer Mission, ist dieser unwiderruflich ausgelöscht und kann auch nicht mehr wiederbelebt werden. Jede Entscheidung kann also weitreichende und einschneidende Folgen haben, die das zukünftige Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen.
Dieser Modus sollte allerdings mit Bedacht gewählt werden, da man sich, speziell bei zu unüberlegtem Vorgehen, schnell den gesamten Spielverlauf ruinieren kann und theoretisch von Neuem beginnen muss, wenn man einen bestimmten Charakter am digitalen Leben erhalten möchte. Auf Wunsch kann der Permadeath-Modus aber natürlich auch deaktiviert werden.
Detaillierte und schön anzusehende Optik trifft auf störende Nachladeruckler
Die technische Seite von Star Wars Zero Company ist leider ein recht zweischneidiges Schwert. Zum einen sieht die Optik, die auf der Unreal Engine 5 basiert, wirklich toll und sehr detailreich aus. Die Spielwelten und Areale strotzen regelrecht vor kleinen Details. Die Liebe zum Detail merkt man dem Titel also quasi pausenlos an und die typische Star-Wars-Atmosphäre wird auch wunderbar transportiert.
Zum anderen wäre da allerdings noch die eher durchwachsene Performance, die das Spielgeschehen hin und wieder doch mal etwas ruckelig wirken lässt. Die Performance-Einbrüche sind allerdings keine typischen FPS-Drops, wie man im ersten Moment vielleicht meinen würde. Vielmehr handelt es sich um eine Art Nachladeruckler, wenn man beispielsweise im Spielareal voranschreitet. Interessant ist hierbei die Tatsache, dass wir die PS5- und die PC-Version testen konnten und beide Versionen dieselben Verhaltensmuster diesbezüglich an den Tag legen. Man kann also definitiv ausschließen, dass es sich um Ruckler aufgrund von eventuellen Hardwaredefiziten handelt.
Alles in allem sieht Star Wars Zero Company aber toll aus und spielt sich auch so. Die immer mal wieder auftretenden Ruckler müssten zwar nicht sein, stören den eigentlichen Gameplay-Ablauf aber im Endeffekt nicht. Dieses Problem könnten die Entwickler mit einem zukünftigen Patch natürlich auch noch verbessern oder sogar komplett in den Griff bekommen.
Kultiger Soundtrack, knallige Effekte und ordentliche Synchronisation ergeben ein ordentliches akustisches Gesamtbild
Wie üblich für ein Star-Wars-Videospiel darf natürlich auch bei Zero Company der absolut kultige und äußerst beliebte Star-Wars-Soundtrack nicht fehlen. Dieser untermalt die actionreichen Szenen stets wunderbar und lässt zu jeder Sekunde pures Star-Wars-Feeling aufkommen. So muss es sein.
Aber auch die toll abgemischten, knalligen und stets passenden Soundeffekte runden das Spielgeschehen stets wunderbar ab. Obendrauf gibt es noch eine ordentliche und sauber umgesetzte Synchronisation, die auch größeren Projekten in nichts nachsteht. Was will man als eingefleischter Star-Wars-Fan denn auch mehr?
Star Wars ist erfolgreich im Taktik-Strategie-Genre angekommen
Für viele Star-Wars- und XCOM-Fans geht mit Star Wars Zero Company ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Die eigentlich perfekte Kreuzung des Franchise mit der taktischen Finesse der XCOM-Reihe funktioniert wunderbar und macht dazu auch noch unheimlich viel Spaß. Hat man sich erst einmal in das rundenbasierte Kampfsystem reingefuchst und dieses erlernt, kann man gar nicht mehr genug von diesem intergalaktischen Abenteuer bekommen.
Mit unzähligen taktischen Möglichkeiten und Anpassungen fühlt sich zudem kaum eine Spielrunde gleich an. Obendrauf haben wir eine Vielzahl an Möglichkeiten, um unseren Trupp weiter auszubauen und so noch effektiver im Kampf gegen die zahlreichen Gegner zu machen. Taktik ist hier also das A und O.
Für XCOM- und Taktik-Fans ist Star Wars Zero Company also ein absoluter Pflichtkauf. Aber auch Star-Wars-Fans, die mal wieder Lust auf ein etwas anderes Abenteuer innerhalb ihres Lieblings-Franchise haben, können hier getrost zugreifen. Ein reinrassiges Actionspiel darf man hier jedoch nicht erwarten. Star Wars Zero Company übertraf meine Erwartungen jedoch absolut und daher spreche ich eine klare Kaufempfehlung für diesen etwas anderen Star-Wars-Ausflug in noch recht unbekannte Taktik-Gefilde aus.
Story
Gameplay
Grafik
Sound
Sonstiges
Bildmaterial: Star Wars Zero Company, Electronic Arts, Bit Reactor, Respawn Entertainment

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