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Fable-Schöpfer will es nochmal wissen: Das neue God-Game von Molyneux hat einen Termin

Peter Molyneux meldet sich mit einem neuen Projekt zurück: Masters of Albion, das nächste sogenannte „God Game“ des Fable-Schöpfers, erscheint am 22. April für PCs über Steam. Die Veröffentlichung erfolgt um 19:00 Uhr deutscher Zeit, wie Entwickler 22cans bestätigt hat.

Masters of Albion verbindet mehrere Genres miteinander und setzt auf eine Mischung aus Strategie, Simulation, Städtebau und Tower Defense. Das Spiel ist dabei klar zweigeteilt: Während des Tages widmen sich die Spielerinnen und Spieler aus der Vogelperspektive dem Aufbau und der Verwaltung ihrer Städte.

Gebäude können frei entworfen, bemalt und kombiniert werden, Arbeiter und Helden können individualisiert werden und Produkte können nach eigenen Vorstellungen hergestellt werden – ganz ohne Bauzeiten oder Wartephasen.

Nachts ändert sich die Stimmung

Mit Anbruch der Nacht verändert sich die Stimmung jedoch deutlich. Monster und Kreaturen greifen die Städte an und der Fokus verlagert sich auf Verteidigung und Kampf. Mithilfe von Türmen, Mauern, Heldeneinheiten und göttlichen Kräften gilt es, die Siedlungen vor der Zerstörung zu bewahren.

Inhaltlich kehrt das Spiel in die Welt von Albion zurück. Moderne Technologie hat die alte Ordnung verdrängt, aber nun beginnt die Magie sich erneut auszubreiten. Als „Auserwählter“ erhalten Spielerinnen und Spieler göttliche Kräfte und nutzen die Macht der Maske, um das Land zu formen, die Bevölkerung zu beschützen und sich einer uralten Bedrohung entgegenzustellen.

Zentral: die God Hand

Ein zentrales Element ist dabei die sogenannte God Hand. Mit ihr lassen sich ganze Städte errichten, Gegner mit Feuer und Blitzen vernichten, Einheiten direkt kontrollieren oder schlicht mit der Spielwelt interagieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Werfen riesiger Felsbrocken bis hin zum klassischen Hühnerkicken.

Neben der Erkundung der offenen Welt von Albion, Quests, Dungeons und Beute, legt Masters of Albion großen Wert auf direkte Eingriffe ins Spielgeschehen. Wenn die Verteidigung der eigenen Städte auf die Probe gestellt wird, können Spielerinnen und Spieler Helden übernehmen und selbst in den Kampf ziehen.

Mit Masters of Albion will 22cans an die Tradition klassischer „God Games“ anknüpfen und gleichzeitig moderne Systeme für Kreativität, Freiheit und taktische Tiefe bieten. Ob das gelingt, zeigt sich ab dem 22. April auf Steam.

Der neue Trailer:

Bildmaterial:

5 Kommentare

  1. Er hat also einfach seine beiden größten Hits Black&White und Fable miteinander kombiniert. Vielleicht hat Mr "Ich bin so innovativ" mit seinem letzten Game dann doch endlich mal verstanden das seine letzten Ideen absolute Rohrkrepierer waren und sich darauf besinnt was wirklich gut bei den Fans ankommt.

  2. Bei aller Häme, man sollte nicht vergessen dass der Mann mehr Klassiker mit verantwortet hat als die meisten anderen. Populous, Syndicate, Dungeon Keeper, etc.

    Natürlich ist er nicht unproblematisch und er hat sich wirklich selbst zerlegt vom Feinsten.

  3. Fehlen noch die ganzen Versprechungen, die man wieder nicht einhalten kann XD

    Aber denke auch das es einfach sinnvoll ist, sich auf die Sachen zu besinnen, mit denen man in der Vergangenheit erfolgreich war, von daher nicht dumm, der Genre Mix.

  4. Er hat ja offenbar teils auf Presseterminen on the Fly Features erfunden, die das Team dann ggf nacher umsetzen musste :D

  5. Bei aller Häme, man sollte nicht vergessen dass der Mann mehr Klassiker mit verantwortet hat als die meisten anderen. Populous, Syndicate, Dungeon Keeper, etc.

    Natürlich ist er nicht unproblematisch und er hat sich wirklich selbst zerlegt vom Feinsten.


    Bei Peter Molyneux kommt halt vieles zusammen. Ein guter Künstler weiß einfach, wann man nichts kreatives mehr dazusteuern kann. In den meisten Fällen beendest du irgendwann deine Karriere oder machst es so wie Ron Gilbert zum Beispiel und möchtest das Genre gar nicht neu erfinden sondern machst alle paar Jahrzehnte nochmal ein Passionsprojekt, worauf du Bock hast und gibst nichts darauf, was andere davon halten.

    Peter Molyneux hat sich leider für was anderes entschieden. Er wollte seine viel zu ambitionierten Ideen mit irgendwelchen dubiosen Trends paaren und hat im Laufe der Jahre sein eigenes Erbe damit praktisch zunichte gemacht. Hinzukommt die unglaublich schwere Verfügbarkeit der Titel, die unter Bullfrog entstanden sind (GOG mal abgesehen, es geht eher darum, dass die Spiele halt wirklich antik sind und nie neu aufbereitet wurden in Form von modernen Remasters oder Remakes). Lionhead Studios liegt nun auch viele Jahre zurück und kaum einer wird sich noch and Black & White erinnern und Fable, wenn das neue Spiel dann mal erscheint, wird man halt auch nicht mehr mit dem Name Peter Molyneux verbinden.

    Nun kehrt er halt wieder zu dem zurück, was er vermeintlich gut kann aber irgendwie glaube ich nicht, auch, wenn Masters of Albion nicht so schlecht aussieht, dass das irgendwas wird. Das Spiel könnte maximal von seinem Titel noch profitieren, weil irgendwer denkt, dass das Spiel mit Fable in Verbindung stehen könnte. Dabei ist Albion lediglich ein antiker, alternativer Name für England. Ich würde es ihm ja wünschen, wenn er nochmal nen Hit landet. Aber von dem, was so von dem Spiel gezeigt wurde, sehe ich das jetzt auch nicht.

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