Wer Final Fantasy VII Rebirth aufmerksam gespielt hat, konnte mehrere queere Menschen in der Welt entdecken. Man kann wohl sagen, queere Menschen dürften sich in Final Fantasy VII Rebirth gut vertreten sehen. Es gibt zwei Frauen, deren Liebesgeschichte euch buchstäblich durch das Spiel begleitet. Es gibt eindeutig homosexuelle NPCs und natürlich das Honigtöpfchen. Manche diskutieren auch, ob Roche queer-kodiert ist.
The Gamer sprach Naoki Hamaguchi in einem neuen Interview zu Final Fantasy VII Revelation darauf an und der Director reagierte freudig. „Für uns zählt vor allem das Gefühl, dass eine vielfältige Gruppe von Menschen diese Welt auf authentische Weise bevölkert. Rebirth ist ein Spiel, in dem man auf seiner Reise vielen Städten, Kulturen und Beziehungen begegnet.“
„Meiner Ansicht nach trägt das Vorhandensein vielfältiger, authentischer Beziehungen innerhalb dieser Reise auch zum Realismus der Welt bei“, glaubt Naoki Hamaguchi. Es sei bei diesen Figuren nicht das Ziel gewesen, ein gleichgeschlechtliches Paar nur der Sache wegen einzufügen, „sondern die Geschichten derer, die diese Welt bevölkern, mit Aufrichtigkeit und Sorgfalt darzustellen.“
„Ehrlich gesagt hat es uns als Entwicklungsteam unglaublich gefreut zu sehen, dass die Spieler sogar diesen subtilen Interaktionen und Veränderungen in den Beziehungen große Aufmerksamkeit schenken“, so Hamaguchi weiter. Viele Videospiele legen inzwischen Wert auf die Inklusion von LGBTQ+ und The Gamer wollte weiter wissen, ob japanische Spiele hier in den letzten Jahren zugelegt hätten.
Eine authentische Welt
„Rebirth ist ein Spiel, in dem man auf seiner Reise vielen Städten, Kulturen und Beziehungen begegnet. Deshalb glaube ich, dass die Atmosphäre der Welt – in der solche Menschen einfach existieren und ihrem Leben nachgehen – letztendlich den Realismus verstärkt“, wiederholt Hamaguchi. „Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass die Spieler nicht nur genau darauf achten, ob diese Darstellungen vorhanden sind, sondern auch auf ihre detaillierten Nuancen, wie zum Beispiel die emotionale Distanz und den Gesprächston zwischen den Charakteren.“
Hamaguchi fährt fort: „Insbesondere nach dem Wechsel zu einer offenen Welt war es uns ein großes Anliegen, durch die Details der Städte und die alltäglichen Dialoge, die sich abseits der Hauptgeschichte entfalten, das Gefühl zu vermitteln, dass diese Welt von einer wirklich vielfältigen Gruppe von Menschen bewohnt wird.“ Das Ergebnis sei der Versuch einer authentischen Gestaltung der Welt von Final Fantasy VII.
Naoki Hamaguchi spricht in diesem Kontext nicht von Final Fantasy VII Revelation, aber angesichts der Erfahrungen in Remake und Rebirth und der nicht weniger großen Welt in Revelation dürfen wir wohl queere Charaktere auch im finalen Remake-Teil kennenlernen.
Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

Wenn die Abweichung normal ist, kannst du Homosexualität nicht im selben Atemzug als „Fehlbildung“ oder „Beeinträchtigung“ abstempeln, nur weil sie nicht dem heteronormativen Standard entspricht. Du merkst gar nicht, dass deine eigene Logik dir permanent widerspricht. Du ruderst jetzt panisch zurück, weil dir das Wort „Fehlbildung“ um die Ohren geflogen ist, und versuchst es krampfhaft als sachliche Biologie zu verkaufen. Spoiler: Ist es nicht.
Aber hey, du hast ja recht mit einem Punkt: Die Diskussion führt zu nichts. Wer Homosexualität ernsthaft sprachlich in die Schublade von „Fehlbildungen und Beeinträchtigungen“ steckt und sich danach wundert, dass Gegenwind kommt, hat ohnehin jedes Gespür für eine sachliche Debatte verloren. Schönen Tag dir noch in deiner Opferrolle.
So und jetzt fahren wir alle einen Gang zurück oder der Thread schließt wieder mal seine Pforten.
Die biologische Fakultät hat jedoch keinen Begriff von "Normalität" und legt daran auch keine Maßstäbe an. Außerhalb der Technik bedeutet "normal", dass etwas der öffentlichen Meinung nach üblich und richtig ist. Kannst du nachlesen, im Duden etwa.
Nicht, was tatsächlich üblich und richtig ist – nur das, was der öffentlichen Meinung nach üblich und richtig ist.
Dasselbe gilt für rhetorische Krücken wie "Natur", "naturgemäß" und "natürlich". Auch hier würde dir jeder Biologe gepflegt den Vogel zeigen. Du versuchst hier Thesen auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen, welches du nicht im Ansatz verstehst. Aber es adelt deine Theorien nicht, ganz im Gegenteil.
Also falls man dazu "googlen" würde, würde man absolut Keine Tatsächlichen Beweise finden, die den Inhaltlichen Sinn dieses Satzes Widerlegen?
Vielkeicht wäre die Welt jetzt besser, wenn msm genau das schon gestern Abend getan hätte. Zu dem Zeitpunkt waren eigentlich alle wesentlichen Standpunkte (und das sogar einigermaßen sachlich) ausgetauscht. Die Eskalation im Thread begann erst heute morgen, als eigentlich schon alles erzählt war.