Bandai Namco und Entwickler Game Studio haben in der Nacht das neue Action-RPG Echoes of Aincrad: Sword Art Online angekündigt. Es handelt sich dabei um die Auflösung des mysteriösen Teasers. Das neue Spiel erscheint bereits am 10. Juli weltweit für PS5, Xbox Series und PC-Steam.
„Back to the Roots“ heißt es bei Bandai Namco, denn genau an die Anfänge von Sword Art Online möchte der Publisher zurückkehren. Das dürfte sicherlich einige Fans des Franchise aufmerksam machen und ich bin ehrlich: mich auch!
Wir durften schon vor der Ankündigung einer kurzen Präsentation des kommenden neuen Titels Echoes of Aincrad: Sword Art Online beiwohnen und auch ein Gameplay-Video bestaunen. Dieses hat mich positiv überrascht und macht Bock auf das, was uns am 10. Juli erwarten wird.
Auf nach Aincrad!
Bei Echoes of Aincrad erstellt ihr euch in einem recht umfangreich aussehenden Editor einen eigenen Charakter. Dieser wird in die Welt von Sword Art Online geworfen, genauer gesagt nach Aincrad. Die Ereignisse des Titels spielen während der ersten Staffel des Anime, ihr erlebt aber eure eigene Geschichte.
Ihr übernehmt also die Kontrolle über einen Spieler, welcher in der Welt gefangen ist. Dies bedeutet, ihr spielt nicht Kirito, den Protagonisten der Reihe. Als selbsternannter Kirito-Hater schlage ich dementsprechend kleine Purzelbäume vor Freude.
Ihr könnt aber mit ihm, sowie zahlreichen anderen Charakteren, auf gemeinsame Abenteuer gehen. Der Gameplay-Loop ist dabei eigentlich erst einmal simpel. Ihr wählt eine Quest am Terminal in der Stadt aus. Eine Hauptquest, welche die Story voranbringt, oder eine Nebenquest könnt ihr dort auswählen. Sucht dann einen von insgesamt über zehn verschiedenen Charakteren aus, der euch begleiten wird.
Dabei habt ihr zum Beispiel Iori, ein Support, welche euch im Kampf eher unterstützend begleitet mit Heilung und Co. Oder Wyzeman, ein Kämpfer, welcher die Feinde mit Debuffs schwächer macht. Der bekannte Kirito hingegen kann besonders im Kampf gegen einzelne Feinde mit starken Angriffen glänzen.
Die CPU-Charaktere begleiten euch auf dem Weg durch die recht groß und offen aussehende Welt außerhalb der Stadt. Ein wichtiger Bestandteil der Sword-Art-Online-Welt ist die Switch-Mechanik, welche auch hier zum Einsatz kommt. So könnt ihr auf Knopfdruck euren Partner vorschicken, während ihr euch entweder auf andere Feinde konzentriert oder euch heilt. Auch gemeinsame Angriffe sind möglich, zum Beispiel mit einem „Perfect Parry“. Pariert ihr den Gegner im richtigen Moment, greift euer Partner zum Konter an. Auch ein perfektes Ausweichen oder ein direkter Konter ermöglichen dies.
Die Open-World und der Gameplay-Loop
Die Gegend außerhalb der Stadt wirkt anhand der gesehenen Map recht groß. Damit ihr auf der Karte jedoch die jeweiligen Gebiete wirklich detailliert sehen könnt, müsst ihr zu den Pillars of Light. Diese bieten dann sichere Gebiete bei Aktivierung und schalten einen Teil der Karte frei.
Auf selbiger könnt ihr interessante Punkte, Nebenquests und Schatztruhen sehen. In Letzteren könnt ihr Blaupausen finden, um in der Stadt neue Gegenstände zu erschaffen. Manche Punkte in der Welt offenbaren euch mehr Informationen über die Welt von Aincrad, was gerade für Hardcore-Fans der Reihe sicherlich interessant ist. Habt ihr ein bestimmtes Ziel im Blick, könnt ihr einen Pin platzieren und seht in der Oberwelt dann einen Lichtstrahl gen Himmel, welcher diese Location markiert und euch den Weg weist.
Es scheint also auf jeden Fall einiges zum Erkunden zu geben – doch das Wichtigste in einem solchen Abenteuer sind die Kämpfe. Davon gab es in dem uns präsentierten Gameplay einige, auch wenn manchmal ein wenig Laufweg dazwischen war oder sich die Feinde erst einmal sehr stark wiederholten. So kämpfte man zunächst gegen mehrere Wildschweine hintereinander – doch danach tauchten auch andere Feindesarten auf, wie große Bienen, große Pflanzen oder Bestienmenschen.
Mit eurem Charakter könnt ihr offenbar angreifen, ausweichen und Fähigkeiten nutzen – Standard in einem Action-RPG. Eine Stamina-Leiste gibt es auch. Werdet ihr von Feinden überrannt, gibt es die Focus-Fähigkeit. Diese verlangsamt die Zeit. Die Switch-Funktion wird im Kampf dann oft eingesetzt, um das Ganze dynamischer zu gestalten.
In dem gezeigten Gameplay sahen wir auch, dass für das Voranschreiten manchmal bestimmte Feinde besiegt werden müssen, um ein Siegel zu brechen, welches das Vorankommen verhindert. Hierbei handelt es sich dann wohl um etwas stärkere Varianten normaler Feinde – zumindest war dies in dem Video so.
Besiegte Feinde lassen Gegenstände und auch neue Waffen fallen. Unter anderem könnt ihr einen Hammer oder ein Großschwert verwenden, abseits von dem gezeigten Einhandschwert mit Schild. Apropos besiegen: Wie ist das eigentlich, wenn die eigene Lebensleiste auf null sinkt? Denn in Sword Art Online stirbt man dann schließlich! Hier gibt es aber dennoch nicht einfach ein Game Over, wie uns in einem Boss-Kampf gezeigt wird.
Euer Charakter zieht sich einfach nur zurück und ihr könnt am letzten Checkpoint oder direkt zu Beginn des Kampfes wieder ansetzen. Das nimmt natürlich ein bisschen die Immersion heraus, aber vielleicht gibt es ja im finalen Produkt auch einen Hardcore-Modus, bei dem ein Tod auch ein komplettes Game Over bedeutet. Wäre interessant!
Hübsch und vielversprechend
Im Großen und Ganzen sehen die Kämpfe nett aus, aber so einen richtig tiefen Einblick in das System habe ich nicht erhaschen können. Das Switch-System zeigt, dass es sich hierbei um ein Sword-Art-Online-Kampfsystem handelt, aber abseits davon wirkt es erst einmal wie nichts komplett verrückt Einzigartiges.
Aber das muss es ja auch nicht sein, solange die Kämpfe sich gut spielen lassen. Visuell sehen diese auf jeden Fall schon einmal gut aus und ich mag es, dass die Gegner wie im Original zertrennt werden und sich anschließend pixelartig auflösen. Den Effekt mochte ich in der Serie damals schon sehr.
Grafisch ist Echoes of Aincrad auf jeden Fall beeindruckend, zumindest basierend auf dem Video. Die Welt von Sword Art Online wird gut eingefangen und die Charakter-Modelle scheinen vor allem mit dem Editor einiges zu bieten. Da bleibt natürlich zu hoffen, dass die Missionen in der Hauptgeschichte noch imposanter dargeboten sind als nun diese recht standardisierte Quest, die erst einmal nicht wirklich viel geboten hat, abseits von normalem und regulärem Gameplay.
Potenzial zum bisher besten SAO-Game
Im Großen und Ganzen ist es schwer, nach 15 Minuten Hands-off-Gameplay beobachten zu sagen, ob Echoes of Aincrad ein Banger wird. Das Potenzial zum – für mich – besten Sword-Art-Online-Spiel könnte es aber haben. Zumindest wirkt es, als hätte man hier mit viel Liebe zur ersten Staffel gearbeitet und den Wunsch vieler Fans umgesetzt, endlich selbst Teil des tödlichen Spieles zu werden.
Es kommt abseits des Gameplays aber auch auf die neue Story in dieser bekannten Welt an, ob es dann am Ende auch wirklich ein packendes Abenteuer wird. Ich bin sehr auf den Juli gespannt und vielleicht wird auch mich dann endlich mal wieder ein Spiel des Sword-Art-Online-Franchise mehr als nur leicht oberflächlich interessieren und packen.
Der erste Trailer:
Bildmaterial: Echoes of Aincrad: Sword Art Online, Bandai Namco, Game Studio


ich verzichte freiwilig ich hasse SAO und bandai + anime games = müll schrott schlecht scheisse xd nie wieder games von bandai
Ich bin ein riesiger Fan von SAO.
Den Anime schon zich mal geschaut und einfach nur liebe von mir. Bis jetzt ungeschlagen für mich der Beste Anime den es gibt.
Was die Games angeht sind die halt meistens Müll und nach dem ich schon so 3 Games mal gekauft hatte und die nicht wirklich gut fand, hab ich die Befürchtung, das dieses Game nix wird.
Tja für mich ist dieser Anime nichts, denn ehrlich gesagt ich hasse Animes mit Harems und Fan Service Elemente wie die Pest das ist nämlich für mich nur reiner Bullshit
Naja, jedem das seine. Was du für Bullshit hälst ist für manch anderer ein lieblings Anime. Kein Grund es madig zu reden
Ich mochte SAO eigentlich und nachdem die erste Staffel durch war fühlte es sich auch nach einem soliden Abschluss an. Bin dann bei Gun Gale raus weil ich Fem Kirito nicht mochte und weil nach dem eigentlich logischen Abschluss um Kirito und Asuna jetzt doch weiter gemacht wurde.
Fühlte sich erzwungen an irgendwie.
Fan Service stehe ich nicht wirklich kritisch gegenüber. Alles im Maße aber generell sage ich nicht nein dazu. Gibt schlimmeres.
also ich mag animes mit harem und fan service ab und an mal auf dauer oder nur auch nich aber SAO der anime war wirklich mist und nervig und sonst was alles von bandai anime games halte ich grundsätzlich nix mehr die sind das geld nicht wert oder die zeit