Square Enix: JRPG-Fans gibt es überall auf der Welt

Neben seinem Hinweis auf Neuigkeiten zu Final Fantasy XV und Kingdom Hearts 3 bei der E3 sprach Square Enix Präsident Yosuke Matsuda mit...

Neben seinem Hinweis auf Neuigkeiten zu Final Fantasy XV und Kingdom Hearts 3 bei der E3 sprach Square Enix Präsident Yosuke Matsuda mit der  Nikkei Trendy auch über JRPGs und insbesondere über den beachtlichen Erfolg eines so klassischen JRPGs wie Bravely Default im Westen.

Zunächst erklärte Matsuda, dass man bei vergangenen Entwicklungen sehr darauf bedacht war, die weltweite Kundschaft anzusprechen. So verlor man den Fokus und am Ende nicht nur die Attraktivität in Japan, sondern verpasste auch die Verkaufsziele im Westen.

Auf der anderen Seite haben sich klassische JRPGs, die eigentlich für Japan entwickelt wurden, auch weltweit beachtlich verkauft. Das habe man so noch nicht erkannt, weil es zu viele und zu große regionale Unterschiede gibt, doch JRPG-Fans würde es auf der ganzen Welt geben, so Matsuda.

Wenn man all diese Kunden zusammen nimmt, ist dies eine beachtliche Zahl und sieht daher weniger wie ein Nischenmarkt aus, so Matsuda. Er glaubt, dass umfangreiche und prächtige Stories, die sehr JRPG-haft sind, ein gutes Ergebnis schaffen können, wenn sie an die richtige Gruppe gerichtet sind.

Matsuda gab auch zu, dass Square Enix eventuell zu sehr darauf bedacht war, ihre Ziele zu globalisieren. Hitman Absolution gab er als Beispiel für 2013 an. Das Spiel sollte ansprechender sein und Popularität durch neue Spieler gewinnen. Jedoch ist der beste Teil an der Hitman Serie, dass es solide Hardcore-Spiele sind. Viele Fans waren frustriert, dass dies verloren ging, wodurch Absolution mit den Verkaufszahlen zu kämpfen hatte.

Das neue Hitman – welches sich derzeit in Entwicklung befindet – ist das Ergebnis dieser Lektion. Man möchte also wieder die Core-Fans ansprechen. Matsuda denkt, dass das Entwicklerstudio wieder die Qualität der ersten Spiele erreichen kann, wenn man dieser Richtung folgt.

via dualshockers, siliconera