Wir erinnern uns: Anfang letzten Jahres veröffentlichte Square Enix eine Richtlinie zum Umgang mit Belästigungen gegen Mitarbeitende. Der Auslöser waren vermehrte Online-Angriffe gegen EntwicklerInnen und SprecherInnen – darunter gerade Sena Bryer, die Wuk Lamat in Final Fantasy XIV vertonte.
Besagte Richtlinie drohte, Beschuldigten den Support zu entziehen oder die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens einzustellen und gegen jeden mit böswilliger Absicht rechtliche Schritte einzuleiten.
Keine leeren Worte
Dass das nicht nur leere Worte sind, bewies Square Enix erst kürzlich, indem es einen „Final Fantasy XIV“-Blog, der für Belästigungen des Entwicklerteams berüchtigt war, zur Schließung zwang. Nun folgt bereits die nächste Anwendung der Richtlinie, diesmal gegen einen Content-Creator, der Videos mit diffamierenden Inhalten veröffentlichte.
„Wir haben weitere Maßnahmen gegen Videos ergriffen, die auf Videoplattformen veröffentlicht wurden und Inhalte enthalten, die den Ruf unseres Unternehmens und der mit Final Fantasy XIV verbundenen Parteien schädigen“, erklärt Square Enix in einer Stellungnahme, die man auf Twitter teilte.
Und weiter: „Wir haben eine Einigung mit der Person erzielt, die die Videos veröffentlicht hat. Diese beinhaltet eine persönliche Entschuldigung, die Zahlung einer Entschädigung und die Zusage, künftig ähnliches Verhalten zu unterlassen.“
Square Enix gab bekannt, einen Antrag auf Offenlegung der Identität des Verursachers gestellt zu haben, den japanische Gerichte genehmigten. Nach diesem Erfolg bekräftigt Square Enix, „weiterhin konsequent gegen jegliche böswillige Belästigung im Zusammenhang mit unseren Produkten und Dienstleistungen vorzugehen“.
via The Gamer, Bildmaterial: Final Fantasy XIV, Square Enix

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