Dass PlayStation-Fans frustriert von Sonys Entscheidung sind, dem physischen Disc-Medium ab 2028 den Rücken zu kehren, dürfte mittlerweile mehr als deutlich sein. Dabei spielen nicht nur ein „mieser“ PlayStation Store und die Gefahr für den Geldbeutel eine Rolle. Viele Fans sehen sich gar mit der Situation konfrontiert, bald komplett aus dem PlayStation-Kosmos ausgeschlossen zu sein.
Denn: In 121 Ländern ist es nicht möglich, ein PSN-Konto zu erstellen, was bedeutet, dass dort auch der PlayStation Store nicht genutzt werden kann. In einer (leider nahen) Zukunft, die rein auf digitale Inhalte setzt, wären SpielerInnen in den betroffenen Ländern vom Kauf von Titeln auf der Plattform exkludiert.
Ein Reddit-User macht die Community auf dieses Problem aufmerksam und warnt: „Es gibt keinen PlayStation Store in Georgien, wodurch Georgier nach 2028 keine Videospiele mehr kaufen können.“ Doch die Realität ist weitaus besorgniserregender: In stolzen 62 Prozent aller Länder wird die PlayStation 6 nach aktuellem Stand nicht nutzbar sein.
In Kommentaren schlagen User bereits heute weit verbreitete Workarounds vor. Etwa das Erstellen eines PSN-Kontos für ein Nachbarland und die Einrichtung eines dort ansässigen PayPal-Kontos oder das Aufladen des Guthabens mittels virtueller Geschenkkarten.
Dabei handelt es sich jedoch um inoffizielle Lösungen, gegen die Sony künftig leicht vorgehen könnte. Schließlich legt die EULA fest, dass NutzerInnen „korrekte“ Angaben machen müssen; andernfalls behält sich Sony das Recht vor, das Konto „auszusetzen, zu kündigen oder einzuschränken“.
Folgerichtig die düstere Aussicht: Solange Sony das PlayStation Network nicht in weiteren dieser 121 Länder einführt, wird ein Großteil der Weltbevölkerung keine Spiele für die PS6 kaufen können.
via The Gamer, Bildmaterial: PlayStation

Es wirkt zum Teil so, als ob es Sony irgendwie darauf anlegt (oder sogar plant), aus dem Videospielbereich zu verschwinden. (Wenn sogar der Sony Chef zu diesem Zeitpunkt die Hälfte seiner Aktien verkauft)
Sollte die Xbox und Nintendo nachziehen und Steam sowie insbesondere GOG seine Richtlinien verschärfen kann man das vielzitierte Zitat aus dem Weltwirtschaftsforum (2030 wirst du nichts besitzen, aber glücklich sein) so langsam als These nehmen. Evtl. geben gewisse elitäre Kräfte diese Richtung vor? ( würden jetzt Verschwörungstheoretiker argumentieren)
Mit Sony Pictures/Columbia gehört einem noch eines der größten Filmstudios nicht nur in ganz Hollywood, sondern auf der ganzen Welt. Man hat vollen Zugriff auf etwas, wonach Disney/Marvel sich seit Jahren die Finger leckt, Spider-Man und andere Marvel-Charaktere, die man damals zum Schleuderpreis bekommen hat, weil Marvel in finanziellen Schwierigkeiten steckte.
Sony ist einfach auf so vielen Partys noch vertreten, die würden sicherlich nicht Insolvenz anmelden^^
Die PlayStation ist natürlich neben dem Filmgeschäft mittlerweile wohl die stärkste Sparte. In Sachen Handys und Fernseher mischt man schon lange nicht mehr ganz oben mit. Wie es in Sachen Kameras ausschaut, weiß ich nicht aber man ist in Kinos noch sehr groß mit Leinwänden vertreten zum Beispiel.
Dass viele Länder in Sachen PSN ausgeschlossen sind, ist kein aktuelles Problem sondern halt schon seit dem großen Drama auf PC bekannt, wo Sony irgendwann die Accountpflicht eingeführt hatte.
Wie einige schon erkannt haben, für Sony würde sich vermutlich sehr wenig ändern, weil das schlicht und ergreifend keine wichtigen und relevanten Märkte für Sony sind. Anti-Consumer wäre hier wohl das korrekte Wort. Aber ich beschwere mich auch nicht, dass es hier in meiner Nähe noch immer nicht Domino's Pizza gibt und die Finnen vermutlich auch nicht, dass es in ihrem Land kein McDonald's mehr gibt. Natürlich weit hergeholt, aber wenn ein Produkt irgendwo nicht offiziell verfügbar ist, bleibt einem meist nichts anderes übrig, als es hinzunehmen. Dass man hier dennoch Leute halt ausschließt, ist ne andere Sache.
80% der 62 Prozent geben heiße Luft von sich und werden trotzdem weiter kaufen. Der Verlust der paar weiteren wird Sony nicht weh tun
Es wird von Regionen gesprochen die nicht an das PSN angeschlossen sind, nicht von Spielern die an sich physisch kaufen. Defacto also nicht die Möglichkeit haben digital zu kaufen. Man sollte den Artikel schon lesen. Warum das nicht möglich ist, wurde von einigen Nutzern hier schon erläutert. Sony verliert hier wenig, nur die Spieler die geplant haben sich in betreffenden Regionen über Umwege die PS6 kaufen zu wollen.
Das Gleiche wird wohl passieren wie damals mit den Videotheken, die Mitte der 2010er-Jahre durch Streaming-Dienste wie Netflix nach und nach verschwanden. Auch der zunehmende Digitalvertrieb wird dazu führen, dass Tauschbörsen für Gebrauchtspiele und viele Fachhändler immer weiter zurückgehen oder ganz verschwinden.
Die Entwicklung rund um GTA und der allgemeine Trend hin zu digitalen Verkäufen haben diese Richtung meiner Meinung nach zusätzlich bestätigt. Das war's dann wohl langfristig mit Discs und dem klassischen Gebrauchtspielemarkt.