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PlayStation Network kämpft mit Ausfällen – Marvel Tōkon reagiert auf Login-Probleme

Nur wenige Stunden nach dem Start der Open Beta von MARVEL Tōkon: Fighting Souls kommt es beim PlayStation Network (PSN) zu weitreichenden Störungen. Zahlreiche SpielerInnen melden derzeit Probleme beim Einloggen auf der PlayStation 5 sowie bei PC-Spielen, die eine PSN-Anmeldung voraussetzen – darunter auch die neue Beta des Fighting Games.

Auf der PS5 erscheint unter anderem der Fehlercode WS-116486-6, der laut Sony auf ein Verbindungsproblem mit den Servern hinweist. Auch die offizielle Support-Webseite war zeitweise nur eingeschränkt erreichbar. Laut Downdetector häuften sich die Meldungen ab etwa 13:00 Uhr deutscher Zeit.

Entwickler untersuchen die Ursache

Der offizielle Account des Spiels bestätigte jedoch inzwischen die Störungen:

„Wir sind uns bewusst, dass einige PlayStation-Spieler derzeit Probleme beim Einloggen und mit der Netzwerkverbindung haben. Unser Team untersucht das Problem derzeit intensiv und arbeitet daran, die Ursache zu ermitteln. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, sobald wir weitere Informationen haben.“

SpielerInnen werden zudem auf den offiziellen Discord-Server verwiesen, um weitere Informationen und Hilfestellungen zu erhalten.

Immerhin gibt es erste Anzeichen einer Entspannung. Einige Nutzer berichten inzwischen, dass der Login nach mehreren Versuchen wieder funktioniert. Auch die Zahl der Störungsmeldungen auf Downdetector geht langsam zurück. Das deutet darauf hin, dass die Verbindungen derzeit eher unregelmäßig funktionieren, anstatt vollständig ausgefallen zu sein. Seit ihr auch von den Problemen betroffen?

via VGC, Bildmaterial: Sony Interactive Entertainment

37 Kommentare

  1. warum haben wir einen Preisverfall der digitalen Zukunft zu verdanken? Wir haben dem Retail Markt zu verdanken das Sony nicht 100 Euro haben möchte für ein Spiel (was kommen wird)

    Ich wollte mich noch mal rückmelden zu dieser Thematik, aber mir wird das Herz schon schwer, wenn ich mir die letzten paar Dutzend Posts durchlese. Deshalb schicke ich voraus, dass meine Meinung dich in keiner Weise angreifen soll. Ich habe mich an "Alles was aktuell gegen Sony gerichtet werden kann ist gut" gestoßen und da stehe ich auch weiter zu, aber Festmedien wünschen wir uns ja beide zurück.

    Den Preisverfall haben wir in der Tat dem digitalen Vertrieb zu verdanken. Mein für die breite Masse unpopulärer Appendix an dieses Statement lautet (pssst, nicht weitersagen): "Preisverfall" ist für den Konsumenten gut, er ist für Vertriebsplattformen wie Steam gut. Für den Entwickler ist er eine Katastrophe. Je kleiner der Entwickler, desto größer die Katastrophe.

    Es ist hier also aus meiner Sicht eine in der Summe schlechte Entwicklung, die wir dem digitalen Vertrieb zu verdanken haben. Damit ist zwischen uns vermutlich noch nicht alles im Lot, natürlich. ;)

    Spiele werden innerhalb der ersten drei Tage zu Erfolg oder Misserfolg. Viel schnellebiger geht es nicht. Entwickler sind heute auf Plattformen wie Steam einem ständigen Rabattdruck ausgesetzt. Das ist der einzige verbliebene Hebel, um dein Spiel ins Bewusstsein der Spieler zu rücken. Es konkurrieren auf diesen Plattformen keine Ideen mehr miteinander, nur noch Preise. Du kommst in die Charts oder liest die Scherben deiner Träume vom Boden auf. Am Ende rabattierst du dann halt so stark, dass 3000 verkaufte Einheiten nicht mal einen Programmierer für einen Monat bezahlen könnten. Aber noch problematischer ist es ja für die Retailer, die noch Discs verticken. Die müssen die Online-Preise ja noch unterbieten!

    Große Elektronik-Discounter nutzen AAA-Spielereleases oft als Werbeaktion und verkaufen dann Spiele auf Disc tatsächlich zu Preisen, bei denen sie Verlust machen. Der Kunde denkt sich: Super, ich mache ein Schnäppchen und unterstütze meinen Elektronik-Fachhändler dabei. Stimmt aber nicht, wir kosten den Brick-and-Mortar-Fachhändler noch Geld.

    Das ist keine gesunde Marktsituation. Das ist entsetzlich. Es ist alles die Schuld der digitalen Anbieter, wohlgemerkt, und derer, die den digitalen Vertrieb mit der Brechstange und brachialen Rabatten in unsere Gewohnheiten reingehebelt haben.

    Kurz: Physische Medien auf Disc funktionieren längst nicht mehr nach dem Angebot-und-Nachfrage-Prinzip. Der Markt ist von der digitalen Schwemme praktisch zerstört worden. Die Anbieter physischer Discs schießen sich inzwischen selbst ins Bein, um im Markt zu überleben.

  2. er ist für Vertriebsplattformen wie Steam gut.

    Wenn es nach dadurch möglicherweise steigender Nutzeranzahl geht, mag das möglicherweise so sein.
    Nicht aber (unbedingt) wenn es nach Umsätzen / Gewinnen geht, da jeweilige Plattformbetreiber (zwar Prozentual wohl gleichbleibende Anteile an den jeweiligen Verkaufspreisen, aber) Weniger Umsätze / Gewinnen, durch jeweilig gesunkene Verkaufspreise, in Absoluten Zahlen einnehmen (könnten) ...
    Dem stehen dann höchstwahrscheinlich allerdings wiederum jeweils höhere Verkaufszahlen gegenüber...
    Entsprechend lässt es sich Nicht Definitiv verallgemeinern.


    Jeweilige (verbliebene) Lagerbestände, die Beanspruchung von Raum der ja bezahlt werden "muss" bedeuten, wodurch eben Auch "lieber" die jeweiligen Preise reduziert werden, um die jeweiligen (verbliebenen) Lagerbestände und somit die laufenden Kosten zu minimieren, sowie der Grauchtwarenhandel drücken die Einnahmen für jeweilige Entwickler, Hersteller usw. ja Auch.


    Es sind also wohl "Wechsel(aus)wirkungen" aus mehreren unterschiedlichen Faktoren (die man vll. gar nicht mal alle kennt / so einfach kennen kann) .


    Als weiterer Faktor kommen (vll. ) auch noch Streamer die ihre "gesamten" Spiele-Sessions der Öffentlichkeit präsentieren hinzu.
    Klar, sowas ist Mitunter Auch Werbung für jeweiliges Spiel...
    Aber sowas ist Mitunter eben genauso Auch ein "Anreiz" jeweiliges Spiel Nicht zu kaufen...
    Unter Anderem, wenn solch Streams Leute schauen, die sich jeweiliges Spiel sonst wohl gerne gekauft hätten um es auch gerne selbst zu spielen, aber da sie durch solch Streams schon die jeweilige hauptsächlichsten Inhalte kennen, wohl das hauptsächlichste Interesse daran verloren haben.

  3. meine antworten stehen so dazwischen.

  4. Leider nicht ganz. Er hat leider das Forum erst mal verlassen.

    Okay, ich kann die Reaktion ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Toxisch fand ich die Unterhaltung nicht. Es gab zwei unterschiedliche Meinungen, und so etwas kommt in einer Diskussion nun einmal vor. Darüber kann man aus meiner Sicht ruhig und sachlich sprechen.

    Sollte ich etwas Falsches gesagt haben, kann man mich gerne darauf hinweisen wo der Fehler liegt. Ich habe allerdings hauptsächlich gelesen, dass meine Aussagen als „Mutmaßungen“ oder „Kindergarten“ bezeichnet wurden. Das empfinde ich nicht als besonders sachliche Auseinandersetzung.

    Ich würde mich selbst als recht entspannten Diskussionspartner bezeichnen. Mit nachvollziehbaren Fakten und guten Argumenten kann man mich durchaus überzeugen. Anschreien hilft dabei allerdings nicht.

    Zu den angesprochenen Mutmaßungen: Ja, das sind meine Einschätzungen dazu, was Sony künftig tun könnte beziehungsweise was ich von Sony erwarte. Genau so habe ich es auch formuliert. Ich habe nicht behauptet, dass es definitiv so kommen wird.

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