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Eine Galionsfigur sorgt für Diskussionen zu Assassin’s Creed Black Flag Resynced

Lange mussten Fans darauf warten, nun ist Assassin’s Creed Black Flag Resynced endlich da. Die Neuauflage eines der beliebtesten Serienteile kommt bei KritikerInnen insgesamt gut an und wird auf Steam trotz der Diskussionen um Mikrotransaktionen derzeit überwiegend positiv bewertet. Nun sorgt allerdings ein anderes Detail für hitzige Debatten innerhalb der Community.

Zensur oder belanglose Änderung?

Auslöser ist eine Galionsfigur an einem Schiff. Ein Vergleich zwischen dem Original und Resynced zeigt, dass die Statue im Remake verändert wurde. Während die Figur im Original mit freiem Oberkörper zu sehen war, wurden die Brüste in der Neuauflage mit zusätzlicher Rüstung bzw. Stofffetzen bedeckt.

In den sozialen Netzwerken und auf Reddit wird seitdem diskutiert, ob diese Änderung überhaupt nötig gewesen sei. Einige Fans verweisen darauf, dass das Spiel trotz seiner Altersfreigabe für Erwachsene weiterhin deutliche Gewaltdarstellungen und derbe Sprache enthält. Warum ausgerechnet eine solche Statue angepasst wurde, sei für sie daher nur schwer nachvollziehbar.

Andere wiederum können die Aufregung nicht verstehen. Für sie handelt es sich um eine kaum wahrnehmbare Änderung, die das Spielerlebnis in keiner Weise beeinflusst. Dass das Detail überhaupt so schnell entdeckt wurde, überrascht viele.

Nicht die einzige Baustelle

Dabei ist die Diskussion um die Statue längst nicht die einzige Schlagzeile rund um Black Flag Resynced. Bereits kurz nach der Veröffentlichung sorgten die integrierten Mikrotransaktionen für Kritik. Hinzu kommt ein Fehler, durch den einige SpielerInnen Fortschritte verlieren können. Außerdem wurde bekannt, dass einen Monat vor der Veröffentlichung 51 Mitarbeitende von Ubisoft Barcelona, dem Studio hinter dem Remake, entlassen wurden.

Trotz all dieser Diskussionen feierte die Neuauflage einen starken Start. Black Flag Resynced übertraf bereits kurz nach Veröffentlichung den bisherigen Steam-Rekord des Originals deutlich und wurde zum ersten Assassin’s Creed, das auf der Plattform gleichzeitig mehr als 100.000 SpielerInnen verzeichnen konnte. Das Spiel erschien am 9. Juli für den PC, PlayStation 5 und Xbox Series.

via The Gamer, Bildmaterial: Assassin’s Creed Black Flag Resynced, Ubisoft

2 Kommentare

  1. Naja, ist die Gallionsfigur nicht die von der Jackdaw? Also das Schiff mit dem man das komplette Spiel über unterwegs ist und upgraded?

    Wundert mich nicht das man es so schnell gefunden hat. ^^

    Ich persönlich finde es auch als eine witzlose Änderung allerdings wundern tut es mich auch nicht.

    Über den Daumen gepeilt kann man von Ausgehen das wenn ein Original freizügiger Unterwegs war (In egal welcher Facette) ist es in einem Remake oder Neuauflage "zensiert" oder abgeschwächt um der "modernen Audienz" keine Schnappatmung zu bereiten.

    Blut und Gewalt = Okay, Nackte Haut und Fanservice (nur bei Frauen btw) = ein absolutes No Go und deine Seele wird im Purgatorium ein tausend mal zerissen.

    -------------

    Am Ende des Tages.....es ist nur eine Gallionsfigur. Oh buhu mir kommt gleich ein Tränchen aber ich denke den Leuten geht es mittlerweile einfach ums Prinzip.

  2. Ist halt eine Zensur fürs "Amiland".

    Finde es auch absolut unnötig. Gerade die klassischen Gallionsfiguren waren, wenn sie denn Frauen darstellten, meist nackt.

    Die Männer sollten auf See wenigstens etwas weibliche Reize zum schauen haben XD

    Ne Spaß beiseite. Finde es absolut unnötig. Fände es gut, wenn es einfach optional auch entfernbar wäre...

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