Guerrilla-Games-Mitgründer und ehemaliger Epic-Technikdirektor Arjan Brussee arbeitet an einer neuen Game-Engine als „europäische Alternative“ zu US-zentrierten Engines wie Unreal und Unity.
Im Gespräch mit De Technoloog erklärte Brussee dass „The Immensive Engine“ Studios mehr Auswahl bieten soll, die nach Entwicklungsumgebungen außerhalb der USA suchen. Denn „derzeit entwickelt niemand eine Engine, die vollständig in Europa gehostet wird, von Europäern gebaut ist und den europäischen Richtlinien entspricht.“
KI von Grund auf integrieren
Brussee integriert außerdem KI von Grund auf und merkt an, dass Engines wie Epics Unreal „für und von Menschen gemacht wurden, die sich mit der Maus durch Menüs klicken müssen. Wenn man etwas ändern will, muss das für die gesamte Engine erfolgen.“ Der Einsatz von KI solle nicht nur die Bedienung seiner Engine effizienter machen.
„Der Aufstieg der KI bedeutet, dass wir die Entwicklung dieser Art von entscheidender Software anders angehen müssen. Als erfahrener Entwickler mit einer klaren Vorstellung davon, wie Dinge funktionieren sollten, sehe ich hier Chancen. Wenn man clever ist und weiß, wie man ein gutes Framework aus KI-Agenten einsetzt, kann man die Arbeit von zehn oder fünfzehn Personen erledigen“, so Brussee.
Die Engine folgt damit dem allgemeinen Trend, immer mehr KI in der Spieleentwicklung zu nutzen. Neben Microsoft, Krafton, Square Enix, und EA kündigte vor kurzem auch Sony an, stark in die neue Technologie investieren zu wollen, um in Zukunft effizienter zu arbeiten.
via Eurogamer, VGC, Horizon Zero Dawn, Sony Interactive Entertainment, Guerrilla Games

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