Aktuell jagt gefühlt ein Cozy-Farming-Game das nächste. Doloc Town schlägt allerdings einen etwas anderen Weg ein und verlegt das gemütliche Farmleben kurzerhand in die Postapokalypse. Entwickelt wird das Pixel-Abenteuer von RedSaw Game Studios, während Logoi Game und Pathea Games als Publisher fungieren.
Das Spiel ist bereits seit dem 6. August für PC via Steam erhältlich und kommt dort bislang ausgesprochen gut an. Knapp 2.000 NutzerInnen-Bewertungen sind bereits zusammengekommen, die Resonanz fällt dabei äußerst positiv aus. Erfreulich: Deutsche Texte sind ebenfalls verfügbar.
Vom Schrottsammler zum Farming-Tycoon
In Doloc Town übernehmt ihr die Rolle eines jungen Schrottsammlers, der auf der Flucht vor Feinden in der gleichnamigen Siedlung landet und dort eine eigene Farm aufbaut. Ganz so friedlich wie in anderen Genrevertretern geht es allerdings nicht zu.
Saurer Regen, extreme Hitze und Gewitter setzen euren Pflanzen zu. Gleichzeitig lassen sich die Naturgewalten zum eigenen Vorteil nutzen – etwa indem Blitze Energie liefern oder heftiger Regen die Felder bewässert.
Neben klassischem Ackerbau, Angeln und Viehzucht könnt ihr eure Farm dank frei platzierbarer Plattformen immer weiter in die Höhe bauen. Dazu kommen ein Gen-System für mehr als 30 Pflanzenarten, Automatisierung mithilfe von Drohnen sowie Solar- und Windenergie. Auch Erkundung spielt eine größere Rolle: Flusstäler, Sümpfe, Höhlen und die Ruinen der alten Stadt warten mit Ressourcen, Gegnern und Geheimnissen auf euch.
Für Abwechslung sollen zudem Beziehungen zu den BewohnerInnen, persönliche Geschichten und saisonale Feste sorgen. Die EntwicklerInnen sprechen von mehr als 30 Stunden für die Kernerfahrung, während mit sämtlichen zusätzlichen Aktivitäten sogar über 100 Stunden Inhalt geboten werden sollen. Wer also gerade nicht genug von Farming-Simulationen bekommen kann, findet hier eine deutlich rauere Interpretation des derzeit so beliebten Genres.
Der Trailer:
Bildmaterial: Doloc Town, Logoi Games, Pathea Games, RedSaw Game Studios

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