Das Jahr 2026 ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei und trotzdem jagt aktuell bereits ein hoch bewertetes Spiel das nächste. Ob Pokémon Pokopia, Resident Evil Requiem, Forza Horizon 6 oder 007: First Light – die Liste an gefeierten Veröffentlichungen wächst ständig weiter.
Jetzt gibt es allerdings einen neuen Spitzenreiter. Und der dürfte auf den ersten Blick vielleicht nicht jeder erwartet haben. Denn Mina the Hollower hat sich aktuell an die Spitze der Jahreswertungen gesetzt.
Das neue Spiel von Yacht Club Games, den Machern von Shovel Knight, erscheint am 29. Mai nach langer Wartezeit für PS5, Xbox Series, Switch 2, Switch und PCs – und die ersten Kritiken fallen extrem positiv aus.
Retro-Look trifft auf moderne Action
Auf Metacritic erreicht die PC-Version derzeit einen Durchschnitt von 92 Punkten bei über 40 Reviews. Die PS5-Version liegt aktuell bei 92 Punkten, während die „Switch 2“-Version aktuell basierend auf 13 Reviews auf 86 Punkte kommt.
Auch auf OpenCritic steht das Spiel momentan bei ebenfalls sehr starken 92 Punkten und zieht damit knapp an Forza Horizon 6 vorbei und sichert sich vorläufig Platz 1 für dieses Jahr. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels.
In Mina the Hollower übernehmen SpielerInnen die Rolle der „Hollower“ Mina, die eine verfluchte Insel retten soll. Ihr kämpft euch durch den Untergrund, bekämpft Monster mit einer Peitsche und nutzt Waffen, Nebenwaffen und Schmuckstücke, um euch Vorteile im Kampf zu verschaffen.
Optisch orientiert sich das Spiel stark am Stil klassischer Game-Boy-Color-Titel, kombiniert diesen aber mit moderner Präsentation, flüssigen Animationen und Widescreen-Darstellung. Dazu kommen knackige Bosskämpfe und eine große zusammenhängende Spielwelt voller Geheimnisse.
Trotz der aktuellen Spitzenposition bleibt allerdings abzuwarten, ob Mina the Hollower den Platz ganz oben bis zum Jahresende verteidigen kann. Schließlich stehen 2026 noch zahlreiche große Blockbuster und vielversprechende Indie-Spiele bevor. Wer wird eurer Meinung nach am Ende ganz oben stehen?
Bildmaterial: Mina the Hollower, Yacht Club Games

Das zeigt halt auch wieder, wie fragil das ganze Review-Aggregator-System eben auch ist. Bei der Switch 2 Version ist ein Review von Giant Bomb dabei, wo der Tester massiv überfordert mit dem Spiel war und seinen Frust halt in seinem Score untergebracht hat. Dieses Review findet sich seltsamerweise auch nicht bei der PC und PS5 Sektion.
Für Yacht Club freut es mich ungemein (das ist ihre erste richtig neue IP nach Shovel Knight immerhin). Die Demo hatte eindeutig gezeigt, dass das Spiel noch nicht bereit für den Release war. Das Gesamtpaket soll nun aber ein absolut rundes Erlebnis sein. Hatte mir ein Review von Noisy Pixel angesehen, dass der Standardschwierigkeitsgrad fordernd ist, es aber eben durch diesen anpassbaren Schwierigkeitsgrad keine Balancing-Probleme gibt. Wovor man sich eben nicht fürchten muss ist eine zweite Silksong Situation, wo das Spiel einfach nur bockschwer ist und es auch keine Ausweichmöglichkeiten gibt, sich Abhilfe zu verschaffen außer das übliche "Git Gud".
Ich denke, auch, wenn es leider keine Trophäen gibt, werde ich zur Version für Switch 2 greifen. Ist halt auch aufgrund der Pixelart-Optik ein perfektes Spiel für den kleinen Bildschirm. Ich glaube, nach Albtraumfahrten wie Blasphemous, Cyber Shadow und Ninja Gaiden: Ragebound bin ich für Mina the Hollower gewappnet, ohne es zu unterschätzen. Ich fand jetzt aber damals auch Shovel Knight nicht so hart, wie es gerne gemacht wird. Aber Mina the Hollower hat mit seinem Zelda-Ansatz da auch ein ganz anderes System hinter.
Ursprünglich hatte ich mich ja auch sehr darauf gefreut, bis ich die Demo gespielt habe, die einfach nicht zünden wollte. Die Steuerung und das ganze Gameplaygefühl, fühlte sich nicht wirklich gut für mich an. Es waren die gleichen Probleme, die ich dann auch bei Shovel Knight kennenlernen durfte. Daher würde ich mal sagen, dass wer Shovel Knight mochte, und das sind sehr viele, auch bei Mina seine Freude haben wird.
Ich könnte auch nicht behaupten, dass das Spiel zwingend schlecht war von der Demo her. Es passte für mich einfach nicht. Irgendwie haben die Yacht Club Spiele irgendwas an sich was sich für mich einfach nicht gut anfühlen will. Dabei liebe ich die Ideen, die drin stecken und besonders das Char Design. Aber naja. Kann mir gut vorstellen, dass es ähnlich wie Shovel Knight zu nem kleinen Hype Spiel wird, was auch wieder zeigt, dass ich und Hype Spiele nicht wirklich gut funktionieren
Die meisten Retrospiele und retro-inspirierten Spiele haben das nicht, aber Mina the Hollower hat UMFANGREICHE Möglichkeiten, deine Spielerfahrung anzupassen. Sie haben mit HUNDERTEN Modifikationen geworben, um dir dein Erlebnis einfacher, oder auch schwerer zu gestalten. Du kannst die Spielgeschwindigkeit reduzieren, mehr Checkpoints hinzufügen (oder sie sogar entfernen), Mina mehr oder weniger Schaden nehmen lassen, dafür sorgen, dass du keine Knochen (die Erfahrungspunkte) beim Tod verlierst (eine Mod, die ich DEFINITIV selbst anmachen werde, weil ich finde, dass das eine fürchterliche Mechanik ist), und so weiter und so fort.
Ganz ehrlich, für mich darf diese Form der Schwierigkeitsgradanpassung gern Schule machen. Zum einen ist sofort klar, was die originale Spielerfahrung sein soll. Und dann kannst du dir genau die Dinge anpassen, die du möchtest, was bei simplen Schwierigkeitsgraden nicht geht. Wenn ich z.B. möchte, dass Gegner weniger aushalten, weil sie zu viel einstecken, habe ich bei einfachen Schwierigkeitsstufen das Problem, dass sie eben auch Dinge ändern, die ich nicht möchte. Ich will, dass Gegner weniger aushalten, aber ich selbst möchte gleich viel Schaden einstecken? Geht nicht, das wird auch angepasst.
Hier kann ich das so machen, wie ich will. Ich könnte z.B. dafür sorgen, dass sowohl Gegner als auch Mina weniger aushalten, damit die Kämpfe insgesamt kürzer ausfallen, egal für welche Seite. Ich kann wie schon gesagt die Knochenverluste ausschalten aber den Rest so lassen, wie er ist.
Ich kann mir genau die Aspekte aussuchen, die mir vielleicht zu knifflig sind und genau die anpassen.
Genau so muss es sein. Da darf Mina gerne ein Vorbild für andere Spiele sein! Für mich sind solche Mods die Zukunft der Schwierigkeitsgrade!
Zum Thema selbst: Gott, ich hoffe, die positive Berichterstattung wirkt sich auch auf die Verkäufe aus! Yacht Club Games hätten es mehr als verdient. Es ist ja quasi ihr "Do or Die"-Game und es wäre supertraurig, wenn das Spiel trotz der tollen Kritiken nicht das Überleben des Studios sichern könnte!
Ich denke, das Spiel hat auch sehr gute Chancen, bei den Game Awards als der Indie-Repräsentant vertreten zu sein (und dann nicht zu gewinnen, weil Indies nur dann gewinnen können, wenn sie wie AAA-Spiele aussehen anscheinend). Würde mich extrem wundern, wenn es nicht sogar mit als Game of the Year nominiert werde.
Ich selbst will morgen direkt zuschlagen. Ob es mein Spiel des Jahres wird... ich vermute mal nicht (selbst im Indiebereich wird es verdammt schwer, an Queen Beebz vorbei zu kommen), aber es würde mich sehr wundern, wenn es nicht in meinen Top 10 landen würde.
Genau DAS predige ich seit Elex!
Nun wo dus erwähnst, stimmt ich glaube bei der Demo war auch schon bissel was möglich, was ziemlich cool war. Wenn das noch detaillierter wurde, umso besser. Ich verstehe nachwievor nicht, wieso DAS noch kein Trend wurde und immer nur bei wenigen Ausnahmenspielen gemacht wird. Wobei wenn ich an Elex zurückdenke und wie die Leute sich trotzdem über die Schwierigkeit beschwerten, obwohl man alles einfach hätte anpassen können... Menschen sind einfach zu dumm für Einstellungen. xD
Tatsächlich waren die Modifikatoren komplett gesperrt in der Demo. Nur die üblichen Optionen für Grafik, Steuerung, etc. pp. Keine Ahnung, was man alles machen kann. Ich bin schon supergespannt, was alles für Blödsinn möglich ist.
Übrigens, das mit den "hunderten Modifikatoren" hab ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. Das kam von Yacht Club Games selbst.