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Pokémon Schwert & Schild: Umfeld, Grafik, Jugend – Game Freak reflektiert Entwicklung des Spiels

Auf der Recruitment-Website von Game Freak gibt es einen interessanten neuen Artikel über die Arbeit des Studios an Pokémon Schwert und Schild, mit dem man Interessierte offenbar dazu bringen möchte, eine Bewerbung abzugeben. Nintendo Everything hat den Artikel übersetzt, in dem Director Shigeru Omori und Planning Director Kazumasa Iwao einige interessante Einblicke geben.

Die Arbeiten an Schwert und Schild hätten schon 2016 begonnen, nach der Veröffentlichung von Pokémon Sonne und Mond. Die Idee war, einen Pokémon-Titel mit größerem Umfang zu entwickeln, da man wusste, dass die Switch auch an den Fernseher angeschlossen werden kann. Auch im Hinblick auf die Grafik sei man deshalb sehr wählerisch gewesen.

Sowohl am TV als auch im Handheldmodus sollte das neue Spiel Spaß machen. Omori wollte nicht wie ältere Generationen an das neue Spiel herangehen, da die Voraussetzungen ganz andere waren. Also sorgte er für einen Generationswechsel im Team.

Eine Wachablösung nannte er es gar. Jungen MitarbeiterInnen wurde mehr Verantwortung gegeben. Iwao stellt daraufhin fest, dass es dem Team deshalb auch in manchen Dingen an Wissen und Erfahrung gemangelt habe. Omori erinnert sich aber selbst, dass er mit 25 bereits die Chance bekam, als Planning Lead für Diamant und Perl zu arbeiten.

Bei Schwert und Schild machte es sich Omori zum Ziel, Aufgaben jeweils an Personen zu verteilen, die diese auch zu 100 % individuell erfüllen können. Wer beispielsweise Mode mochte, durfte Kleidung designen. Wer Café-Liebhaber war, durfte Café-ähnliche Geschäfte erstellen.

So wollte Omori den Entwicklern die Freiheit geben, sich selbst auszudrücken. Er wertet dies als einen der Gründe, warum das Spiel von vielen genossen wurde. Omori sieht es als seine Aufgabe als Director an, ein Umfeld zu schaffen, welches das Beste aus allen MitarbeiterInnen herausholt.

Auch nach 20 Jahren mit Pokémon sieht Omori das Franchise als nie langweilig an. Selbst, wenn er nach dem Abschluss ein Spiel für perfekt hielte, gäbe es danach wieder neue Ideen. Neue Technologien, neue Teams und neue Spielweisen ergeben sich ebenfalls. Bei Game Freak gäbe es immer neue Möglichkeiten und Positionen, es würde nie langweilig werden.

Bildmaterial: Pokémon Schwert und Schild, Nintendo, The Pokémon Company / Game Freak

1 Kommentar

  1. Brandybuck schrieb:

    Bei Schwert und Schild machte es sich Omori zum Ziel, Aufgaben jeweils an Personen zu verteilen, die diese auch zu 100 % individuell erfüllen können. Wer beispielsweise Mode mochte, durfte Kleidung designen. Wer Café-Liebhaber war, durfte Café-ähnliche Geschäfte erstellen.

    Also gehe ich dann mal davon aus das niemand vom Team Geschichten mag? Denn sonst hätte sich ja irgendjemand um die Story gekümmert ?(
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