NetEase war bisher vor allem in der MMO- und Mobile-Ecke unterwegs. Wir hingegen haben NetEase in den letzten Jahren vor allem als Geldgeber kennengelernt. Die Chinesen investierten aktiv insbesondere in japanische Persönlichkeiten, gründeten Studios und schlossen die ersten auch schon wieder.
Die Ouka Studios – die Macher hinter Visions of Mana – gibt es nicht mehr. Es folgte mit Fantastic Pixel Castle ein weiteres Studio. Das große „Umdenken“ betrifft nicht nur NetEase, auch Tencent Games.
Und die Liste von chinesisch finanzierten Studios unter Führung japanischer Persönlichkeiten: Auch Hiroyuki Kobayashi, Toshinori Nagoshi oder Ryutaro Ichimura müssen den Rotstift fürchten. Auch bei Suda51s Grasshopper Manufacture hatte sich NetEase eingekauft.
Zumindest Toshimichi Mori und sein Studio Flare sind sicher – das vermeldet der BlazBlue-Schöpfer jedenfalls. Fans hatten über das Wochenende bemerkt, dass die Studio-Website nicht mehr erreichbar war. Angesichts der Tatsache, dass es das letzte Update von Studio Flare von Anfang 2024 datiert, gab es die schlimmsten Befürchtungen.
Auf seinem persönlichen Twitter-Konto beruhigte Mori: Die Nichterreichbarkeit sei „ein Versehen“ gewesen. „Studio Flare ist weiterhin in Betrieb, daher bitte ich Sie um Ihre weitere Unterstützung. Ich werde mein Bestes geben“, so Mori. Eine formelle Ankündigung des Spiels steht weiterhin aus. Einzige Einblicke bisher: Konzept-Artworks.
via Automaton, Bildmaterial: Studio Flare

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