Das Entwicklerteam Pocketpair, das hinter Palworld steht, ist bekannt dafür, sich gerne an Assets aus dem Unreal Engine Marketplace, auch Fab genannt, zu bedienen. Generative KI kommt ihnen jedoch nicht ins Spiel.
Diesen Standpunkt bekräftigen sie als Antwort auf Behauptungen, wonach das Studio generative KI zur Erstellung verschiedener Assets eingesetzt haben soll. Palworld wird nach zwei Jahren im Early Access in Kürze in Version 1.0 erscheinen.
John „Bucky“ Buckley, Head of Publishing und Communications bei Pocketpair, erklärte im Interview mit GamesRadar, dass die Entwicklung von Palworld vollständig von Menschen umgesetzt wurde und man auf KI verzichte. „Ich glaube nicht wirklich, dass generative KI viel Zukunft hat – ich will es nicht gleich eine Blase nennen, aber ich weiß nicht, wie lange sich das noch hält. Selbst Steam geht in gewissem Maß dagegen vor.“
Pocketpair verfüge über viele Künstler im Team, die ihre Inhalte selbst erschaffen möchten. Dabei lassen sich diese Künstler aber gerne von anderen Spielen inspirieren. Schon zum Start von Palworld wurde ihnen vorgeworfen, von Pokémon plagiiert zu haben, besonders bei den Kreaturendesigns und Spielmechaniken. Auch deshalb klagte Nintendo wegen mehrerer Patentverletzungen.
Es ist kein Geheimnis, dass generative KI in den letzten Jahren ein sensibles Thema in der Gaming- und Tech-Branche war. In letzter Zeit geben immer mehr Unternehmen offen zu, KI zu benutzen, um effizienter produzieren zu können. Darunter fallen Spiele wie Crazy Taxi und Neverness to Everness. Während manche Stores eine Kennzeichnungspflicht als kontraproduktiv sehen, besteht Valve auf eine Kennzeichnungspflicht, die Entwickler dazu zwingt anzugeben, ob und in welcher Form diese Technologie verwendet wurde.
via GameRant, GamesRadar, Bildmaterial: Palworld, Pocketpair

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