Womit verbindet man Game Freak wohl am ehesten? Natürlich mit Pokémon. Zwar hat das Studio in den vergangenen Jahrzehnten auch einige andere Spiele entwickelt, doch für viele Fans stehen die kleinen Taschenmonster und der typische, stilisierte Grafikstil untrennbar mit dem Entwickler in Verbindung.
Mit Beast of Reincarnation schlägt Game Freak nun jedoch eine völlig andere Richtung ein. Im Gespräch mit DenFamiNicoGamer, übersetzt von GamesRadar, erklärte Director Kota Furushima, warum sich das Team bewusst für einen deutlich realistischeren Look entschieden hat.
„Das ist kein Studio, das sich auf fotorealistische Grafiken spezialisiert hat.“
Furushima räumt selbst ein, dass das neue Action-RPG auf den ersten Blick kaum wie ein typisches Spiel von Game Freak wirkt:
„Ich denke, das Wichtigste für uns ist, dass es eine neue Herausforderung für Game Freak darstellt. Wenn man sich die Grafik zum ersten Mal ansieht, fällt es meiner Meinung nach schwer zu erkennen, in welchem Land das Spiel entwickelt wurde. Daher war es meiner Ansicht nach ein entscheidender Punkt, dass es ‚von Game Freak entwickelt‘ wurde.“
Auch innerhalb des Studios sei den Entwicklern bewusst gewesen, wie ungewöhnlich dieser Stil für Game Freak ist: „Mein erster Gedanke war: ‚Das passt doch eigentlich gar nicht zu unserem Stil, oder?‘ Wir sind schließlich kein Studio, das auf fotorealistische Grafik setzt.“
Dennoch habe sich das Team nie auf einen bestimmten Grafikstil festgelegt. Entscheidend sei vielmehr gewesen, welche Optik am besten zur Spielidee passe: „Als ich den Prototyp entwickelte, wurde mir allmählich klar, dass Fotorealismus am besten zu dem passt, was ich hier zum Ausdruck bringen möchte.“
Wie viel Game Freak steckt wirklich im Spiel?
Mit Beast of Reincarnation entfernt sich Game Freak optisch deutlich von Spielen wie Pokémon, Little Town Hero oder Tembo the Badass Elephant. Gleichzeitig betont Furushima jedoch, dass die grundlegenden Themen des Spiels weiterhin gut zu den bisherigen Werken des Studios passen.
Wie groß der Anteil von Game Freak an der Entwicklung tatsächlich ist, lässt sich derzeit allerdings nur schwer einschätzen. Es gibt bereits einige Hinweise darauf, wie das Projekt entstanden ist und welche Rolle das Studio dabei übernommen hat – mehr dazu erfahrt ihr in unserem separaten Artikel.
Beast of Reincarnation erscheint am 4. August für PlayStation 5, Xbox Series und PC. Außerdem wird das Action-RPG direkt zum Launch im Game Pass verfügbar sein. Vorbestellungen für die Standard- und Deluxe-Edition* sind z. B. bei Amazon möglich.
via Gamesradar, Bildmaterial: Beast of Reincarnation, Fictions, Game Freak

Böse Zungen würden jetzt behaupten das wenn die Beast of Reincarnation die Pokemon Grafik gehabt hätte, dann wäre das Spiel Extrem Verwaschen, Niedrig Hochaufgelöst und würde nicht mal Vernünftig auf 30 FPS laufen würde.
Aber hey, ich hoffe natürlich für GameFreak daas es diesmal mit Beast of Reincarnation Klappen wird da GameFreak Langfristig gesehen auch nicht nur als das Studio bekannt sein würde was in den Letzten Jahren nur absolute Vollkatastrophen mit den Pokemon Spielen in den Markt rausgebracht hat und absolute Narrenfreiheit von den Fans genießen tut, sondern als ein Studio mit viel Potenzial was aber durch deren Leads es nie wirklich ausnutzen konnte.