Grand Theft Auto VI wird – sofern es wirklich wie geplant erscheint – wohl eines der größten Spiele des kommenden Jahres. Schon seit dem ersten Trailer ist klar: Es geht zurück ins sonnige „Vice City“, Rockstars satirische Version von Miami. Doch wie jetzt bekannt wurde, hätte die Reise der Serie in der Vergangenheit fast ganz woanders hingeführt – und zwar nach Japan.
GTA Tokio „wäre fast tatsächlich passiert“
Der ehemalige Rockstar-North-Entwickler Obbe Vermeij, technischer Director von GTA III, Vice City, San Andreas und GTA IV, verriet in einem Interview mit GamesHub, dass ein GTA mit Tokio-Setting zeitweise ernsthaft geplant war. Entwickelt werden sollte das Projekt sogar nicht intern, sondern von einem externen Studio in Japan, das mit Rockstars Codebasis gearbeitet hätte.
„Wir hatten Ideen für GTA-Spiele in Rio de Janeiro, Moskau und Istanbul. Tokio wäre fast tatsächlich realisiert worden. Ein anderes Studio in Japan wollte es umsetzen, unseren Code übernehmen und GTA: Tokyo entwickeln. Aber letztendlich kam es nicht dazu.“
Warum es letztlich nicht dazu kam, bleibt offen. Laut Vermeij liegt der Hauptgrund heute aber vor allem im enormen Entwicklungsaufwand moderner GTA-Spiele – und in der starken Verankerung der Serie in US-amerikanischer Satire. Er sagt dazu: „Das ist einfach nicht realistisch.“ […] „Das wird man nicht schaffen, wenn alle 12 Jahre ein GTA erscheint.“
Wir bleiben wohl vorerst in den USA
Stattdessen erwartet er, dass Rockstar auch künftig auf bekannte US-Städte setzt: New York, Los Angeles, vielleicht Las Vegas. Er führt weiter aus: „Ich fürchte, wir stecken in dieser Schleife von etwa fünf amerikanischen Städten fest. Gewöhnen wir uns einfach daran.“
So spannend ein GTA: Tokio auch klingt – vorerst bleibt es bei Vice City und Co.. Aber träumen darf man ja trotzdem. In welcher Stadt hättet ihr GTA am liebsten einmal erlebt?

Sleeping Dogs spielt in Hongkong.
Das Problemchen bei Yakuza ist, das im Vergleich zum GTA deutlich weniger spielerische Freiheiten hat.
Kein Auto, Hubschrauber, Bootsfahrten möglich. Und noch vieles mehr.
Vielleicht wäre LA: Noir was für dich, allerdings meine ich mich zu erinnern, das es in etwa 50er spielt.
Ist halt mehr Crime-Detektive.
Ich bin dann eher bei Mafia
Vice City spielte ja in den 80ern. Es gab damals aber zwei Add-On's zu dem Original GTA. London 69 und London 61. Die einzigen Spiele, wo Rockstar tatsächlich mal die Stories im eigenen Heimatland angesiedelt hatte.
Ich glaube, dann hat sich das alles doch generell erledigt, sich damit zu befassen
Das könnte sogar Capcom gewesen sein, da man damals wirklich ne gute Verbindung zueinander hatte. Aus Capcoms Angel Studios wurde ja irgendwann Rockstar San Diego.
Aber ich bin auch ehrlich, GTA-International braucht niemand. Der amerikanische Kontinent ist so groß und genau dort können sich unzählige Geschichten abspielen. Multikulturell sind die USA auch.
So ein GTA Tokyo wäre sicherlich was gewesen, was Anklang gefunden hätte, aber würde heute natürlich nicht mehr zünden. Es wollte auch jeder damals ein Assassin's Creed, das in Japan spielt, kam vermutlich auch 10 Jahre zu spät nun.
Hatte ich ja geschrieben. Aber ändert auch nichts daran, dass sie wie Rotze aussehen und ich am Spiel vermutlich genauso abprallen würde wie an den anderen Rpckstar Spielen. GTA4, 5, RDR, RDR2 fand ich gruselig. Ich reite 2 Stunden durch die Open World, aber die rettet das Spiel leider nicht.
Mir ist bewusst, dass das nicht die gängige Meinung ist :>
Sleeping Dogs spielt in Hong Kong ist durchaus spielswert. Schade, dass es damals eher unterging. Das Game setze beim Combat eher auf Schlägereien statt auf Schusswaffen und hat ein Arkham-ähnliches Kampfsystem. Dazu gibt es sehr feine Gegenstands-Finisher.
Kommt aber dennoch nicht an den Feinschliff der Rockstar Games heran.