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Grafikdirektor Yoshiki Haruhana spricht über den Grafikstil von Zelda: Link’s Awakening

Bildmaterial: The Legend of Zelda: Link’s Awakening, Nintendo

Wie setzt man einen über 20 Jahre alten Game-Boy-Klassiker zeitgemäß um, ohne den Charme des Originals zu zerstören? Vor dieser nicht ganz leichten Aufgabe stand Yoshiki Haruhana, zuständig für die visuelle Gestaltung von The Legend of Zelda: Link’s Awakening für Nintendo Switch. Statt hochmoderner Grafik versuchte man laut Haruhana, die universell ansprechende Schlichtheit der Pixelgrafik einzufangen. Weiter führt er aus:

Bei der Spielwelt sollte der Spieler den Eindruck bekommen, als würde er oder sie ein Diorama beobachten. In dieser Dioramawelt ist Link eine etwa 10 Zentimeter große Figur. Während der Entwicklung stellten wir uns die Welt so vor, als gäbe es sie tatsächlich in Miniaturform. Somit hatten wir zwei gegensätzliche Zielvorgaben, die wir gleichermaßen bedienen wollten: Einerseits wollten wir eine liebevoll detaillierte Welt in all ihrem Charme zeigen, andererseits mussten wir auch den Maßstab bedenken, in dem wir Link zeigen wollten, und nicht zu viele Details einfügen. Es war gar nicht so einfach, eine gute Balance zwischen beiden Zielen zu finden!

Wir haben überall im Spiel kleine Details versteckt, selbst an den Orten, die nicht zur Haupthandlung gehören. Werft während eurer Entdeckungsreise zum Beispiel einen Blick in die Häuser, denn auch deren Innenleben wirkt wie ein detailliertes Diorama. Ich hoffe sehr, dass ihr euch die Zeit nehmt, euch auf Cocolint gründlich umzuschauen.

Seid ihr zufrieden mit dem Diorama-Stil von The Legend of Zelda: Link’s Awakening für Nintendo Switch? Oder hättet ihr euch einen anderen Grafikstil gewünscht? In unserem Test zu The Legend of Zelda: Link’s Awakening waren wir davon jedenfalls angetan.

via Nintendo

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