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Nintendo räumt unerlaubten Zugriff auf bestimmte Nintendo-Accounts ein

Schon seit Tagen gibt es Medienberichte über möglicherweise gehackte Nintendo-Accounts. Nintendo hatte daraufhin zunächst und ohne Kontext per soziale Medien dazu aufgerufen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Gestern nun hat Nintendo die Berichte offiziell eingeräumt und Untersuchungen angekündigt.

Als aktive Gegenmaßnahme hat man den Login zum Nintendo-Account per Nintendo Network ID unterbunden. Das ist also ab sofort nicht mehr möglich. Die Sicherheitslücke bestand also ganz offensichtlich dort. Es habe „unerlaubten Zugriff auf bestimmte Nintendo-Accounts“ gegeben, so Nintendo in der Stellungnahme. Allerdings: „Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise auf einen unerlaubten Zugriff auf die Datenbanken, Server oder Services von Nintendo.“

Die Untersuchungen laufen und bis dahin solltet ihr besser euer Passwort wechseln und auf jeden Fall – wie überall, wo es möglich ist – die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Die Anmeldung ist dann umständlich, aber um ein Vielfaches sicherer. Nintendo will in Kürze die betroffenen Nutzer direkt kontaktieren. Auf dieser Website findet ihr weitere Hilfestellungen und Links.

Bildmaterial: Nintendo

10 Kommentare

  1. Lando schrieb:

    Jetzt verstehe ich auch, warum Sony bei Zahlung über PayPal drölfzigtausend Angaben aus Pass bzw. Ausweis wissen will, wenn man über den Store bestellt und bezahlen will. Immer und immer wieder. Es nervt, aber scheint wohl sinnvoll zu sein. Danke fürs Feedback an die Betroffenen. Ist natürlich scheiße, dass ihr gehackt wurdet, aber das führt wiederum nahe, wie real diese Bedrohung offensichtlich ist.
    Damals zufällig im Radio gehört (Jahr April 2011), dass 77 Millionen Kunden des Playstation Network geklaut wurden. Der/Die Hecker waren vom 17. bis zum 19. April in die Kundendatenbanken eingedrungen. Sony hatte daraufhin seine Online-Dienste komplett abgeschaltet. Und da haben die Hecker zugeschlagen, ein Mitarbeiter hat auf jedem Fall ein "Insider Info" gegeben, sonst wäre es nie passiert.

    Bei Nintendo war aber alle auf Betriebt bzw. Die Server waren im Online! Wie kann es das dem passieren? Ich habe von Sony daraus gelernt, bzw. nie mit dem PayPal verknüpft oder sonstiges. Von meine Seite war niemals passiert, aber diejenige mit Nintendo darunter Verlust gelitten habe, mein herzliches Beileid für alle. ||

    Nintendo hat einfach die leichte schulter, Punkt. :thumbdown:
  2. SGGG schrieb:

    Bei Nintendo war aber alle auf Betriebt bzw. Die Server waren im Online! Wie kann es das dem passieren? Ich habe von Sony daraus gelernt, bzw. nie mit dem PayPal verknüpft oder sonstiges. Von meine Seite war niemals passiert, aber diejenige mit Nintendo darunter Verlust gelitten habe, mein herzliches Beileid für alle. ||

    Nintendo hat einfach die leichte schulter, Punkt. :thumbdown:
    Jetzt tust du den armen, armen Fachangestellten bei Nintendo aber unrecht. Die haben das Internet doch erst vor kurzem entdeckt als sie unter dem Stein hervorgekrochen kamen, und wissen noch nicht wie man mit dem Internet und so umgehen muss... Wahrscheinlich wussten die Verantwortlichen nicht einmal dass man die Onlinedienste temporär einstellen kann.

    Kann auch sein, dass sie den Ofen, für das Internet erst 5 Jahre anheizen müssen, bevor man die Server wieder hochfahren kann, sollten die mal runtergefahren werden. :saint:

    Nicht vergessen: Internet ist völliges Neuland für Nintendo :thumbsup:
  3. Chaoskruemel schrieb:

    SGGG schrieb:

    Bei Nintendo war aber alle auf Betriebt bzw. Die Server waren im Online! Wie kann es das dem passieren? Ich habe von Sony daraus gelernt, bzw. nie mit dem PayPal verknüpft oder sonstiges. Von meine Seite war niemals passiert, aber diejenige mit Nintendo darunter Verlust gelitten habe, mein herzliches Beileid für alle. ||

    Nintendo hat einfach die leichte schulter, Punkt. :thumbdown:
    Jetzt tust du den armen, armen Fachangestellten bei Nintendo aber unrecht. Die haben das Internet doch erst vor kurzem entdeckt als sie unter dem Stein hervorgekrochen kamen, und wissen noch nicht wie man mit dem Internet und so umgehen muss... Wahrscheinlich wussten die Verantwortlichen nicht einmal dass man die Onlinedienste temporär einstellen kann.
    Kann auch sein, dass sie den Ofen, für das Internet erst 5 Jahre anheizen müssen, bevor man die Server wieder hochfahren kann, sollten die mal runtergefahren werden. :saint:

    Nicht vergessen: Internet ist völliges Neuland für Nintendo :thumbsup:
    Stimmt. Hab vergessen, dass Nintendo nicht "Internet-freundlich" sind. Für Nintendo muss man diese Technik ein neue Highlight gewesen sein.
    Für mich ist das echt peinlich, für Nintendo! :/

    Die Online-Funktion kam ein Jahr nach Release von Switch erst später an, Wobei Internet schon PS2 bzw. Dremcast schon gabt, hab selbe mal mit Dreamcast mit Internet verbunden mit 33,6k Modem (aus dem Jahr 2000/01) Online gespielt mit dem Titel "ChuChu Rocket!" war schon okay, aber grauenhaft die Geschwindigkeit). :)
  4. Ich habe heute mein Geld zurück erhalten, also ist nochmal alles gut gelaufen. Ein gutes hat es ja gehabt, denn aus Fehlern lernt man ja, deswegen habe ich jetzt bei allen Accounts (Origin, Uplay, Epic etc.) die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert.
  5. Fairerweise muss ich einwerfen, dass sich Sony, während des PSN-Hacks, weniger vorbildlich verhalten hat als Nintendo. Sony hat einen Monat gewartet, um zuzugeben, dass das Netzwerk gehackt und Millionen von Kundendaten gestohlen wurden; googelt es mal. Was Kunden-Kommunikation angeht, kann man Nintendo nichts vorwerfen. Die ist, im Gegensatz zu Sony, vorhanden. Die Gratisspiele, die die PlayStation-Entwickler den verärgerten Kunden spendiert haben, wirkten mehr nach „Wir machen das, um in den Medien besser dazustehen“, als nach ehrlicher Wiedergutmachung.
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