Branche News

Medienbericht: GameStop will NFT-Marktplatz aufbauen – Aktienkurs steigt deutlich

GameStop ist immer mal für eine Überraschung gut und irgendwie kann man es dem Unternehmen auch nicht verdenken, dass es auch seinen Teil vom NFT-Kuchen haben möchte.

Wie zuerst das Wall Street Journal berichtete, plane GameStop nun den Einstieg ins NFT-Business. Konkret möchte man einen Marktplatz für NFT-Transaktionen basteln. Inzwischen ist unter der Domain nft.gamestop.com auch schon eine Seite eingerichtet.

2020 sorgte GameStop für Aufsehen, als sich Reggie Fils-Aimé als neues Mitglied des GameStop-Verwaltungsrats vorstellte. Im letzten Jahr sorgte die GameStop-Aktie für Furore. Private Anleger verabredeten sich und stiegen gegen Hedgefonds in den Ring.

Auch unter Einfluss des WSJ-Berichts stieg die GameStop-Aktie wieder erheblich, diesmal zeitweise um 20 %. NFT ist eine Abkürzung für Non-Fungible Token. Damit erkauft man sich Eigentumsrechte an digitalen Gegenständen.

via Business Insider, t-online, Bildmaterial: GameStop

17 Kommentare

  1. @DantoriusD
    Ich habe dem Mann mehr gegeben und natürlich habe ich davon auch profitiert, ist schon so klar. Dennoch hat er dadurch mehr bekommen als ihm ein Gamestop bieten würde.
    Das die bei GS fragwürdige Praktiken haben, ist ohne Zweifel.
    Spielegrotte oder Konsolenkost sind was das betrifft kundenfreundlicher, obwohl sie um einiges kleiner sind.

    Kaufen Spiele für 10 Euro bei GS ein und verkaufen es dann für 40,00+ Euro aufwärts. Ich meine warum schaffen es kleine Gaming Shops einem fairere Preise zu zahlen?
    Und gegen die Belegschaft sage ich ja nichts, sondern gegen die Politik die bei GS herrscht. Jedenfalls würde ich GS nicht vermissen, wenn sie komplett vom Markt verschwinden sollten.
  2. Vincent Odessa schrieb:



    Ich meine warum schaffen es kleine Gaming Shops einem fairere Preise zu zahlen?

    Spielegrotte kauft nichts an. Der gesamte Gebrauchtmarkt bei der Grotte läuft über Privatverkäufe die Grotte bietet nur die Plattform. Und Konsolenkost hat z.b kein Offline Store und alleine dadurch fallen enorme Posten wie Mieten schon weg.


    Vincent Odessa schrieb:

    @DantoriusD
    Ich habe dem Mann mehr gegeben und natürlich habe ich davon auch profitiert, ist schon so klar. Dennoch hat er dadurch mehr bekommen als ihm ein Gamestop bieten würde.

    Ist ja auch vollkommen ok dagegen sagt ja auch niemand etwas


    Vincent Odessa schrieb:



    Das die bei GS fragwürdige Praktiken haben, ist ohne Zweifel.

    Ja eben nicht denn wie ich oben schrieb sind die Kosten so berechnet das sämtliche Nebenkosten damit gedeckt sind.
  3. Vincent Odessa schrieb:

    Bin auch kein Fan von Gamestop. Da war letztens einer im Gamestop bei mir in der Nähe, wollte einer Pokemon Soul Silver verkaufen. Die wollten dem ernsthaft nur 10,00 Euro dafür geben. Habe den Mann gerufen und ihm 30 Tacken geboten. Der war mega happy und ich auch. War halt ein guter Deal für mich, da Soul Silver Mondpreise erzielt auf Ebay und Co. :D

    Ich vermisse die Zeiten der klassischen Gaming Läden, früher konnte man meistens so eine gute Bindung zu den Besitzer aufbauen und hat auch öfters Schätze dort entdeckt. Hier in München gibt es leider so gut wie keine Gaming Shops mehr. :|
    Oh ja, in der kleinen Stadt, in der ich lebe, gab es früher einen Laden der auf Videospiele spezialisiert war und gebrauchte Spiele angekauft und verkauft hat, und einen Laden, der auf Sammelkarten spezialisiert war. Beide konnten sich leider nicht halten, weil die Kunden fehlten. Das finde ich echt Schade, als jugendlicher bin ich immer wieder mit dem Fahrrad hin gefahren einfach um etwas zu stöbern und vielleicht auch etwas mit dem Mitarbeitern und anderen Kunden zu quatschen. Leider hatte ich damals auch nicht wirklich die Kaufkraft um diese Läden groß zu unterstützen.

    FinalFantasyBlade schrieb:

    Mittlerweile bin ich schon sehr gespannt darauf zu sehen, wie weit NFTs in diesem Markt noch ausarten. Irgendwie haben die Damen und Herren der Videospielindustrie komplett vergessen, dass es hier um Videospiele geht. Vielleicht kommt irgend wann mal die Pointe und man kann laut lachen.
    Viedeospiele sind halt auch wie alles andere ein Geschäft. Je höher du in der Hirarchie der Unternehmen gehst, desto wichtiger werden Zahlen und alles andere steht hinten an.
    Ich sehe besonders Aktiengesellschaften bei Viedeospielen kritisch, weil da Investoren sind, die vom Thema keine Ahnung haben und einfach nur ein Investmentvehikel sehen. Diesen Leuten ist es egal, wie zufrieden die Kunden mit dem Spiel sind oder wie hochwertig es ist. Wichtig ist nur, dass man möglichst viel Geld bei möglichst geringen Kosten rausschlagen kann. Leider sind AGs aber ein nötiges Übel, weil nur die wenigsten Studios sich Spieleentwicklung ohne Fremdkapital noch leisten können. Besonders AAA Spiele sind extrem teuer und das Geld muss erstmal irgendwo herkommen. Denn es dauert ein paar Jahre, bis das Investment Geld einbringt.
  4. Für mich ist NFT deshalb schon ein "Dorn im Auge", weil ich es einfach schon auf Konzeptioneller Ebene kritisch finde im Bezug zur "Digitalen Welt". Ich erinnere mich noch an meine Boomertagen oder besser gesagt Kindheitstagen, wo ich mit Mutti durch diverse Läden in meiner Umgebung gerannt bin um das bestimmt Videospiel zu ergattern das ich wollte (vorallem sehr nischige Genres wie JRPGs waren ein problem), wo besagte Laden(kette) diese Spiel erst gar nicht im Auge hatten ODER schon kopien da hatten, aber vergriffen waren und aufgrund der doch generell geringeren Nachfrage auch nicht wirklich sicher war, ob da nochmal eine LIeferung kommt. Heute ist das aber kein Beinbruch mehr dank der "Digitalen Welt". Es gibt diverse online-retailer wie Amazon & Co wo du diverse Spiele einfach bestellen kannst, unabhängig von der Location, aber vorallem Digitale Kopien sind kein Problem mehr, da sie nicht nachproduziert werden müssen, sondern als Kunde kann man sie einfach kaufen und runterladen. Und das halte ich für das stärkste Argument für die Digitalen Güter, weil man nicht mehr auf IRL Ressourcen mehr angewiesen ist (natürlich ist mir bewusst, das ein Thema auf lange Sicht ressourcen für die Digitale Welt, also so dinge wie Server, Computer etc... aber es geht hier wirklich nur um Ressourcen die direkt mit den Digitalen Gütern zu tun hat).

    Zu sehen, das man jetzt auf ein Konzept aufspringt wo man künstliche Verknappung in der Digitalen Welt fördert, halte ich für Gefährlich, vorallem für die Zukunft. Ich mein es fängt jetzt mit PNG Bildchen an, aber wo hört es auf. Ich glaub vor nichtmal einem Jahr hatten wir die große Debate um Super Mario 3D Collection (zurecht) wo man darüber argumentiert hat, wie dreist es eigentlich ist das man das Zeitlich limitiert. Wenn sich aber sowas wie NFT durchsetzt, dann wird das Zukünftig so für das Umdenken fördern, das es irgendwann sogar toleriert wird, das man Grundsätzlich Spiele Digital verknappt und irgendwann kannst du davon ausgehen das NFT auch direkt im Spiel verbaut sind. Stell dir mal den Echtgeld Markt in einem MMO vor, wenn Entwickler aber ggf. auch Spieler exklusive, ggf. nicht nachproduzierbare Items & Kosmetik verkaufen können. Dann kannste dir Sicher sein das die Preise für "Digitale Güter" noch höher ausfallen werden als es aktuell schon mit Beispielen wie Counter Strike Global Offensive mit ihren Lootbox-RNG Waffenskins der Fall ist.
  5. LightningYu schrieb:

    Wenn sich aber sowas wie NFT durchsetzt, dann wird das Zukünftig so für das Umdenken fördern, das es irgendwann sogar toleriert wird, das man Grundsätzlich Spiele Digital verknappt und irgendwann kannst du davon ausgehen das NFT auch direkt im Spiel verbaut sind.

    Wird so in der Regel ziemlich sicher nicht passieren da sich die Entwickler so ins eigene Fleisch schneiden würden wenn sie nen Spiel releasen und dann zu wenig Einheiten verfügbar sind. Du musst bedenken dass der nahe Releasezeitraum der Umsatzstärkste Zeitraum für nen neues Spiel ist. Und wenn dann nicht genug verfürgbar ist leiden die Unternehmen selber drunter.


    Auf der anderen Seite könnten NFT Spiele allerdings durchaus den Konsumenten helfen denn durch die Blockchain wäre es möglich sicher Digitale Spiele wieder zu verkaufen was aktuell ja gar nicht erst möglich ist.


    LightningYu schrieb:

    Stell dir mal den Echtgeld Markt in einem MMO vor, wenn Entwickler aber ggf. auch Spieler exklusive, ggf. nicht nachproduzierbare Items & Kosmetik verkaufen können. Dann kannste dir Sicher sein das die Preise für "Digitale Güter" noch höher ausfallen werden als es aktuell schon mit Beispielen wie Counter Strike Global Offensive mit ihren Lootbox-RNG Waffenskins der Fall ist.

    Sofern es rein um kosmetische Items geht wo ist das Problem? Diablo 3 hatte zum Release auch den Spieleigenen Shop wo man untereinander Sachen verkaufen konnte für Echtgeld und der Markt für Counterstrike Skins boomt ebenfalls seit Jahren. Warum sollte man so etwas nicht auch ausweiten? Wenn jemand so viel Kohle hat und für zig hunderte € nen Waffenskin zu kaufen dann soll er das gerne machen.

    Wenn ich Jahrelang nen bestimmtes Spiel gespielt habe und nun aus Gründen nicht mehr spielen kann/will dann halte ich das nicht für verwehrflich Kosmetische Items wieder verkaufen zu können. Sollen diese Daten dann für immer ins Nirvana wandern? Wenn jemand damit happy ist und ich schlussendlich noch den ein oder anderen € verdienen kann warum nicht.
An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.