In den letzten Tagen tourt Naoki Hamaguchi wieder fleißig durch die Schlagzeilen. Grund dafür ist, dass der Director der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII eine Reihe neuer Interviews gegeben hat. Anlass dafür wiederum war, dass die Veröffentlichung von Final Fantasy VII Rebirth für Switch 2 und Xbox näherrückt.
In einem aktuellen Interview spricht Naoki Hamaguchi dabei auch darüber, wie es sich anfühlt, eines der wichtigsten RPGs der Videospielgeschichte neu aufzulegen – und Neuerungen mitzugestalten. Hamaguchi bringt Dankbarkeit zum Ausdruck und macht einmal mehr deutlich, wie sehr er selbst Fan des Originals war und ist.
„Es ist zweifellos eine Ehre, aber womit ich mich in erster Linie konfrontiert sehe, ist nicht das Ausmaß der Erwartungen, sondern das Gewicht der Verantwortung“, so Hamaguchi gegenüber Ntower. Und doch ist er one of us: Hamaguchi hat versucht, was wahrscheinlich viele Fans Ende der 90er-Jahre versucht haben.
Der ein oder andere mag sich erinnern. Die Foren waren voll mit Gerüchten, die damals nicht so leicht zu widerlegen waren wie heute. „Ich war ursprünglich selbst auf der Seite der Spieler und habe damals in der Schulzeit mit Freunden ernsthaft nach einem ‚Weg gesucht, Aerith zurückzubringen'“, gesteht Hamaguchi.
Und weiter: „Jetzt als Schöpfer an einem solchen Titel beteiligt zu sein, fühlt sich surreal an, und gleichzeitig spüre ich eine Verantwortung, der ich mich einfach nicht entziehen kann.“ Final Fantasy VII Rebirth (bei Amazon* mit exklusiver Magic-Karte) erscheint am 3. Juni 2026 für Nintendo Switch 2 und Xbox. Und der letzte Teil der Trilogie wird hoffentlich noch in diesem Jahr vorgestellt.
Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

Ich stimme da gewisserweise zu. Einige Änderungen sollten schon da sein, sonst kann man auch das Original spielen, insofern die Änderungen Sinn machen, etwas erweitern und nicht alles ändern.
Wegen Aerith...also laut AC lebt sie sowieso nur eben im Lebenstrom, sie ist halt ein Teil des Planeten und kann immer noch, irgendwie eingreifen.
Ich hoffe mit der Aussage meinte er nur: Ja ich würde gerne bzw. wollte damals gerne.
Ob Aerith am Ende von Teil 2 wirklich DIE Aerith ist, alles nur in seinem Kopf passiert oder es die aus dem Original FFVII ist, wird sich noch zeigen.
Aber eine Änderung die sie leben lässt, das wäre irgendwie blöd.
Und was Zack angeht...ich habe immer das Gefühl der bekam die Rolle in Rebirth nur, damit man Crisis Core nochmal besser vermarkten konnte, beim erneuten durchspielen kann man ja alles von ihm skippen.
@Tsuki
Jup.
Ich denke und das ist auch genau dieselbe Situation mit Aerith im Remake, sie lebt im Lebensstrom und....
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Als Cetra kann sie wohl eingreifen. Und Cloud kann sie als einziger wahrnehmen, ich denke mal wegen Jojo Experimente/J.E.N.O.V.A Zellen in Crisis Core. Cloud ist auch der einzige in der Truppe dem Mako injiziert wurde.
Bei Zack muss man wohl auch abwarten, welche Rolle er in Part 3 dann spielen wird.
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Eine sehr schöne Umschreibung für "Wir haben dich über Jahre in nem Fischtank künstlich am leben gelassen"

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Wir wissen ja, das Cloud schon traumatisiert genug ist. Und wer weiß was passiert, wenn er es zufällig mitliest.
*Joker post*
Nun, ja und nein. Für mich ist es ein Balancing Akt. Gewisse Änderungen sind vollkommen in Ordnung, es gibt sicher auch Dinge, die eine Story sinnvoll ergänzen können. Ein Positivbeispiel im Remake für mich war, dass man den Avalanche-Mitgliedern mehr Screentime gegönnt hat, damit sie einem mehr ans Herz wachsen.
Aber ich finde, und das sage ich als Fan der (bislang) Remake-Duologie, dass man die Linie in Teilen doch überschritten hat. Das Remake wäre eigentlich eine gute Gelegenheit gewesen, die originale Story einer neuen Generation zugänglich zu machen.
Nur wird diese neue Generation eben diese Story nicht bekommen. Sie bekommen Teile davon. Nicht wenige Teile sogar. Aber die Story unterscheidet sich halt doch so sehr in Schlüsselmomenten, dass Leute, die nur das Remake gespielt haben, die Story von Final Fantasy 7 nicht kennen. Nicht so wirklich. Schlimmer noch, um einige der Momente wirklich wertzuschätzen, teils sogar verstehen zu können, ist schon beinahe Wissen des Originals nötig.
Nun gehöre ich ja eh zu den Leuten, die finden, dass ein Remake das Original ohnehin niemals ersetzen sollte und "gealtert" existiert in meinem Spielevokabular nicht. Aaaaaber so denkt nun mal nicht jeder und wer in das Original nicht reinfinden kann oder will, dem entgeht halt so einiges.
Und selbst, WENN man so ähnlich denkt wie ich, unterscheiden sich Original und Remake spielerisch dermaßen voneinander, dass die Möglichkeit durchaus besteht, das Remake zu mögen, aber mit dem Original nichts anfangen zu können.
Und, so sehr ich persönlich die Remakes mag, sogar bevorzuge gegenüber dem Original, finde ich das echt schade. Ich finde, allein durch die neue, fette Inszenierung und den zusätzlichen, vertieften Elementen hätte das Remake der Originalstory mehr als genug Mehrwert gegeben.
Für viele ist der Ansatz, den Square Enix hier gemacht hat, ein mutiger Schritt, für mich ist er ein zweischneidiges Schwert. Eine vertane Chance, eine der geliebtesten Storys der Videospielgeschichte das Monument zu setzen, dass sie verdient hat, statt es durch zu große Veränderungen ins Wanken zu bringen. Und ich glaube, wenn es darauf verzichtet hätte, hätte ich die Story endlich wirklich lieben können.