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And it’s gone: Prototyp der Nintendo PlayStation für 360.000 US-Dollar versteigert

Wer von euch war das? Ja, vermutlich keiner. In dieser Woche ist die Auktion um den einzigen bekannten Prototypen der Nintendo PlayStation unter den Hammer gekommen. Die Auktion fand gestern ein Ende und der „letzte Preis“ steht fest. Das Gerät wechselt für 360.000 US-Dollar den Besitzer.

Für 75 US-Dollar gekauft

Ob der alte Besitzer damit zufrieden ist? Im Vorfeld hatte Terry Diebold nach eigenem Bekunden schon ein Millionenangebot abgelehnt, weil es ihm zu wenig war. 2009 hatte Terry das Gerät für angeblich nur 75 US-Dollar bei einer Büroauflösung von Sony zusammen mit weiterem „Trödel“ erstanden. Erst Jahre später, nämlich 2015 wie die Familie erzählt, hatte ihr Sohn herausgefunden, was für eine Rarität in der Kiste herumliegt. In der Szene gibt es kaum Zweifel daran, dass es der einzige Prototyp ist.

Vom Vertragspartner zum Rivalen

Das Gerät entstand Anfang der 90er-Jahre in Zusammenarbeit von Nintendo und Sony, die ein Nachfolgesystem des SNES entwickeln wollten. Nintendo entschloss sich dann kurzfristig, doch lieber mit Philips zusammenzuarbeiten. Der Vertrag mit Sony wurde aufgelöst und Nintendo erschuf sich so gewissermaßen selbst den stärksten Rivalen, denn Sony beschloss anschließend selbst in den Konsolenmarkt einzusteigen. Der Rest ist Geschichte!

via IGN, Bildmaterial: Nintendo PlayStation, Heritage Auctions

3 Kommentare

  1. Wenn man so drüber nachdenkt hat Sony eine typische Originstory eines Superhelden oder Superschurken. :D
  2. Der Superschurke wäre in diesem Fall Nintendo, wegen des Verrats, zusammen mit Komplize Phillips. :P

    Frage mich dennoch, was heute wäre, hätte es die Nintendo PlayStation wirklich gegeben. Ein Crash Bandicoot-Mario-Crossover, Kratos in Smash und The Legend of Zelda: Link of Tsushima. Oder so.
  3. Nicht unbedingt, der Würfel war technisch stärker als die PS2. Hat sich nur nicht gelohnt und mit der Wii haben sie deutlich mehr Gewinne erzielt. Auch wenn das eher nur ein Gag von dir ist, denke ich schon, dass die Entwicklung auf den Markt eine bedeutend andere gewesen wäre. Vielleicht hätte sich Sega auch mindestens eine Konsolengeneration länger gehalten. Vielleicht hätten diese dann sogar eine Kooperation von Microsoft angestrebt. Am Ende wären sie dann alle von Disney aufgekauft und auf jedem Game der Welt grinst die böse, dunkle Maus auf dem Logo, was extra dafür geändert werden würde. :D

    Nintendos Verrat hat uns vor der vollständigen Disney-Katastrophe bewahrt! Vier von fünf Parallelweltenreisende stimmen mir da zu! ^^
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