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Monster Hunter World: Iceborne erscheint im September für Konsole – PC-Version folgt im Winter

Bildmaterial: Monster Hunter: World, Capcom

Monster Hunter World: Iceborne. So nennt sich die große Erweiterung der Neuen Welt, auf die sich Jäger bereits seit einigen Monaten freuen. Im Zuge von State of Play und dem Frühlings-Update von Capcom gibt es nun erstes Video- und Bildmaterial sowie das Erscheinungsdatum.

Iceborne erscheint am 6. September 2019 für PlayStation 4 und Xbox One. PC-Spieler müssen sich leider ein wenig länger gedulden. Diese Version soll im Winter folgen.

Die Erweiterung bringt euch in das schneereiche Gebiet Hoarfrost Reach/Raureif-Weite in der Neuen Welt. Um Zugriff auf die neue Handlung und die Quests zu bekommen, müsst ihr die Haupthandlung bis Jägerrang 16 erfolgreich abgeschlossen haben. Anschließend startet eine neue Untersuchung aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens verschiedener Legiana und des plötzlichen Auftauchens des Drachenältesten Velkhana, dem neuen Flagship-Monster.

Jedoch ist dies nicht das einzige neue Monster. Neben kleinen bekannten Monstern wie Popo, gibt es mit Banbaro einen neuen Kampfwyvern, welcher mit seinen großen Hörnern Steine oder ganze Holzstämme nach euch werfen kann. Beotodus, ein Fischwyvern, „schwimmt“ durch den Schnee und attackiert euch aus dem Boden heraus aus.

Ein altes, von Fans sehr geschätztes Monster, taucht ebenfalls wieder auf: Nargacuga. Die Raubkatze ist flink, besitzt scharfe Krallen und ein stacheliges Fell, welches Jägern immer wieder Probleme bereitet. Während die beiden vorher genannten Monster zu Beginn der Erweiterung im Spiel erscheinen, soll Nargacuga ungefähr ab der Hälfte auftauchen. Neben den bekannten Manövern und Angriffen wurde das Verhalten des Monsters auf World angepasst.

Um den neuen Monstern Einhalt zu gebieten, erhalten auch die Jäger neue Fähigkeiten und Waffen. So wird die Schleuder um zwei weitere Funktionen verbessert. Zum einen werdet ihr die Schleuder bei jeder gezogenen Waffe benutzen können. Des Weiteren kann die Schleuder mit einer Klammerklaue versehen werden, die es euch erlaubt euch an ein Monster heranzuziehen.

Die Neuerungen im Überblick

  • Umfangreiche Inhalte – Iceborne erweitert jeden Aspekt von World mit einer Vielzahl neuer Herausforderungen und Überraschungen.
  • Neue Handlung in der Raureif-Weite – Die Geschichte von World geht weiter, wenn ihr in die schneebedeckte Raureif-Weite reist, die sich mit fortlaufender Handlung erweitert und so zum größten Areal in Monster Hunter: World wird.
  • Neue und wiederkehrende Monster – Der neue Schauplatz ist das zu Hause nie gesehener wie altbekannter Widersacher. Das Rudel wird von Velkhana angeführt – einem Drachenältesten, dessen mächtige Eisattacken eine echte Bedrohung darstellen.
  • Neuer Meisterrang – Eine komplett neue Quest-Stufe über dem Hochrang, die neue wie existierende Monster stärker denn je macht.
  • Neue Gameplay-Mechaniken für forderndere Kämpfe – Die Schleuder wurde mit einer Klammerklaue und Zurückschreck-Schüssen verbessert. Da sie nun einsetzbar ist, während die Hauptwaffe gezogen wurde, sind ganz neue Strategien und tiefgängige Kämpfe möglich.
  • Erweiterte Waffen-Optionen – Jede der 14 Waffengattungen bekommt neue Kombinationen und Elemente, die gemeistert werden wollen.
  • Neue Ausrüstung und Gegenstände – Neue Monster bedeuten auch neue Materialien, mit denen ihr für eure Jäger weitere Ausrüstungsgegenstände schmieden könnt, die sie auf euren Abenteuern in der Raureif-Weite auch dringend benötigen werdet.

Wer Monster Hunter: World noch nicht besitzt, kann sich im September die MHWorld: Iceborne Master Edition zulegen. Für 59,99 Euro erhaltet ihr sowohl World als auch die Iceborne-Erweiterung. Spieler, die bereits im Besitz vom Original sind, haben die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen digitalen Versionen der Erweiterung.

Zum einen die normale Version und zum anderen die Digital-Deluxe-Fassung. In letzterer Version erhaltet ihr sowohl die Erweiterung als auch eine Auswahl kosmetischer Items. Während ihr für die normale Version 39,99 Euro bezahlen müsst, sind es bei der Deluxe-Fassung 10 Euro mehr. Vorbesteller können digital oder bei teilnehmenden Händlern zusätzlich das exklusive Yukumo-Rüstungsset erhalten.


Auf der diesjährigen E3 (11. Juni – 13. Juni) wird Capcom weitere Informationen zu Monster Hunter World: Iceborne verkünden.

Monster Hunter World: Iceborne – Trailer

Video zum Frühjahrs-Update

via Capcom (1), (2)

38 Kommentare

  1. Keine Zustimmung - da gibt es überall Pilze, Pflanzen, die von Pflanzenfressern gemümmelt werden, die wiederum von Groß-Jagras gespachtelt werden, der wiederum von Anjanath gegrillt wird. Kulu-Ya-Ku rennt auch in den Wäldern rum und hat sicher auch irgendwo seine Nahrungsquelle. Und Dämonjho frisst sowieso alles.
    Deswegen sage ich ja, so wie es sich gerade verhält ist es relativ realistisch.
    Wenn man jetzt aber immer mehr neue Monster in alte bereits volle Gebiete reinpatcht wird es adabsurdum!

    In der Natur kommen auf einen Carnivoren min. 10 Herbivoren. Und das was ein Deviljho an Nahrung braucht würde nach wenigen Wochen Dazu führen das der Uralte Wald ausgestorben wäre. So schnell können sich die Aptonothe garnicht reproduzieren. :D
    Ich möchte mehr Pflanzenfresser wie Larinoth.

    Aber das wäre wirklich gemecker auf ganz hohem Niveau.
    Ich finde World hat da wirklich einen guten Sprung nach vorn gemacht.
  2. Aaah, dann hab ich das falsch interpretiert - sorry^^

    Nun, dann muss man Herbivore in den Wald packen, die die Carnivoren einfach wegbumsen, damit diese nicht wegschnabuliert werden - ich denke da an den Roflcopter des Todes - Duramboros :D


    *Edit: Und natürlich ist es unrealistisch - es ist ja auch ein Fantasy Spiel.
    Bei Final Fantasy 15 ("fantasy, based in reality") laufen die Mensch bei den Raststätten oder an der Tankstelle ja auch in Freizeitkleidung rum, obwohl keine 10m weiter wilde Monster rumrennen. Befestigungsmauern, bewaffnete Schutztruppen oder Verteidigungsanlagen vor den größten Ortschaften sucht man da auch vergebens, obwohl ich 3m vor der Schranke von einem Eisengiganten angegriffen wurde. Da kümmert man sich auch nicht um Realismus, oder eine glaubwürdige Welt. *lach*
  3. Chaoskruemel schrieb:

    falsch und könnte an vielen Ecken besser sein. Aber man tut gerade so, als wäre es DAS MH, mit dem wenigsten, langweiligsten und unmotivierendsten Inhalt - das war nämlich Tri, und auch das hat zumindest mir spaß gemacht.

    Ich sage auch nicht das ich keinen Spass an dem Spiel hatte. Im Gegenteil es hat mich 150 std sehr gut unterhalten. Dann hab ich allerdings auch jede Q abgeschlossen,Jede IG,DS und jedes LS gebaut und den großteil der Rüstungen gehabt. Und da kam dann der Punkt wo ich für mich gesagt hab das Spiel bietet mir keinen weiteren Content.

    Klar 150 std sind schon ne Hausnummer für nen Spiel. Aber gerade bei einem MH sind das für mich noch keine Zahlen.

    Abseits der Monster Anzahl macht es in meinen Augen genauso viel Falsch. Das fängt beim Skillsystem schon an. Der größte Spass den ich hatte waren immer coole Mixsets zu basteln. Und selbst ohne OP Charms konnte man immernoch viel reissen. Jetzt basiert alles auf RNG sämtliche Dekos sind komplett auf RNG basiert und ein gescheites Mixset basteln ist ohne ne Menge Glück nahezu unmöglich.

    Die Investigationsquests waren genauso katastrophal. Kaum ne möglichkeit sie gescheit zu farmen bzw ebenfalls Glücks basierend. Und dann verschwinden sie auch noch nach einer bestimmten Anzahl. Man hätte hier einfach 1:1 das Guildquest System aus MH4 übernehmen können
  4. Ich zocke grad Kingdom Hearts 3 und befinde mich in einem Schneegebiet genannt "Raureifwald".

    Zufall das eine Erweiterung kurz nach dem Release von Kingdom Hearts dieselbe Gebietsbezeichnung nutzt? :D
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