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Im Test! Code Vein

Titel Code Vein
Japan 26. September 2019
Bandai Namco Entertainment
Nordamerika 26. September 2019
Bandai Namco Entertainment
Europa 26. September 2019
Bandai Namco Entertainment
System PlayStation 4, Xbox One, PC (Steam)
Getestet für PlayStation 4
Entwickler Shift, Bandai Namco Studios
Genres Action Adventure / RPG
Texte
Deutschland Nordamerika Japan
Vertonung Nordamerika Japan

Bildmaterial: Code Vein, Bandai Namco

Bandai Namcos „Code Vein“ wird schon seit dem ersten In-Game-Bildmaterial weitestgehend als „Dark Souls im Animestil” abgestempelt. Weit hergeholt ist dieser Vergleich sicherlich nicht, denn Bandai Namco ist im Westen nahezu nahtlos mit FromSoftwares Souls-Spielen verbunden. Auch wenn man hier nur als Publisher fungierte, ließ man sich es damals bei der noch recht kryptischen Ankündigung nicht nehmen, mit dem Spruch „Prepare to Dine“ die Souls-Gemeinschaft direkt anzusprechen.

Letztendlich hat Code Vein einen recht holprigen Entwicklungszyklus hinter sich. Zur Zeit der Ankündigung hatte man wohl noch ein komplett anderes Konzept im Kopf und einige Jahre später präsentierte man ein fast unspielbares Spiel zur Tokyo Game Show. Weitere Verschiebungen sollten folgen, doch schlecht tat dem Spiel die zusätzliche Entwicklungszeit, wie zu erwarten, nicht.

Seit Ende September ist das sogenannte „Anime Dark Souls“ nun endlich erhältlich. Doch handelt es sich bei Code Vein um eine bloße Kopie der erfolgreichen Souls-Formel oder ist Bandai Namco in der Lage, mit einem soliden Grundgerüst ein einzigartiges Spiel zu schaffen? Zumindest der „Anime-Stempel“ ist durch und durch gerechtfertigt und wird dementsprechend sicherlich Fans aus diesem Sektor ansprechen.

Code Vein: Von Vampiren, Apokalypse und Brüsten

Code VeinCode Vein spielt in einem fiktiven Endzeitszenario. Fast unsterbliche, vampirähnliche Menschen dürsten nach Blut, um sich gegen den Wahn zu schützen, der sie in blutrünstige Monster verwandelt. Mit diesen groben Basisinformationen wird man in der Welt Vein wiedergeboren. Als sogenannter Wiedergänger durchstreift man vielfältige Landschaften, immer auf der Suche nach Blutperlen, um sich und die Kameraden vor dem ominösen Wahn zu schützen.

Code VeinWie man es bereits von japanischen Produktionen kennt, braucht die Handlung erst einmal eine Weile, bis sich eine wirkliche Motivation herauskristallisiert. Worldbuilding und die ersten Charakterdialoge sind wohl dazu gedacht, eine mystische, kryptische Atmosphäre aufzubauen. Ein wichtiger Bestandteil für ein Dark-Souls-Spiel, doch Code Vein entsagt sich dieser Erzählform recht schnell und entfaltet mit fortschreitender Spieldauer eine unterhaltsame Geschichte mit interessanten Plotpunkten und schönen emotionalen Inszenierungen.

Im Laufe der Story trifft man auf immer mehr Charaktere, die sich der Gruppe anschließen. Auch wenn manche Damen ihren enorm großen Vorbau recht offen präsentieren, ist deren Geschichte oft in vergessenen Erinnerungen verschlossen. Ein nahezu nicht endendes Leben hat zwangsläufig zur Folge, dass einige Erinnerungen auf der Strecke bleiben. Eine wichtige Aufgabe ist, diese Erinnerungen nach und nach wiederherzustellen und obendrein wird man dafür noch mit nützlichen Kampftalenten belohnt.

Erinnerungen an heiße Quellen

Code Vein hat heiße QuellenDas Erinnerungskonzept ist in Code Vein durchaus interessant umgesetzt. In Form von Items findet man Bruchstücke der verblichenen Erinnerungen und kann diese mit Hilfe der treuen Begleiterin Io wiederherstellen. Hier gelangt man in eine Art Traumsequenz, die man mit dem Charakter durchlaufen muss. Auf dem Weg blitzen dann die vergangenen Erinnerungen auf und geben ein recht grobes Bild der Ereignisse.

Im positiven Sinne erinnert das Feature an Lost Odyssey, welches ebenfalls mit vergessenen Erinnerungen in dessen Geschichte spielte. Leider sind diese Erinnerungsschnipsel oft nicht wirklich tiefsinnig oder so großartig herausgearbeitet wie in obigem Beispiel. Weiter gestaltet sich das Durchlaufen dieser Erinnerungen gerade zu Beginn etwas nervig, da man hier ausschließlich auf langsames Gehen beschränkt ist.

Später greift man hier und da zwar zu etwas anderen Designentscheidungen für manche Erinnerungen, aber am Anfang findet man sich einfach viel zu oft in den Traumsphären und schleicht sich durch zunächst noch nichtssagende Gespräche. Um einen ungefähren Durchblick über die Geschehnisse zu bewahren, bietet Code Vein mit den heißen Quellen einen Ort der Entspannung und neben der Option, den Plot der Geschichte zu rekapitulieren, auch die Möglichkeit, den ein oder anderen Plotpunkt der Charaktere genauer unter die Lupe zu nehmen.

Blutcode mit versteckten Talenten

»Talente sind das A und O zu Code Veins Gameplay, machen das Spielgeschehen äußerst abwechslungsreich und heben es deutlich von der FromSoftware-Inspiration ab.«

In Code Vein ist es nicht möglich, die eigenen Statuswerte individuell bei einem Level-up zu bestimmen. Verschiedene Statusbuilds und somit auch Kampfstile werden über den sogenannten Blutcode definiert. Nach und nach erlernt man neue Blutcodes, welche man dann jederzeit über das Menü wechseln kann, ganz nach der derzeitigen Spielsituation oder den eigenen Präferenzen.

Code VeinDer eingesammelte Dunst kann hier für allgemein bessere Werte, Ausrüstung oder bestimmte Talente eingesetzt werden. Jeder Blutcode kommt nämlich mit einem eigenen Set an Talenten, die nützliche passive Fähigkeiten und aktive Kampfattacken mit sich bringen. Talente sind nach dem Meistern nicht mehr an einen Blutcode gebunden und können so für einen individuelleren Build genutzt werden. Die Talentnutzung ist im Kampf beschränkt und muss ständig aufgeladen werden. Praktisch, dass man als vampirähnliches Wesen die benötigten Punkte aus Gegnern extrahieren kann. Hier holte man sich augenscheinlich Inspiration von God Eater.

Talente sind somit das A und O zu Code Veins Gameplay und auch ein Punkt, der das Spielgeschehen äußerst abwechslungsreich und spaßig macht sowie deutlich von der FromSoftware-Inspiration abhebt. Je nach Talentkombination agiert man eher Action-orientiert im Nahkampf, als Support für den KI-Partner mit Statusverbesserungen oder gegebenenfalls im Fernkampf mit magischen Kräften. Durchaus kann Code Vein hier die meisten Sympathiepunkte abgreifen.

Designtechnische Anleihen und technische Probleme

Code VeinAls Publisher dürfte sich Bandai Namco sicherlich gut mit der Souls-Reihe auskennen. So ist es kein Wunder, dass man hier und da auch designtechnisch den ein oder anderen Blick gewagt hat. Die verschiedenen Abschnitte des Spiels müssen sich zwar sicher nicht verstecken und abwechslungsreich sind diese auch definitiv. Ein wichtiger und besonders großer Abschnitt scheint hier aber wohl seine Inspiration wörtlich genommen zu haben. Ebenso hat man bestimmte Bosskämpfe ganz klar aus Dark Souls übernommen.

»Optisch ist Code Vein eine runde Sache. Recht gut gelungene Anime-Optik trifft auf wirklich detailreiche Hintergründe und schönste Effekte.«

Es scheint, dass sich Bandai Namco des „Anime Dark Souls“-Labels nicht schämt und wohl auch einige Fans des Spiels noch im Entwicklerteam zugegen waren. Nichtsdestotrotz ermöglicht Code Vein gameplaytechnisch mehr Möglichkeiten, um sich signifikant von der Vorlage abzuheben. Gerade mit dem ständigen KI-Partner und der Möglichkeit, actionlastige Kampftechniken anzuwenden, bringen selbst designtechnisch womöglich bekannte Dinge eine neue Sichtweise herüber.

Code Vein schafft es zwar, in den wichtigen Momenten relativ stabil zu laufen, leidet aber gerade an Stellen, wo nichts passiert, unter starken Slowdowns. Manche Storysequenzen zeigen zudem ab und an aufploppende Texturen oder Ruckler. Positiv sicher, dass es ordentlich läuft, wenn es wichtig ist, jedoch dürfte das Spiel auch gerne durchgehend Performance-stark sein. Vielleicht schafft man hier auch mit dem ein oder anderen Patch Abhilfe.

Schönste Anime-Optik

Optisch ist Code Vein eine runde Sache. Recht gut gelungene Anime-Optik, sowohl im Spiel als auch in den wenigen Anime-Sequenzen, trifft auf wirklich detailreiche Hintergründe und schönste Licht- und Partikeleffekte. Code Vein ist hier definitiv keine billige Anime-Auftragsarbeit, denn besonders in den schroffen Eis- oder Feuerabschnitten sieht man den grafischen Aufwand, der in dieses Projekt gesteckt wurde.

Da man sich den Anime-Look zum Thema gemacht hat, kommt man an dem gut ausgearbeiteten Menü für Charaktererstellung nicht vorbei. Unzählige Optionen stehen hier zur Erstellung des stillen Protagonisten zur Auswahl. Es ist sicherlich keine Schande, wenn man sich hier einige Stunden verliert. Für Ungeduldige gibt es allerdings auch einige vorgefertigte Charaktere. Das Aussehen kann später sogar noch angepasst werden, um hier nun den ersten Stress wegzunehmen.

Leider gibt es nur eine Handvoll Kostüme zur Auswahl. Diese lassen sich zwar weiter modifizieren und farblich anders gestalten, jedoch hätte ich mir bisweilen noch mehr Optionen in der Hinsicht gewünscht. Trostpflaster bleibt hier die Kampfausrüstung, die noch als zusätzlicher sichtbarer Stofffetzen den Charakter weiter individualisieren kann. Alles in allem bietet Code Vein trotzdem mehr als genug Anlässe, hübsch designte Anime-Figuren anzuschauen.

Musikalisch imposant

Code VeinCode Vein hat einen recht hörbaren Soundtrack, der atmosphärisch ziemlich gut in das Weltdesign passt. Neben den ein oder anderen rockigen Klängen, die fast schon in Richtung Metal gehen, bietet man auch ach so ominöse und imposante, mit Chor unterlegte Töne. Beide Extreme sind wirklich gut ins Spielgeschehen eingefasst, sorgen für die nötige Spannung in Kämpfen oder dem Aufbauen der Dinge, die in der Handlung kommen.

»Neben den ein oder anderen rockigen Klängen bietet man auch ach so ominöse und imposante, mit Chor unterlegte Töne.«

In puncto Synchronisation gibt es japanische und englische Stimmen zur Auswahl. Welche hier nun die Nase vorne hat, ist natürlich immer etwas Geschmackssache, allerdings empfand ich die Kommentare des KI-Partners auf Englisch äußerst nervig nach einer Weile. Die eigene Spielfigur fungiert zwar als stiller Protagonist, aber auch das Stöhnen, Schreien und kleinere Kommentare werden, wie üblich, von bekannten japanischen Sprechern gesprochen.

Wer beiden Optionen eine Chance geben will, der bekommt die Möglichkeit dazu, denn in Code Vein gibt es mehrere Enden, die mehrmaliges Durchspielen voraussetzen. Im New-Game+-Modus werden das Level und einige Items mit in einen neuen Spieldurchgang genommen. Weitere Herausforderungen warten in einem eventuellen neuen Durchgang oder auch vielleicht im Online-Modus, der es ermöglicht, zusätzlich noch einen menschlichen Charakter in der Party zu haben. Für diesen Test konnte der Online-Modus aber leider nicht getestet werden.

Schlagfertige Argumente im Anime-Look

Code Vein ist in einer Hinsicht das „Anime Dark Souls“, was Fans sich erhofft hatten. Es erweitert die Formel aber um ein durchdachtes Spielprinzip mit individuellen Talenten, die verschiedenste Spielstile erlauben. Der ständige KI-Partner mag zunächst wie eine drastische Vereinfachung wirken, beide Charaktere bilden aber eine unzertrennliche Einheit, die das Gameplay bestimmen.

Das spaßige und durchaus süchtig machende Spielprinzip bietet zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Kampfstil zu finden, und schafft somit etwas mehr Zugänglichkeit für eine breitere Spielerschaft. Kryptische Storyelemente bietet auch Code Vein zwar genügend, Erinnerungen und verschiedene emotionale Momente können allerdings auf Dauer ebenso auf nettem Anime-Niveau überzeugen.

Der Anime-Look des Spiels ist nicht wegzudenken und passt sich hervorragend ins Spielgeschehen ein. Wer eine Abneigung gegen extreme Darstellungen von Schönlingen und Muskelpaketen sowie knapp bekleideten Frauen mit schlagenden Argumenten hat, der sollte sich zumindest nervlich darauf einstellen, denn davon gibt es mehr als genug.

 

Story

Langsamer und konfuser Start mit unterhaltsamen Story-Punkten und interessantem „Erinnerungs“-Feature.

Gameplay

Action-Adventure-Grundprinzip mit verschiedensten Modifikationsmöglichkeiten, um den eigenen Spielstil zu unterstreichen oder situationsbedingte Probleme zu lösen. Spaßig und süchtig machend. Verruchtes Techtelmechtel zwischen Dark Souls und God Eater.

Grafik

Schöne Hintergründe, Licht- und Partikeleffekte treffen auf extreme Anime-Optik mit allem, was dazugehört.

Sound

Ob Metal oder ominöse Kirchenmusik mit Chor-Untermalung: nette Mischung und stets passend zur Atmosphäre.

Sonstiges

Mehrere Enden sorgen mit dem dazugehörigen New-Game+-Modus für Langzeitspaß. Technische Probleme, wie Ruckler und aufploppende Texturen, kratzen an der ansonsten schönen Inszenierung.

7 Kommentare

  1. Lando schrieb:

    Schlimm finde ich die negativen Wertungen und Reviews, weil das Spiel freizügig sei.
    Ich bin wirklich der allerletzte, der sowas ignorieren kann. Aber selbst ich würde niemals ein Spiel wegen sowas schlecht reden. Hatte es sogar irgendwie geschafft mich durch die Torna the golden country standalone zu spielen, obwohl ich das char Design (und Verhalten) von gewissen Charakteren für absoluten trash halte.

    Vorallem ist ja das witzige bei Code vein, dass die Charaktere von einem weiblichen Künstler kreiert wurden.
  2. To sexy to handle, oder was? xD

    Danke für den, wie immer sehr ausführlichen, Test! Werde mir das Spiel gemeinsam mit Code Vein zulegen.
  3. Brandybuck schrieb:

    Code Vein ist in einer Hinsicht das „Anime Dark Souls“, was Fans sich erhofft hatten
    Das klingt nun doch wieder sehr negativ... In der Demo war es ja wirklich kein Dark Souliges Spiel, weshalb ich mich ja nun doch darauf gefreut habe... aber der Punkt, macht mir nun doch wieder große Sorgen, da ich das nun schon öfters höre... Ich werde es mir trotzdem irgendwann holen, weil die Definition von "Soulslike" ja stark auseinander geht, wie man hier im Forum schon feststellen konnte und ich mich verzweifelt weiterhin an die Beta Demo klammere, die eben wirklich gut war und viel Spaß gemacht hat aber ich denke ichw erde es dann eher mal iwann für nen günstigeren Preis holen... nur sicherheitshalber, falls es doch, nach dem Anfang, plötzlich zu ner Enttäuschung wird, die ich iwann abbrechen muss... Sehr vorfreudig bin ich jedenfalls nicht mehr aber ich weigere mich trotzdem dem Spiel keine faire Chance im "Selbsttest" zu geben. Ich bin also mal gespannt...^^

    Lando schrieb:

    Schlimm finde ich die negativen Wertungen und Reviews, weil das Spiel freizügig sei.
    "zu viel Wasser" fällt mir da nur wieder ein :D Das sind wieder so die Momente, wo die "reviewer" nicht verstanden haben, dass das kein Review mehr ist, was sie da anbieten, sondern lediglich ein persönliches Feedback... Finde ich jedes mal wieder traurig, wenn der Unterschied nicht verstanden wird... ^^
  4. Insbesondere einige der Kleidungsstücke der Frauen sind schon recht freizügig, aber die sind Gott sei Dank nicht alternativlos und ich war ja ehrlich gesagt positiv überrascht, dass der Charakter Creator dem Spieler nicht die Option einräumt, die Brustgröße/-höhe/-form der weiblichen Charaktere einzeln zu verändern und dabei ins Unermessliche zu steigern. Ich erinnere mich auch an keine Szenen in der Demo, die ich als übermäßig sexualisiert wahrgenommen hätte, aber ich hab mit dem Hauptspiel auch noch nicht begonnen, weil ich vorher noch ein anderes beenden möchte.
  5. Das Spiel ist in JEDER Hinsicht Souls Like, das merkt man spätestens in der Kathedrale des Blutes. Die Welt hängt komplett zusammen und bietet viele Abkürzungen, die man sich auch erst wieder erspielen muss.

    Der einzige Unterschied ist, dass man eine richtige Story hat und mehr mit Charakteren gemacht wird. Man selbst ist aber so stumm wie in einem Dark Souls.

    Das KS und die Bosse sind Souls like... einfach alles... nur halt im Anime Stil. So schwammig und hözern spielt sich Dark Souls auch, der einzige Unterschied ist es gibt mehr Trefferfeedback bei Dark Souls. Es spielt sich sonst genauso, nur dass die Tastenbelegung anders ist.

    Spielt das spiel erstmal richtig bevor hier was total falsches gepostet wird^^

    Die Begleiter helfen zwar, machen es jetzt aber nicht einfach. Der Boss dreht sich oft genug einfach mal so zu euch um und sobald ihr nen Regen schluckt, gibt´s meistens eh nen Konter. Einfach immer hinterm Boss geht auch nicht immer, weiß nicht wer diesen Quatsch schon wieder verbreitet(hab ich woanders schon gelesen). So viele Bosse haben Mechaniken wo du komplett raus musst oder ausweichen gut timen musst. Langsame Waffen verkrüppeln dich außerdem, du kannst schlechter ausweichen und musst die Hits echt gut timens, das war in Dark Souls auch so, aber da konntest du auch gezielt Monster umwerfen usw... in Code Vein ist das leider RNG, mal klappt´s mal nicht und gegen die Masse wird dich immer was treffen, wenn du mit ner Zweihänderwaffe versuchst draufzuhauen, das klappt hier leider nicht so gut und da haben sie´s echt verhauen. So kommt man über das gesamte Spiel hin mit jeder schnellen Waffe besser klar, imo braucht man einfach nur Breitschwert oder Klinge. Manche Waffe wie Speere sind aber wegen der Range nochmal gut, damit man Gegner trifft lange bevor sie euch treffen können, machen aber meistens weniger Schaden. Das sind bisher so meine einzigen Kritikpunkte, irgendwie ist das Kampfsystem was Statuseffekte angeht, nicht so ausgefeilt wie in Dark Souls. An sich aber immer noch ein sehr gute Kampfsystem, was sich sonst nicht anders anfühlt als Dark Souls.

    Man stirbt aber am Ende nicht so oft wie in einem Dark Souls. Das eigentliche schwierige sind die Waves, die man erst machen sollte wenn man hoch genug gelevelt ist und besseres Gear hat, vor Allem ab Kathedrale werden die echt horrormäßig. Diese sind allerdings optional man kann also einfach diese erstmal umgehen oder die Waves mit sich ziehen(resetten aber nicht, außer man geht zum Camp und drückt X).
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