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Sonntagsfrage: Euer Ersteindruck zu Final Fantasy XVI?

Seit der Enthüllung von Final Fantasy XVI beim PlayStation 5 Showcase sind bereits einige Wochen vergangen. Die Ankündigung selbst sorgte für viel Gesprächsstoff. Außer einem Trailer zeigte Square Enix nämlich nicht viel. Bis 2021 müssen sich Fans noch gedulden, bis sie neue Informationen erhalten. Immerhin soll diesen Monat eine Teaser-Website an den Start gehen.

Mit der Enthüllung schockierte Square Enix nicht wirklich die Videospielgemeinschaft. Dass sich der nächste Teil in Entwicklung befindet, war klar und Gerüchte gab es ebenfalls zuvor. Nichtsdestotrotz ist es für Fans natürlich schön eine offizielle Ankündigung zu haben.

Final Fantasy XVI führt uns zurück in eine mittelalterliche Welt. Entsprechend sehen die Charaktere und Umgebungen aus. Außerdem scheint es dieses Mal blutig zu werden, wenn man sich den Trailer anschaut. Passend dazu gibt es „Anime-Charaktere“, die sich in dem Trailer besonders herausgeputzt haben. „Typisch Final Fantasy“, könnte man sagen.

Doch wie kam der erste Trailer bei euch an bzw. welchen Ersteindruck hinterlässt der sechzehnte Teil bei euch? Nachdem etwas Zeit vergangen ist und viel diskutiert wurde, habt ihr vielleicht einen etwas anderen Blick auf die Dinge. Daher reichen wir die Frage am heutigen Sonntag an euch weiter. Gerne könnt ihr die Sonntagsfrage auch ausführlicher in den Kommentaren beantworten.

Die Ergebnisse der Sonntagsfrage vom 27. September

Wie gefiel euch die Tokyo Game Show 2020 Online?

5 – Die Messe war weder gut noch schlecht / 28.21% (11 votes)
3 / 23.08% (9 votes)
1 – Die Messe gefiel mir überhaupt nicht / 17.95% (7 votes)
4 / 10.26% (4 votes)
7 / 7.69% (3 votes)
6 / 5.13% (2 votes)
2 / 2.56% (1 votes)
8 / 2.56% (1 votes)
10 – Ich fand die Messe sehr gut / 2.56% (1 votes)
9 / 0.00% (0 votes)

Total votes: 39

24 Kommentare

  1. Linear ist halt beste, Final Fantasy war noch nie wirklich Offen außer FFXV, FFXII hatte zwar große Gebiete, aber war auch kein Open World.

    Klar die Gebiete können von mir aus, auch in FFXVI größer sein, aber bitte kein Open World, davon gibt es schon genug und die Story verliert sich in OP.
  2. Mirai schrieb:

    Auf mich (als Nicht-FF-Fan) machte es einen guten ersten Eindruck. Mir gefällt das mittelalterlich-angehauchte Setting ziemlich gut. Konnte mit dem Sci-Fi-Fantasy-Mischmasch-Kram nie wirklich was anfangen. FF15 hat mich beispielsweise gar nicht angesprochen. Habs bis heute nicht gekauft und werd ich wahrscheinlich auch nie...

    Ansonsten lasse ich das Spiel einfach auf mich zukommen. Wär schön, wenn der Titel mich abholen könnte.
    Für mich gilt dasselbe. Hab schon oft versucht in die Final Fantasy Reihe einzusteigen (Teil 4,7,9) und hab das ATB System jedes mal abgrundtief gehasst, weshalb ich keines der Spiele länger als 3 Stunden gespielt habe (bei 9 hab ichs sogar 10 Stunden geschafft aber dann hab ich aufgegeben)

    FF16 sieht für mich viel interessanter aus, da ich Action Kampfsysteme mehr mag als Turn Based (muss mir auch mal das Remake von FF7 anschauen) spricht mich das Spiel mehr an als es Final Fantasy sonst tut. Die wichtigste Frage bei einem RPG bleibt aber offen (ist ja klar immerhin wurde es erst angekündigt) und zwar wie wird die Story.
    Da ich wegen der Preiserhöhung auf 80€ generell weniger Spiele zum Release kaufe (mach ich bei vielen Sony Spielen schon länger so) werd ich es mir erst später holen aber ich behalte es im Auge :)
  3. Also ich bin da ganz ehrlich, selbst wenn sie mir nur das Logo gezeigt hätten, würde ich es mir kaufen. Ich könnte gar nicht widerstehen es nicht zu kaufen. Außerdem kaufe ich mir nicht so viele Spiele, wie andere hier, da kann ich mir auch ein FF im Jahr leisten.
    Auch wenn es nicht das beste Spiel der Reihe wird, so wird es bestimmt ein gutes Spiel.
    Die Final Fantasy Reihe ist meine Lieblings Spielereihe, seit ich ein kleiner junge bin verfolge ich FF. Einige Punkte gefallen mir auch nicht, aber dem Fan in mir, ist das egal :D
  4. Izanagi schrieb:

    AkiraZwei schrieb:

    Wird das schlauchige Leveldesign in FF13 als KO Kriterium angesehen, ist es bei 10 und 7R plötzlich komplett egal.
    AMEN
    Wenn ich da mal einhaken dürfte... xD
    Will keinem seine Meinung absprechen, nur vielleicht ein Erklärungsversuch, wie ich das sehe:

    Wie immer macht es das Gesamtpaket. Ich finde Linearität kann gut oder schlecht sein, wie es das Beispiel hier sehr gut verdeutlicht. Natürlich sieht es nicht jeder so, aber m.M.n. ist die Geschichte in X und VIIR interessanter und umfangreicher erzählt, man hat weniger Leerlauf innerhalb der Gebiete und die Gebiete werden auch eingebunden in die Erzählung.
    Bei X passiert in jedem Gebiet auch entweder etwas interessantes oder der Ort wird zumindest kurz vorgestellt und/oder in die Ereignissen eingebunden, sodass man mehr Bezug dazu herstellt und nicht nur durch belanglose Gebiete läuft. X habe ich zwar öfter gespielt als XIII, aber da habe ich alles irgendwie einprägsamer in Erinnerung.
    Bei XIII erinnere ich mich kaum an die Orte durch die ich gelaufen bin, da war zwar anfangs was mit Eis, später mal ein Wald und ein Freizeitpark, aber es schien alles recht belanglos und war für die Geschichte und Lore eher unwichtig.
    Und auch bei VIIR hat mir die Linearität gut gefallen, weil es erfrischend war mal wieder von der Story vorangetrieben zu werden (in Vergleich zu vielen Open World Spielen heutzutage, die eher wenig Story und mehr Sidequests haben), selbst wenn die Gebiete nicht so abwechslungsreich waren, aber einfach immer wissen zu wollen wie es weiter geht. Es gab auch hier kaum Leerlauf (außer in den wenigen Kapiteln mit Nebenqests, die zwar etwas kürzer hätten sein können, aber man konnte natürlich auch einfach der Geschichte folgen ohne diese zu absolvieren).
    Bei XIII war für mich weder die Geschichte, noch die Charaktere wirklich fesselnd oder richtig sympatisch. Alles schien so unpersönlich und zu "groß", aber gleichzeitig auch verwirrend. Die wirklich interessanten Aspekte wie zb Fangs und Vanilles Vergangenheit, die ja tragende Pfeiler für die Hauptstory sind, kommen zu spät und werden zu kurz abgehandelt. Das ist schade.
    Obwohl ich XIII wohlgemerkt auch nicht hasse, aber es fällt schon hinter den anderen Teilen zurück in meinem persönlichen Ranking. Und das liegt eben an der Arr und Weise der Erzählung, die Linearutät an sich ist gar nicht so sehr das Problem. Ich denke viele hinterfragen das gar nicht, sondern empfinden nur "es war blöd" und nehmen dann den grundsätzlichen Aufbau, wie "es war zu linear" als Begründung.

    Und beim Gameplay sieht es da ganz ähnlich aus - ich mag sowohl ATB, als auch Action. Ich finde auch das System von XIII gut, aber schade, dass der taktische Aspekt erst zum endgame oder sogar erst postgame/optional zum Tragen kommt. Vorher muss man sich kaum mit Rollen und Paradigmen beschäftigen und dadurch kommt es vielen sicher zu eintönig/langweilig vor und schieben es dann auf das "altmodische" ATB-System.
    Jetzt kann man natürlich sagen, die alten Systeme waren ja auch nicht taktischer, aber man kann sich da auch nicht der Tatsache verschließen, dass es bis zu X noch "Tradition" war und man es einfach gar nicht anders kannte. Entweder man mochte FF wie es war oder hat es gar nicht gespielt. Dann kamen plötzlich neuere Teile mit Echtzeit/Action KS und es wurde zum neuen "Standard" und dann auch eher erwartet.
    Ich denke es gibt auch einige die sich vll früher mit ATB notgedrungen zufrieden gaben, weil es "nichts anderes gab", aber sie sich in der "heutigen Zeit" ein Action System wünschen.
    Ich finde zwar es hat nichts mit modern oder retro zu tun, sondern lediglich mit der Umsetzung (bei FFVIIR sieht man ja sehr schön wie man beides neu kombinieren kann, auch wenn es natürlich deutlich in Richtung Action geht. Bei LR und XV hatte ich das Gefühl, das waren noch die unausgegorenen Erstversuche eines Hybriden.)

    So ähm... Offtopic Ende? :rolleyes:
  5. Somnium schrieb:

    @krutoj

    Du hast ja nen Avatar vom Remake-Barret drin, hat dir denn das FFVII Remake gefallen? Und wenn ja, wie gefiel dir das Kampfsystem denn? Ich vermute jetzt einfach mal, du hast es gespielt wobei ich für nichts meine Hand ins Feuer lege. Hier im Forum hieß ein User mal Snow Villiers mit passendem Avatar der nie Final Fantasy XIII gespielt hat :D

    Ich denke, umstimmen kann man dich da nicht mehr wirklich und möchte das natürlich auch gar nicht versuchen. Ich finde nur, der Reveal-Trailer hat dann doch nicht so viel gezeigt, dass man das Spiel direkt für sich zu den Akten legen muss. Ne Empfehlung wäre, sich zumindest das Kampfsystem irgendwann mal in Aktion anzusehen, wenn es richtig präsentiert wird.

    Bei FF7R habe ich die Demo gespielt aber das Kampfsystem konnte mich nicht überzeugen. Den Avatar von Barrett habe ich einfach, weil es einer meiner Lieblingscharaktere in Final Fantasy 7 ist. Und das Charakterdesign ist sehr gut in FF7R.

    Und ich kann deinen Standpunkt schon verstehen, dass man von einem Trailer nicht gleich auf das ganze Spiel schließen kann. Allerdings habe ich in dem Trailer schon Dinge gesehen, die ich für mich KO-Kritterien sind. Einfach weil ich oft genug festgestellt habe, das ich diese Dinge in Spielen nicht mag. Da kann der Rest drum herum noch so gut sein, ich werde keinen Spaß daran haben.

    Halveen schrieb:

    Izanagi schrieb:

    AkiraZwei schrieb:

    Wird das schlauchige Leveldesign in FF13 als KO Kriterium angesehen, ist es bei 10 und 7R plötzlich komplett egal.
    AMEN
    Wenn ich da mal einhaken dürfte... xDWill keinem seine Meinung absprechen, nur vielleicht ein Erklärungsversuch, wie ich das sehe:

    Wie immer macht es das Gesamtpaket. Ich finde Linearität kann gut oder schlecht sein, wie es das Beispiel hier sehr gut verdeutlicht. Natürlich sieht es nicht jeder so, aber m.M.n. ist die Geschichte in X und VIIR interessanter und umfangreicher erzählt, man hat weniger Leerlauf innerhalb der Gebiete und die Gebiete werden auch eingebunden in die Erzählung.
    Bei X passiert in jedem Gebiet auch entweder etwas interessantes oder der Ort wird zumindest kurz vorgestellt und/oder in die Ereignissen eingebunden, sodass man mehr Bezug dazu herstellt und nicht nur durch belanglose Gebiete läuft. X habe ich zwar öfter gespielt als XIII, aber da habe ich alles irgendwie einprägsamer in Erinnerung.
    Bei XIII erinnere ich mich kaum an die Orte durch die ich gelaufen bin, da war zwar anfangs was mit Eis, später mal ein Wald und ein Freizeitpark, aber es schien alles recht belanglos und war für die Geschichte und Lore eher unwichtig.
    Und auch bei VIIR hat mir die Linearität gut gefallen, weil es erfrischend war mal wieder von der Story vorangetrieben zu werden (in Vergleich zu vielen Open World Spielen heutzutage, die eher wenig Story und mehr Sidequests haben), selbst wenn die Gebiete nicht so abwechslungsreich waren, aber einfach immer wissen zu wollen wie es weiter geht. Es gab auch hier kaum Leerlauf (außer in den wenigen Kapiteln mit Nebenqests, die zwar etwas kürzer hätten sein können, aber man konnte natürlich auch einfach der Geschichte folgen ohne diese zu absolvieren).
    Bei XIII war für mich weder die Geschichte, noch die Charaktere wirklich fesselnd oder richtig sympatisch. Alles schien so unpersönlich und zu "groß", aber gleichzeitig auch verwirrend. Die wirklich interessanten Aspekte wie zb Fangs und Vanilles Vergangenheit, die ja tragende Pfeiler für die Hauptstory sind, kommen zu spät und werden zu kurz abgehandelt. Das ist schade.
    Obwohl ich XIII wohlgemerkt auch nicht hasse, aber es fällt schon hinter den anderen Teilen zurück in meinem persönlichen Ranking. Und das liegt eben an der Arr und Weise der Erzählung, die Linearutät an sich ist gar nicht so sehr das Problem. Ich denke viele hinterfragen das gar nicht, sondern empfinden nur "es war blöd" und nehmen dann den grundsätzlichen Aufbau, wie "es war zu linear" als Begründung.
    Also zu FF7R kann ich nicht viel sagen, aber bei FFX sorgen auch die Städte und die NPCs dafür, dass alles aufgelockert wird. Im vergleich zu den älteren Teilen kam mir FFX damals schon etwas linear vor. Allerdings hat mich das nie gestört, zum einen Aufgrund der Dinge die du nanntest und zum anderen gab es immer wieder Städte oder Siedlungen die man erkunden konnte. Die Spielwelt fühlte sich lebendig an. In FFXIII war man zwar die Hälfte des Spiels auf einem dicht besiedelten Planeten? Mond? allerdings hat man kaum Menschen gesehen und später als das Spiel öffnete gab es nicht einen anderen Menschen in den ganzen Gebieten. Die einzige Siedlung die es gab war eine Ruine.

    Ein rein subjektiver unterschied für mich war auch, dass ich bei FFX das gefühl hatte, entspannt die Story erleben zu wollen. Wie du schon sagtest, ich wollte wissen wie es weitergeht und habe deswegen immer weiter gemacht. Nicht weil ich dazu gedrängt wurde. In FFXIII hatte ich immer das Gefühl, dass ich gehezt wurde. Vielleicht war das Gefühl aufgrund der Story auch beabsichtigt, für mich war es dem Spiel aber abträglich. Ich finde das echt Schade, denn Cocoon hätte ein echt cooler Schauplatz sein können. Leider wurde dieses Potenzial verschenkt.

    Und ich kann mich auch kaum an die Gebiete erinnern, bei mir liegt es aber vielleicht auch daran, dass ich das Spiel nur einmal durchgespielt habe im Gegensatz zu anderen Teilen, die ich teilweise einmal jährlich durchspiele. Die Gegner mit übertrieben viel HP sorgen aber auch dafür, dass ich das Spiel nicht noch einmal spielen möchte. Die Kämpfe dauerten alle einfach viel länger als sie eigentlich sollten. Und dann gab es da diesen Abschnitt mit Vanille und Sazh, das war der schlimmste Abschnitt des Spiels, weil mein nicht wirklich die Möglichkeit hatte die Gegner zu brechen. Dadurch wurden die ohnehin zu langen Kämpfe noch länger.
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