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„Animal Crossing“-Konkurrent der Genshin-Macher ist offenbar für Switch 2 im Anmarsch

Wir durften bereits vor einigen Wochen Petit Planet von Hoyoverse anspielen. Das Spiel erinnerte uns stark an Genregrößen wie Animal Crossing – mit dem Unterschied, dass es einen ganzen Planeten statt eine Insel zu bewirtschaften gibt.

Bereits seit vielen Monaten gibt es Gerüchte, dass das Cozy-Game auf die Nintendo Switch 2 kommt – Hoyoverse selbst bestätigte diese bisher nicht, stritt sie aber auch nicht ab. Jedoch war die Ankündigung, dass man das Spiel auf „weitere Plattformen“ bringen möchte, ein weiterer Hinweis auf eine mögliche Version für die Switch 2.

Jetzt gibt es eine Einstufung durch die amerikanische ESBR, die das Spiel als „E for Everyone“ vorsieht – und zwar für Windows-PCs und Nintendo Switch 2. Mit dem Inhaltshinweis „In-Game-Käufe (einschließlich zufälliger Gegenstände)“ im Rating deutet man quasi nebenbei auch Gacha-Mechaniken an.

In der Beta-Version zeigte Petit Planet bereits großes Potenzial, kämpfte jedoch noch mit technischen Problemen und einer teils widersprüchlichen Designausrichtung zwischen Cozy-Entschleunigung und belohnungsgetriebenem Live-Service-Ansatz.

Die rasche Einstufung könnte auch damit zu tun haben, dass seit wenigen Wochen neue Alterseinstufungen im europäischen Raum gelten. Spiele mit Zufallsinhalten – sprich: Gacha und Lootboxen – sollen demnach als „ab 16“ eingestuft werden. Einstufungen, die vor diesem Stichtag vorgenommen wurden, werden jedoch vorerst nach dem alten Bewertungssystem eingestuft.

Bildmaterial: Petit Planet, Hoyoverse

2 Kommentare

  1. Gacha sollte ab 18 sein, es ist und bleibt Glückspiel, wenn man mal ehrlich ist.

    Es gibt ein paar Gacha Games, die ich mag, aber mir ist auch bewusst, das hinter diesen Spielen Gier und knallharte Kalkulation steckt, egal welcher Publisher.

  2. Ja, das Recht ist da ja (mal wieder) hinterher, weil es nur Glücksspiel ist, wenn man auch einen Vermögenswert erhalten kann.
    Und da man bei spielen sowas nicht bekommt ist es für das Recht kein Glücksspiel. Klar, der gesunde Menschenverstand sagt da: Mooooooment, aber ist ja oft so.

    Ich weiß nicht wie hart das Kinder trifft. Da ist vermutlich das größere Risiko dass sie sich die Karte von Papa klauen, kräftig Mist bauen und es dann gelernt haben.

    Aber gibt natürlich allgemein leute (wie das bei vielen "Drogen" so ist) die unabhängig vom alter extrem für sowas empfänglich sind.

    Und unabhängig von Lootboxen gibt es ja durch die Bank weg Glücksspiel in Videospielen - nur halt in Formen die keinen finanziellen Ruin zur Folge haben.

    Es gibt eine echt üble Last Week Tonight Show bzgl. Wetten in den USA. Wie das System regelrecht daraus ausgelegt ist die Leute die wirklich ein Problem haben als Opfer zu identifizieren und komplett fertig zu machen.

    Aber ja, auch die USK sollte auf Glücksspiel insbesondere wenn Geldeinsatz im Spiel ist sehr sensibler reagieren.

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