Das Jahr ist kaum gestartet – und schon gibt es einen wenig schmeichelhaften Wettbewerb: Wer ist bislang das am schlechtesten bewertete Spiel 2026? Diese unrühmliche Rolle schien zunächst Code Violet sicher zu haben. Doch jetzt hat sich ein neuer Kandidat nach vorne geschoben – oder besser gesagt: nach unten.
Tokyo Scramble kommt auf aktuell auf 48 Punkte bei OpenCritic, basierend auf dreizehn Reviews. Damit liegt es aktuell sogar leicht höher als Code Violet, das im Januar mit einem Wert von 40 gestartet war. Einzelne Wertungen fallen entsprechend harsch aus: GameRant vergab 3/10, Noisy Pixel immerhin 4/10.
Lange Zeit lag die Punktzahl sogar nur bei 37. Reviews wie jenes von Niche Gamer, wo es stolze 8/10 Punkten gibt, ziehen den Durchschnitt ein wenig nach oben. Kleiner Trost: 2025 hätte nichts davon gereicht, um Schlusslicht zu werden – MindsEye landete damals bei nur 33 Punkten.
Tokyo … was?
Falls ihr euch fragt, was Tokyo Scramble eigentlich ist: Das Spiel wurde kürzlich im Rahmen einer Nintendo „Partner-Showcase“ gezeigt und ist inzwischen exklusiv für die Nintendo Switch 2 erschienen.
Im Mittelpunkt steht Protagonistin Anne, die sich nach einer Katastrophe durch ein unterirdisches Tunnelsystem schleicht – verfolgt von seltsam anmutenden Kreaturen namens „Zinos“, die verdächtig stark an Dinosaurier erinnern sollen, aber „auf keinen Fall Dinosaurier“ sind.
Ziel ist es, den Kreaturen auszuweichen, um aus dem Tunnelsystem zu entkommen. Ob Konzept, Umsetzung oder Technik – die Kritiken zeichnen bislang ein deutlich negatives Bild. Aber das Jahr ist noch lang. Vielleicht habt ihr ja schon einen anderen Tipp für den Flop des Jahres?
via The Gamer, Bildmaterial: Tokyo Scramble, Binary Haze Interactive, Adglobe

0 Kommentare