News VGM

Final Fantasy VII: Neues Album mit Jazz-Interpretationen jetzt erhältlich

In dieser Woche erschien das inzwischen dritte Jazz-Album von Square Enix. Ja, Jazz! Das neueste Album widmet sich allein Final Fantasy VII und bietet ein paar besondere Neuinterpretationen und Arrangements. „Shinra Inc.“ klingt deutlich weniger bedrohlich als das Original, „Aerith’s Theme“ büßt hingegen kaum etwas von seiner Melancholie ein. Neu arrangiert wurden die Klassiker von Eijiro Nakagawa und Ryu Kawamura.

12 Jazz-Cover bietet das Album, neben den genannten Stücken sind auch „One-Winged Angel“ oder auch das „Main Theme“ von Final Fantasy VII mit dabei. Bei Amazon könnt ihr probehören* und das MP3-Album kaufen. Freunde des Haptischen können sich die physische Variante bei Play-Asia importieren*.

Square Enix Jazz -Final Fantasy VII-

* JPGAMES.DE ist Teilnehmer am Play-Asia- und Amazon-Partnerprogramm. Es handelt sich um sogenannte Affiliate-Links, bei denen JPGAMES eine Provision durch Käufe und ggf. Folgekäufe des Nutzers erzielen kann. Das kostet euch keinen Cent zusätzlich, ihr könnt uns aber damit sinnvoll und einfach unterstützen.

Bildmaterial: Square Enix

8 Kommentare

  1. Ja man merkt schon dass sie wieder anfangen jeden möglichen Cent aus FF7 raus zu drücken. Kann ich persönlich nichts damit anfangen und würde ich mir auch nie kaufen.
  2. Der FF7-Soundtrack ist stark, keine Frage. Aber hat SE noch keiner gesteckt, dass Überpräsenz kontraproduktiv sein kann? Da sagen ab einem gewissen Punkt einige nur noch: "Och nee, nicht schon wieder."
    Und wenn mir mal eine persönliche Anmerkung gestattet ist: "One winged Angel" zählt neben Tracks wie "Tainted Love" (Soft Cell) und "Personal Jesus" (Depeche Mode) zu den Stücken, die ich nicht mehr hören kann - egal in welcher Version.
  3. Depeche Mode gehört zu den Bands, die ich grundsätzlich nicht hören kann. :D Versteh überhaupt nicht, wieso die so eine riesige Fanbasis haben. :D

    Der FF7-Ost ist grandios, ich finde einige dieser Neuinterpretationen auch echt spannend und schön anzuhören. Eine Vinyl würde ich mir kaufen, passt auch super gut zur Stimmung. Die CD und MP3s nicht unbedingt. ich finde auch nicht dass man den FF7-Ost seitens Square Enix inflationär anbietet. Er existiert halt und ist beliebt. Ich glaube das Gefühl, dass der zu präsent ist, liegt an den vielen Videospielkonzerten und Beiträgen dazu.
  4. Prevailer schrieb:

    Ich glaube das Gefühl, dass der zu präsent ist, liegt an den vielen Videospielkonzerten und Beiträgen dazu.
    Das ist korrekt. Auch in Bezug auf "One winged Angel" im Speziellen, denn das kommt bei ALLEN und zwar IMMER.
    Was man sehr selten bei solchen Gelegenheit hört, ist ein "Cid Highwind's Theme", aber drauf gepfiffen: seit geraumer Zeit kann ich es selbst spielen, wenn ich es hören will.
  5. Kelesis schrieb:

    Aber hat SE noch keiner gesteckt, dass Überpräsenz kontraproduktiv sein kann?
    Zahlenmäßig ist das so gut wie unmöglich. Ganz besonders bei den großen Franchises. Da ist die Masse an Kunden die etwas kauft oder durch ein Produkt zum Fan wird, fast immer größer als jene die sich beschweren oder zurückziehen. Einen Unterschied macht es lediglich wenn die Produktionskosten entsprechend hoch sind, wie das bei einem Film oder Triple A Spiel sein kann. Aber nicht bei Musik,wenn man nicht gerade das teuerste Orchester der Welt für so ein Nebenprodukt arrangiert.



    Prevailer schrieb:

    Versteh überhaupt nicht, wieso die so eine riesige Fanbasis haben.
    Ich liebe Depeche Mode.

    Abgesehen von der Geschmacksfrage ist ihr Erfolg aber eigentlich einfach erklärt. Depeche Mode kommen aus einer Zeit wo die Gesellschaft sehr prüde war. Haare färben, Piercings, Tattoos, Schminken ... all diese Sachen waren ein Tabu-Thema. Ganz besonders aber auch die dunkleren Seiten der menschlichen Seele und Sexualität. Depeche Mode hat das lyrisch aufgegriffen und mit Pop-Musik unterlegt und Pop ist ja fast immer erfolgreich weils sozusagen Eigenschaften der menschlichen Psychologie ausnutzt. Später hat man noch Rock-Elemente hinzugefügt, als diese mainstreamtauglich wurden. Außerdem hatte ihre Musik auch immer den gewissen melancholischen Touch, der besonders in Europa seit der Kriegszeit bis heute viel Anklang findet.

    Es gab natürlich auch viele andere Bands, die das versucht haben. Ich denke der Unterschied liegt darin, dass Depeche Mode es mit ihrer Darstellung dem Zeitgeist entsprechend nie übertrieben haben, wie es viele Szenebands tun. Sodass es alles in allem immer sehr radiotauglich war.

    Und ich denke, dass das auch ein wichtiges Element ist. Denn die Leute, die normalerweise eher komplexere oder düsterere Musik gewohnt sind, haben auch ihre Phasen, wo sie es mal seichter angehen lassen. Während diejenigen, die eher Pop hören es gerne auch mal etwas düsterer haben.

    Und da die Band so erfolgreich war, sind auch viele Kinder durch ihre Eltern mit dieser Musik aufgewachsen. Ich hab die Band als Kind durch meine Tante kennengelernt als sie mir mal ne Kassette zum Geburtstag aufgenommen hat. Seitdem begleitet die Band mich ununterbrochen, obwohl der Großteil ihrer Musik für mich eigentlich auch unhörbar ist. Aber der Teil, der hörbar ist, liebe ich umso mehr.

    Und der Erfolg mit dieser Schnittstelle aus Szene und Mainstream, die sie geschaffen haben, ist heute auch Grundlage vieler anderer Bands wie Rammstein, bei denen alles ein Stück weit expliziter und härter zugeht, aber ohne Depeche Modes Vorarbeit wohl nicht möglich gewesen wäre. Insofern ist es recht naheliegend, dass man Depeche Mode selbst dann mögen kann, wenn man zuvor keine direkten Berührungspunkte hatte.

    Was dann noch eine große Rolle spielt sind die Live-Auftritte und Dave Gahans Live-Performance, der dabei völlig aus sich rauskommt. Wenn man die Musik mag ist es mitreißend ohne Ende.
An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.