Beast of Reincarnation ist erst seit wenigen Tagen erhältlich. Auch wenn die Meinungen zum neuen Game-Freak-Abenteuer durchaus auseinandergehen – wie auch unser Test zeigt – und sich das Studio bereits der Kritik angenommen und Besserung versprochen hat, waren zumindest die Fans schon ausgesprochen fleißig. Denn natürlich dauerte es nicht lange, bis ausgerechnet Pokémon seinen Weg in das Spiel gefunden hat.
Akari und Zacian erobern Beast of Reincarnation
Modder ChitoseHaruhi hat eine erste Pokémon-Mod für die PC-Version veröffentlicht. Diese ersetzt Protagonistin Emma kurzerhand durch Akari (dt. Lumia) aus Pokémon-Legenden: Arceus. Noch passender fällt die Veränderung ihres tierischen Begleiters Koo aus: Aus dem weißen Hund wird das legendäre Pokémon Zacian aus Pokémon Schwert und Schild.
Ganz ohne Risiko ist die Mod allerdings nicht. Der Ersteller weist selbst darauf hin, dass sie bislang nicht direkt im Spiel getestet wurde und auf bisherigen Modding-Erfahrungen basiert. Abstürze oder andere Probleme können daher nicht ausgeschlossen werden. Ob Game Freak mit diesen Mods einverstanden ist, darf auch hinterfragt sein.
Erst der Anfang?
Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von Beast of Reincarnation ist das zumindest ein ziemlich schneller Start für die Modding-Community. Gleichzeitig bietet sich das Spiel mit seinem Duo aus Emma und Koo geradezu für weitere Pokémon-Modifikationen an.
Ob daraus irgendwann umfangreichere Umbauten entstehen, bleibt abzuwarten. Potenzial wäre jedenfalls reichlich vorhanden – und irgendwie war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Fans Game Freaks neues Abenteuer wieder ein kleines Stück näher an Pokémon heranrücken.
Beast of Reincarnation erschien am 4. August für PlayStation 5, Xbox Series und PC. Das Spiel ist außerdem direkt zum Start im Game Pass verfügbar. Bei Amazon könnt ihr Beast of Reincarnation* in einer Deluxe und Standard Edition physisch kaufen.
via The Gamer, Bildmaterial: Beast of Reincarnation, Fictions, Game Freak

Ich nehm an, falls da eine zwei oder alle drei Partei(n) aus "The Pokémon Company Group" generell was dagegen hat / haben / hätte(n) und klagen oder so will / wollen / wöllte(n) , dann wird / würde das sicherlich, Unabhängig von solchen Umständen, eh passieren.
Es kann übrigens nicht nur die Erstellung / Inverkehrbringung / Verbreitung von Mods "gefährlich" sein, sondern Auch die Nutzung...
"Wären die Nutzungen von Mods für Videospiele, theoretisch, berechtigte Gründe zum Entzug von entsprechenden Nutzungslizenzen für jeweilige Spiele, durch Entwickler, Publisher, Plattform oder oder und anderen an jeweiligen Spielen beteiligten Parteien? "
Gemini:
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Ja, die Nutzung von Mods für Videospiele stellt in der Regel einen rechtlich berechtigten Grund für den Entzug von Nutzungslizenzen durch Entwickler, Publisher oder Plattformbetreiber dar.
Juristische und vertragliche Grundlagen
Gründe für den Lizenzentzug bei Mods
Publisher und Plattformen stützen sich bei Sanktionen (wie Banns oder Entzug der Lizenz) meist auf folgende Argumente:
Ausnahmen und Grauzonen
"
Anmerkung: Eine Zeitliche Befristung von Lizenzen hab ich noch nirgends bei den von mir gegen Entgeltlich Gekauften Lizenzen gesehen.
"Lizenz statt Eigentum: Verbraucher erwerben beim Kauf eines digitalen Videospiels in der Regel kein vollständiges Eigentum an der Software" Das trifft übrigens auch auf Spiele auf physischen Original-Kopie-Datenträgern zu.
Sobald Modder versuchen, Geld mit den Mods zu verdienen, ist der Ofen aus. Bis zu diesem Moment geht heute erstaunlich viel. Die Szene ist überwiegend unbehelligt, obwohl es natürlich streng genommen eine Urheberrechtsverletzung ist. Nintendo und Pokémon praktizieren eine 'kontrollierte Duldung'. Riskanter sind Mods zu Harry Potter oder Studio Ghibli-Zeugs.
Spoiler anzeigen
Insgesamt bezeugt die riesige Modder-Szene, welche Macht der Konsument auf dem Markt tatsächlich noch hat und dass auch die AAAs zuweilen die Zügel lockerlassen müssen. Aber sag's nicht den Sony-Protestlern. Die Disc seit 10 Jahren mindestens anachronistisch.
Ich finde, Beast of Reincarnation wird von IGN ziemlich schlecht bewertet und teilweise auch unfair beeinflusst dargestellt. Gerade bei IGN habe ich mittlerweile das Gefühl, dass dort nicht mehr dieselbe Art von Gaming-Kritik betrieben wird wie noch vor Jahrzehnten. Auch in letzter Zeit wirken manche Bewertungen bei Spielen ziemlich merkwürdig und für mich nicht immer nachvollziehbar.
Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass viele Entwickler bei neuen Projekten vorsichtiger werden. Wenn ein Spiel schon vor oder kurz nach dem Release von großen sogenannten „Kritikern“ wie IGN, Metacritic usw. schlecht dargestellt wird, kann das natürlich auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung bei den Kunden und letztlich auf die Verkaufszahlen haben.
Das Problem ist ja einfach, dass dem Entwickler investieren teilweise jahrelang enorme Summen und viel Herzblut in ein Spiel )auch mehr unter weniger bei dem letzten Scam Soulslike Spiel wie The Relic: First Guardian. Wenn dann wenige große Medien mit ihrer Bewertung einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben, kann das für kleinere oder ungewöhnliche Projekte ein echtes Risiko sein. Am Ende könnte genau diese Angst sogar dazu führen, dass Entwickler weniger experimentieren und stattdessen lieber auf sichere, bekannte Konzepte setzen.
Natürlich muss ein Kritiker auch negative Bewertungen abgeben dürfen. Aber gerade bei großen Gaming-Medien erwarte ich eine faire und nachvollziehbare Bewertung und nicht das Gefühl, dass bestimmte Spiele oder Genres von vornherein schlechter behandelt werden.
Ja, bei Spielen wie Relic, bin ich echt entsetzt darüber, wie die das so total in Sand gesetzt haben, da sah gezeigtes Erstmaterial noch besser aus, als das Finale Spiel, dass ich froh bin das nicht vorbestellt und gekauft zu haben, obwohl ich das mal vorhatte, es dann aber wegen Interessenmangel aufgrund genug anderer besserer IPs und Backlog nicht sofort tat und mich dadurch von nem klaren Fehlkauf bewahrte
Aber sowas ist auch wichtig solch grobe Schnitzer dann klar zusteigen und zu benennen, wenn Entwickler total unfertige dreiste Krücken auf den Markt schmeißen nach dem Motto, Deadline erricht, Spiel muss raus, egal wie unfertig es ist, bloß um irgendwelche internen Statistiken zu schönen, damit ist doch niemanden geholfen, sowas ist respektlos und gegenüber, es ist respektlos sich selbst gegenüber als Entwickler, wenn man jegliche Moral übern Haufen wirft, bloß um nicht länger als geplant an nem Spiel arbeiten zu müssen
Wenn man für 60-80 Spiele verkauft, dann sollt auch n gewisser Qualitätssnspruch gewährleistet bleiben undnicht Produkte abliefern, die technisch noch auf Alpha-Niveau sind voller Bugs
Ich hab mir die entsprechenden Reviews angeschaut und empfand die Kritikpunkte eigentlich mehr als fair.
-wenig Gegnertypen, diese Gegnertypen haben auch nur wenig Angriffe drauf, die Kämpfe werden schnell repetitiv
-das gleiche gilt für Bosse, relativ wenige Angriffe, in einer zweiten Phase bekommen sie so gut wie keine neuen Angriffe dazu, ab der zweiten Hälfte werden viele Bosse recyclet
-die Inszenierung ist sehr steif, die Dialoge wohl recht mittelmäßig und unnatürlich geschrieben, Potential ist da, aber wird lange nicht ausgeschöpft
-insgesamt wirkt es wie ein Spiel, dass gute Ideen hat, diese aber mäßig umsetzt
Klingt für mich eigentlich nach guten Gründen, dem Spiel nur ne 6/10 zu geben. Klar, man kann da auch anderer Ansicht sein und wenn jemand das Spiel extrem abfeiert, freut es mich für die Person, aber bei den Kritikpunkten, die ich mitbekomme, wirkt keiner so, als würde das Spiel "unfair" bewertet werden.
Warum ist es denn unfair? Weil Gamefreak mal was Neues macht? Sie machen öfter mal was Neues, keines der anderen Spiele kam jetzt atemberaubend gut an. Indie-Spiele, die auch oft viel weniger kosten, haben kreativere Ideen, oft sind es auch Erstlingswerke, die dann natürlich auch was ganz Neues für das Studio sind und die haben dann mehr Feinschliff, Studios wie Supergiant Games oder Thunderlotus Games erfinden sich ständig neu und trotzdem sind sie polierter.
Gamefreak verdient keinen Tätschler auf den Kopf der Marke "schon gut, du probierst dich neu aus", wenn so viele andere Studios Neuausrichtungen wesentlich besser hinbekommen. Ein Lost Soul Aside wurde bei Release regelrecht ZERFETZT, da hat auch keiner Rücksicht drauf genommen, dass es das Leidenschaftsprojekt eines Entwicklers war, der dann das Glück hatte, ein Studio an seine Seite zu bekommen, um sein Werk vollenden zu können. Da gab es auch kein "Ja, lass ihn doch noch ein wenig machen, vielleicht wird es ja noch besser".
Beast of Reincarnation hat seine Fans und das freut mich für sie. Aber jegliche Kritik als "unfair" abzuschmettern ist extrem unfair gegenüber vielen kleineren Studios, deren kleinere Fehler auch mit Abwertungen abgestraft werden, die aufgrund der kleinen Größe ihrer Spiele keine zweite Chance haben, die teils noch mehr Feinschliff für weniger Geld anbieten.
Wenn wir gnädig mit Gamefreak sind, müssen wir extra gnädig mit jedem Indietitel umgehen, in dem auch die Leidenschaft seiner Entwickler zu spüren ist.