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Culture Slot: Sonderausstellung im Computerspiele-Museum beleuchtet japanische Videospielgeschichte

Bildmaterial: Super Mario Maker 2, Nintendo

Derzeit kann im Computerspielemuseum in Berlin eine Sonderausstellung zur japanischen Videospielkultur besucht werden.

In Japan findet gerade wieder das alljährliche Hanami, das Kirschblütenfest, statt. Diese Tradition, bei der die Blütenpracht zwischen März und Mai bewundert wird, lässt sich laut Schätzungen bis in die Nara-Periode (710–794 n.Chr.) zurückverfolgen. Anlässlich dieser Festlichkeit präsentiert das Museum die Sonderausstellung BONUS-LEVEL JAPAN.

Interaktive Reise durch die japanische Spielewelt

Das Museum verspricht eine interaktive Reise durch drei Schwerpunkte der japanischen Spielewelt. Zuerst erhalten die Besucher Einblicke ins Akihabara Electric Town, das wohl bekannteste Einkaufsviertel für Elektronikwaren und Merchandise-Artikel in Tokio. Danach wird die Entwicklungsgeschichte der japanischen Videospiel-Industrie beleuchtet und im Anschluss veranschaulicht der dritte Bereich die Wechselbeziehung zwischen Games, Popkultur und Geschichte. Während der gesamten Ausstellung werden sowohl populäre als auch weniger bekannte Spiele gezeigt.

Auch abseits der Sonderausstellung hat das Computerspielemuseum insgesamt mehr als 300 Exponate aus allen Abschnitten der Videospielgeschichte zu bieten. Darunter rare Originale, funktionstüchtige Klassiker und Kunstwerke der besonderen Art, wie auf der Museumsseite geschrieben steht. Neben Konsolen und Arcade-Automaten können Besucher auch Statuen bekannter Spielehelden wie Link aus The Legend of Zelda oder Lara Croft aus Tomb Raider bewundern. Interaktive Kunstwerke gibt es ebenfalls zu entdecken.

Das Computerspielemuseum hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen. Ihr findet es in der Karl-Marx-Allee 93a im Ostberliner Stadtteil Friedrichshain. Ein Eintrittsticket kostet 9 Euro, ermäßigte Tickets sind bereits für 6 Euro zu haben. Mit den Tickets können Besucher sowohl die Standard- als auch die Sonderausstellungen besuchen. Der Museums-Shop hingegen kann auch ohne Eintrittsticket besucht werden.

2 Kommentare

  1. Klasse ich wollte da sowieso mal wieder hin. Dazu noch die Sonderaustellung genau nach meinem Geschmack :D

    Allen Besuchern empfehle ich übrigens mal die Painstation auszuprobieren!
  2. Haben das Museum mal zu Fünft besucht - keiner von uns war auch nur ansatzweise zufrieden. Wirkte wie eine billige Privatsammlung. Den Preis nicht wert - Sonderausstellung hin oder her. Kann echt nur jeden abraten :(
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