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„Gemeinsame Sprache“ – ein Blick auf die vielfältigen Easter Eggs in Neverness to Everness

Bereits in der Beta von Neverness to Everness sind uns unzählige Referenzen und Easter Eggs zu Anime und diversen anderen Videospielen aufgefallen. Und tatsächlich: Das Hotta Studio gab bei uns im Interview zu, dass die Erstellung dieser Easter Eggs dem Team „unglaublich viel Spaß“ gemacht hätten.

„Wir sehen sie als eine Möglichkeit, eine gemeinsame Sprache mit unseren Spielerinnen und Spielern zu entwickeln – inspiriert von urbaner Kultur, unseren Wurzeln in ACG (Anime, Comics und Games) und unserer eigenen Nostalgie als Gamer“, so die Macher.

Also sehen wir uns doch mal im Detail an, welche Überraschungen man für uns versteckt hat. Wir versuchen, die Spoilergefahr so gering wie möglich zu halten und bebildern daher nur Orte in frühen Szenen aus dem Spiel. Spätere beschreiben wir nur kurz. Trotzdem – ihr seid hiermit gewarnt!

Bekannte Orte aus Anime neu interpretiert

Besonders viele Anlehnungen gibt es im Bereich der Orts-basierten Easter Eggs. Eins der auffällig-unauffälligsten ist eine Treppe mit rotem Geländer – ziemlich eindeutig eine Anlehnung an eine ikonische Szene aus Makoto Shinkai Anime-Film „Your Name“. Diese wiederum sind von einem echten Ort in Tokyo inspiriert, man findet die Treppe in der Nähe des Suga-Schreins in Tokyo.

Apropos Tageydo-Hauptmission: Schon wenige Minuten vorher gibt es eine Referenz, die vielen von euch aufgefallen sein dürfte. Nach einem Kampf mit Nanally gibt sie sich theatralisch geschlagen und nutzt Tomatensaft als Kunstblut, das sie über das Gesicht schmiert – ob die Zeichner von Naruto sich das so vorgestellt haben, als sie die unvergessene Szene zwischen Sasuke und Itachi erstellt haben?

Nicht nur bei den Umgebungen, Treppen und Zwischensequenzen gibt es Easter Eggs, auch bei manchen Häusern sollte man genauer hinsehen. Das Entdecken von Nobita’s Haus aus Doraemon und Shin-chan’s Haus überlassen wir aber euch. An anderer Stelle ist sogar die Zeitmaschine aus Steins;Gate in ein Gebäude gekracht.

Etwas gruseliger wird es bei der Referenz an den Horror-Mystery-Thriller Exit 8. Wer die Referenz erkennt, hat bereits Respekt vor den Anomalien, bevor er die weiß gekachelte Unterführung betritt. Allgemein ist es von Vorteil, Unterführungen und Treppen genauer anzusehen. Denn es könnte sein, dass vielleicht im späteren Spielverlauf Referenzen an Zenless Zone Zero oder Bocchi the Rock versteckt sind.

In einer Nebenmission, die sich um Wettrennen dreht, findet ihr auch einen Tofu Shop, der verdächtig nach dem Tofu Shop aus Initial D aussieht. Und das Auto nebendran wurde auch auffällig getunt. Im späteren Verlauf der Mission könnt ihr es sogar fahren und die Frage beantworten: Do you like… my Car?

Visuelle Referenzen

Schon bevor ihr das Spiel überhaupt startet, seht ihr die Referenz an Kat aus Gravity Rush. Nanallys Anomalie ähnelt der des PlayStation-Vita-Titels stark und auch manche Anomalien sehen so aus, als ob sie sehr gut in den ungewöhnlichen Handfeld-Titel aus dem Jahre 2012 passen könnten.

Im späteren Verlauf der Hauptmission und auf dem Weg zum zweiten „Dungeon“ des Spiels müsst ihr gegen mehrere hochmütige Gegner kämpfen. Da helfen nur ein Wortgefecht, eine Erhöhung oder die Flucht – Items sind nicht erlaubt. Bei zu vielen Widerworten könnt ihr während des Wortgefechts aber auch Einspruch einlegen – ganz im „Ace Attorney“-Stil.

Im Endgame des Spiels gibt es zudem noch Referenzen an Neon Genesis Evangelion, Slenderman, Akira und Girls Band Cry. Eine ungewöhnliche Referenz ist nur aufgrund der nicht idealen Physik-Engine und Kollisionsabfrage zu sehen. Ein Glitch kann mit der Foto-Drohne im Spiel getriggert werden. Die beängstigende Szene zeigt eine schwarze Figur in einer weißen Leere vor einem Tor – wie in Fullmetal Alchemist. Es tut mir leid, Edward!

Namen und Missionsbenennungen

Eine auffällige Missionsbenennung ist Re:Zero – Starting Life as a Fisher – die Anlehnung an Re: Zero – Starting Life in Another World ist mehr als auffällig. Besonders bei den Benennungen der Achievements gibt es viele Easter-Eggs. Oraoraoraoraora! Muda Muda Muda! Aber auch die Consecutive Normal Punches aus One Punch Man sind als Achievement vorhanden, ebenso die Normal Summon! und Special Summon! aus Yu-Gi-Oh!

Digimon-Fans können auch ein Gebäude sehen, das auffällig an die Fuji TV Station angelehnt ist. Auffälligere Orte und Sehenswürdigkeiten sind Referenzen an die Golden Gate Bridge und das Tokyo Disneyland.

Wer denkt, er hätte das Spiel schon durch und alle Easter Eggs gefunden, kann sich in den Quellen genauer ansehen, ob es wirklich so ist. Wir haben in unserer Anspielzeit nämlich einige übersehen, wie beispielsweise die an Dōtonbori, Akihabara, Shibuya Crossing und Kabuchiko angelehnten Orte in Neverness to Everness.

via Game8, eigenes Interview, Bildmaterial: Neverness to Everness, Perfect World Games, Hotta Studio

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