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Baldur’s Gate III für PCs und Google Stadia angekündigt

Bildmaterial: Baldur’s Gate III, Larian Studios

Die Gerüchte sind wahr, Baldur’s Gate III befindet sich in Entwicklung. Die Larian Studios kündigten die Fortsetzung der legendären RPG-Reihe heute für PCs (zum Launch: GOG und Steam, wie USGamer berichtet) und Google Stadia an. Baldur’s Gate III soll dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Dungeons-&-Dragons-Team von Wizards of the Coast entstehen und auf aktuellen Mechaniken und Zaubern aus Dungeons & Dragons basieren.

Baldur’s Gate III wird die Grenzen des RPG-Genres erweitern und eine umfassende Geschichte mit beispielloser Spielerfreiheit, schwerwiegenden Entscheidungen, einzigartigen Begleitern und denkwürdigen Kämpfen bieten. Die bisher größte Produktion der Larian Studios wird sowohl zusammen mit Freunden als auch als Einzelspieler-Abenteuer spielbar sein.

Im Teaser-Trailer seht ihr die Rückkehr einer bösartigen Präsenz nach Baldurs Tor. Sie droht die Stadt von innen heraus zu verschlingen und alles zu verderben, was in den Vergessenen Reichen übrig ist. Gather your party – gemeinsam könnt ihr das Böse besiegen.

Das sagen die Entwickler

„Baldur’s Gate bedeutet sehr vielen Leuten sehr viel. Das ist eine große Verantwortung, doch ich denke, wir sind bereit dafür“, sagt Swen Vincke, Creative Director bei Larian Studios. „Unser Fokus liegt darin, reaktive, systemische Welten zu erschaffen, die sich nach den Handlungen der Spieler gestalten – und die Fähigkeiten unseres Teams in einem so reichhaltigen Universum wie dem von Dungeons & Dragons einzusetzen, macht natürlich eine Menge Spaß. Wir arbeiten sehr eng mit Wizards zusammen, um so tief wie noch nie in das Reich Faerun einzutauchen und ich kann es kaum erwarten, der Welt zu zeigen, was unser Team geschaffen hat.“

„Die Partnerschaft mit Larian, einem Studio, das eine bemerkenswerte Geschichte preisgekrönter Titel mit einer spürbaren Leidenschaft für einen der bekanntesten Orte von Dungeons & Dragons verbindet, war bisher eine fantastische Erfahrung“, erklärt Chris Cocks, Präsident von Wizards of the Coast. „Wir glauben, dass Fans der Saga von Baldur’s Gate – ebenso wie Serienneulinge – von dieser epischen Geschichte begeistert sein werden.“

Der Ankündigungstrailer zu Baldur’s Gate III

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24 Kommentare

  1. Wenn, dann bitte erstmal Baldur´s Gate 1(PC) und 2(PC) spielen, bevor man irgendwas vergleicht. Denn diese 2 Titel gelten bis heute als legendär und beste Rollenspiele allerzeiten. Dark Alliance hat mit diesen 2 Spielen eig nicht viel gemein und ist eher so was wie das Metal Gear Rising von Metal Gear Solid. Wobei Rising ja noch richtig gut war, aber kurz. Keine Ahnung wie Baldur´s Gate Dark Alliance ist, hab´s niemals wirklich gespielt.
  2. Spiritogre schrieb:

    Es ist bei mir einfach so, dass ich nicht sonderlich auf diese ISO-Spiele stehe und auf Rundenkämpfe dann noch mit Parties auch nicht so doll.
    Der ganze Retro-Hype gerade bzgl. der RPGs wie von Obsidian oder InXile und wie sie alle heißen geht an mir ziemlich vorbei. Mir wäre da tatsächlich etwas schlichtere 3D 3rd Person Grafik im Stil von Dragon Age 2 nur meinetwegen noch simpler einfach lieber.

    Der Grund ist tatsächlich hauptsächlich, dass mir die Immersion fehlt, die mir moderne RPGs bieten. Ich fühle mich eher wie ein Kommandant in einem Strategiespiel, der Einheiten befehligt und weniger als wenn ich selbst in die Rolle einer der Figuren schlüpfe. Bei den Japano Games mit dieser ISO Sicht ist das übrigens einen Ticken besser, weil die einfach viel näher dran sind am Geschehen und nicht so weit rausgezoomt. (Beides hat wahrscheinlich technische Gründe gehabt, die Japano Games von Konsole und niedrig auflösenden TV Schirmen und die westlichen Spiele vom PC, der damals höher auflöste und entsprechend weiter rauszoomte um mehr Übersicht zu geben).

    Ich denke natürlich auch, dass Larian die Speerspitze bei diesen Retro-ISO-RPGs darstellen, technisch sind die Divinity: Original Sin Titel deutlich vor der Konkurrenz von Obsidian und Co. und sie sind deswegen ja wohl auch kommerziell durchaus merklich erfolgreicher, die Obsidian Titel sind halt dann doch am Ende nur für Hardcore-Fans.

    Tatsächlich interessieren mich die beiden Original Sins auch, aber ich denke, es gibt da 1000 andere Games, die ich vorher zocken würde, weil sie mich mehr ansprechen.

    Und bei Baldur's Gate kommt erschwerend hinzu, dass die Dungeon's & Dragon's Regeln halt letztlich nur doof als Videospiel umzusetzen sind, da Würfeln nun mal Glückssache ist und es einfach Käse ist, wenn man in einem Taktikkampf verliert, es also nicht mal auf Skill ankommt, einfach weil man Pech hatte, nur das man in der Regel nicht mal sieht, wieso man jetzt verloren hat (weil der Computer im Hintergrund für einen Scheiße gewürfelt hat). Sowas finde ich heutzutage einfach doppelt doof (früher habe ich es ja nicht besser gewusst).

    Den Punkt der erschwerten Immersion kann ich ein Stück weit verstehen.
    Bei BG haben sich die Figuren für mich auch eher wie Einheiten angefühlt, die man übers Brett schickt statt wie Charaktere, die man selbst spielt. Das Problem hat aber z.B. finde ich Dragon Age Origins mit seiner 3rd Person Kamera + optionalen Vogelansicht gut gelöst.
    Vielleicht orientieren sie sich für BG3 ja an letzterem. Aber auch falls nicht, kann man hier imho angesichts Divinity OS etwas entwarnt sein. Da ist der Zoom nämlich stärker und flüssiger als in BG und die Kulissen sind eben bei weitem nicht so statisch, dass sich die Figuren wie draufgepappt anfühlen.

    Bei der Regelwerkumsetzung muss ich zustimmen.
    Würfelbasis fühlt sich für mich in einem Kampfsystem auch absolut nicht (mehr) intuitiv, sondern schlicht nervig an. Deshalb sind Spiele, die ihren Schwierigkeitsgrad stark durch prozentuale Trefferchancen definieren (*hust* Blackguards) für mich auch mit die einzigen Spiele, bei denen die dümmlich eitle "Zockerehre" nicht leidet, wenn ich sie auf Leicht stelle. : D

    Bei BG hatte ich das aber nicht nötig, da sich Trefferchancen und Schadenshöhen mit einer zwischen Magie und Nahkampf gut ausbalancierten Gruppe eigentlich immer im Rahmen gehalten haben.
    Dennoch wäre es mir letztlich auch deutlich lieber, wenn im Kampfsystem möglichst wenig vom Würfelglück abhängt.
    Ich bin allerdings auch nicht tief genug in der D&D Materie drin, um beurteilen zu können, wie gut oder schlecht sich das aktuelle Regelwerk im Vergleich zum damaligen für Videospielumsetzungen eignet.
    Vielleicht sollte ich mal Pathfinder Kingmaker spielen, um zu schauen, wie mir so eine Regelwerkumsetzung in heutigen Spielen gefällt (anderes Regelwerk als D&D, ich weiß; aber der Punkt wird bei dem Spiel ja oft recht hitzig debattiert).

    Edit:

    @Weird

    Gut geschrieben sind die Subquests bei Inquisition leider nicht. Wie Josti schon schrieb, sie sind primär nahezu komplett belanglos.
    "Jo, mächtiger Inquisitor! Du hättest nicht zufällig Zeit und Bock, 10 Einheiten Fleisch fürs Dorf zu sammeln, oder?"
    ^Geht meist in diese Richtung.

    Dass die meisten RPG-Subquests auf Töte/Sammel/Finde hinauslaufen, ist klar. Aber wo ein Witcher 3 oder Jade Empire das in eine kleine eigene Geschichte verpackt, kriegst du bei Inquisition meist 1-2 Sätze pro Quest und zack blitzt die 0/X Markierung auf.

    Da fand ich selbst die Schwarzen Bretter aus Origins (die anders als etwa in Witcher 3 bei der "Erzählung" ja nie über den Zettel hinausgingen) interessanter.
  3. Novaultima schrieb:

    Wenn, dann bitte erstmal Baldur´s Gate 1(PC) und 2(PC) spielen, bevor man irgendwas vergleicht. Denn diese 2 Titel gelten bis heute als legendär und beste Rollenspiele allerzeiten. Dark Alliance hat mit diesen 2 Spielen eig nicht viel gemein und ist eher so was wie das Metal Gear Rising von Metal Gear Solid. Wobei Rising ja noch richtig gut war, aber kurz. Keine Ahnung wie Baldur´s Gate Dark Alliance ist, hab´s niemals wirklich gespielt.
    Schöner Vergleich.
    Wobei das mit den besten Rollenspielen aller Zeiten, nun ja, *hust* das sagen viele PC Spieler, wer allerdings noch nerdiger sein will sagt dann Planescape Torment, das ja auch zu dieser Gruppe Games gehört.
    (Wenn ich dann Skyrim oder Witcher sage, dann heißt es von diesen Leuten, das ist kein Rollenspiel... )

    Auf den anderen Punkt bin ich oben gar nicht eingegangen aber Baldur's Gate Dark Alliance ist fantastisch! Technisch war es damals auf der PS2 ein Meilenstein bei z.B. Wasseranimation war es der absolute Vorreiter.
    Der Vergleich mit Diablo ist schwer, trotz gleichem Genre, weil BG: DA eine vernünftige Story erzählte, nicht dieses nervige Backtracking hatte und vor allem, man konnte es im Coop zocken, was das Spiel endgültig zur absoluten Spaßgranate werden ließ (und es auch merklich leichter machte, solo war es teils wirklich höllisch schwer). Man merkte hier schon, Diablo war ein PC Game, das war auf Mikromanagement, Looten und Leveln und halt ab Teil 2 insbesondere auch für online ausgelegt, Dark Alliance hingegen ist ein typisches Konsolen-Singleplayer Game.
  4. Nero schrieb:

    Bastian.vonFantasien schrieb:

    Ich weiß garnicht was alle an Baldurs Gate so toll finden. Ich habs damals für PS2 durchgespielt und fand es viel zu kurz, zu linear und es gab keine individuelle Charakterentwicklung.
    Zwischen den PS2 Ablegern ("Dark Alliance") und den PC Spielen liegen Welten. ;)
    Achsoo. Ok, verstehe.
    Dann ergibt es Sinn. Ich fand das Dark Alliance nämlich echt enttäuschend. Besonders in anbetracht wie sie sich als selbst gelobt haben auf ihren Ladebildschirmen.

    Die PC Versionen kenne ich demnach natürlich nicht.
    Also nein Spiritogre, es war kein Scherz!
    ;)
  5. Bastian.vonFantasien schrieb:

    Die PC Versionen kenne ich demnach natürlich nicht.
    Also nein Spiritogre, es war kein Scherz!
    ;)
    Das sind die "besseren" Vorgänger von Star Wars - Knights of the old Republic oder einem Dragon Age: Origins von der Art her. Baldur's Gate hat quasi das RPG Genre auf dem PC wiederbelebt, nachdem es mit Ultima und Co. immer weiter bergab ging.
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