Das Xbox Disc-to-Digital-Feature ist mehr als ein Gerücht und startet tatsächlich am 31. August. Offiziell sollen im Programm tausende Spiele verfügbar sein – vorerst nur für Xbox Insiders.
Die Funktionsweise ist dabei äußerst simpel: Es funktioniert, indem ihr eine Xbox-Series-X- oder Xbox-One-Disc in eure Xbox-Konsole einlegt und die digitale Lizenz für das Spiel aktiviert. Ab diesem Moment funktioniert das Spiel auch ohne Disc. Die Disc selbst bleibt unverändert und funktioniert weiterhin normal.
Sobald die Berechtigung eingelöst wurde, sind sämtliche Vorteile eines digitalen Spiels, einschließlich Xbox Play Anywhere und Xbox Cloud Gaming, verfügbar. Wichtig dabei ist, dass das Programm weiterhin den Verkauf gebrauchter Spiele, das Ausleihen von Spielen und ähnliches ermöglicht.
Wenn ihr eine Disc kauft, sie in eine digitale Lizenz umwandelt und anschließend weiterverkauft, erhält die Person, die die Disc als Nächstes in ihre Xbox-Konsole einlegt, die Berechtigung auf ihr Konto. Die digitale Lizenz wird dann von deinem Konto entfernt.
Xbox rüstet sich mit dem Programm für die digitale Zukunft – und anders als Sony geht man den ersten Schritt vor dem zweiten. Inwieweit die alten Discs aber tatsächlich mit einer neuen Xbox-Konsole kompatibel sind – sprich, ob es ein zumindest optionales Laufwerk gibt – wird sich erst noch zeigen. Zumindest können Xbox-Fans jetzt schon mal loslegen und ihre Sammlung digitalisieren.
via Gematsu, Digital Foundry, Bildmaterial: Xbox

Die Situtation ist ja wie 2013, nur eben umgekehrt – Microsoft hat vorgelegt, Sony muss nachziehen.
Aber natürlich nicht unmittelbar nach Microsoft. Ich rechne eher Anfang bis Mitte nächsten Jahres damit.
Bei Microsoft wie Sony stellt sich mir allerdings die Frage: Reicht das?
Mir persönlich reicht das nicht, aber ich arbeite gerade eifrig daran, bezüglich der Geschäftspraktiken beider Konzerne bis Ende 2027 zu folgender "Philosophie" zu kommen:
"I don't care and I don't care that I don't" (Magillanica Lou Mayvin)
Ich möchte zwar anmerken, dass ich Microsofts Vorgehen in diesem Fall besser finde als jenes von Sony, gehe aber aktuell davon aus, dass auch die nächste Xbox-Komsole digital only sein wird, Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich ab der nächsten Generation zum Xboxler werde, nahezu bei Null.
Ich lehne den Konzern Microsoft inzwischen noch vehementer ab als die Valve Corporation und das will was heißen.
Nichtsdestoweniger hört sich für mich das gemunkelte "Project Helix", also die nächste Xbox-Konsole, echt nicht schlecht an. Da soll der Zugriff auf deine Steam- und GOG-Bibliotheken ermöglicht werden. Dazu dann die Vorteile einer fixen Hardware, für die Spiele optimiert werden und wo ich mir um Systemanforderungen niemals den Kopf zerbrechen muss – doch, ich sag's ehrlich: Klingt attraktiv für mich.
Ich fürchte nur, dass Sony hier nicht nachziehen kann – und am Ende doch vom 26-fach größeren Megakonzern erdrückt wird.
Das nennt man dann wohl "selbstgewähltes Elend".
"Sie beschreiten alle den Weg, den sie selbst gewählt haben." Wer das von sich gegeben hat, solltest du als FF9-Fan ebenso gut wissen wie ich.
Der 'selbstgewählte' Anteil ist gering.
Die persönliche Perspektive bringt mich dazu, das immer zu wiederholen, nicht die Sympathie für Sony. Es geht mir einfach ungeheuer auf den Keks, dass aktuell Mitarbeiter meiner Firma wütend und obendrein ausfallend die Schuld für die Krise in die Schuhe anderer Mitarbeiter zu schieben versuchen. Obwohl ja unbestreitbar ist, dass uns primär die KI auslöscht.
Wäre der Markt noch wie er vor sechs Jahren war (und den 100 davor), würde Sony die scheidende Konsolengeneration stark rabattiert und trotzdem mit großartigen Margen verkaufen. So funktionierten die vier Konsolen vorher ja auch, das war der Plan von Anfang an. Dann sähen wir auch ein ganz anderes Sony, das für seine Kunden mehr Freebies hätte. Ich will noch nicht mal ausschließen, dass man die Einstellung physischer Medien auf einen deutlich späteren Zeitpunkt verschoben hätte.
Sony ist ein gieriger Konzern, keine Frage, aber im Gegensatz zu Firmen wie NVidia und eben auch Microsoft ist Sony auf einen wohlwollenden Endnutzer angewiesen. Den man zufriedenstellen muss und dem man gelegentlich auch Geschenke macht. Hier versagt Sony nicht primär deswegen, weil gierige Entscheider in der Chefetage "ihr Elend selbst wählen". Sondern, weil ihnen auf dem Markt die Optionen ausgehen.