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Ein neues Feature zum Remake von Zelda: Ocarina of Time war schon vor 29 Jahren geplant

Mit dem kommenden Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time wagt Nintendo einige Änderungen am legendären Nintendo-64-Klassiker. Eine davon dürfte besonders auffallen: Link bekommt erstmals in Ocarina of Time eine eigene Sprungtaste.

Im Original von 1998 sprang Link bekanntlich automatisch, sobald er auf eine entsprechende Kante zulief. Im Remake dürfen SpielerInnen hingegen selbst entscheiden, wann der Held in die Luft geht.

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Was zunächst wie eine moderne Neuerung klingt, hat allerdings eine überraschende Vorgeschichte. Denn tatsächlich war eine solche Funktion schon während der ursprünglichen Entwicklung vorgesehen.

Link konnte ursprünglich selbst springen

Darauf macht ein wiederentdecktes Interview aus der Reihe „Iwata Asks“ von 2011 aufmerksam, das der YouTube-Kanal von Kit & Krysta erneut aufgegriffen hat.

Darin unterhielten sich der damalige Nintendo-Präsident Satoru Iwata und Zelda-Entwickler Yoshiaki Koizumi über die Entstehung von Super Mario 64 und Ocarina of Time.

Als Iwata anmerkte, dass der Unterschied zwischen beiden Spielen unter anderem darin bestehe, dass man bei Zelda keine Taste zum Springen drücken müsse, widersprach Koizumi:

„Selbst in dieser Hinsicht musste man noch einen Knopf drücken, um zu springen, als wir mit der Entwicklung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time begannen.“

Mit anderen Worten: In einer frühen Entwicklungsphase besaß Ocarina of Time tatsächlich eine manuelle Sprungfunktion. Erst später entschied sich Nintendo für das automatische Springen.

Ocarina of Time verwendete ursprünglich sogar die Engine von Super Mario 64. Und Springen gehört ja wohl zu den bekannten Moves von Mario in diesem Spiel. Shigeru Miyamoto bestätigte das 1998 in einem Interview. Die Entwickler veränderten die Engine allerdings so stark, dass daraus praktisch eine neue wurde.

Warum wurde die Sprungtaste gestrichen?

Eine eindeutige Erklärung liefert das Gespräch nicht. Koizumi verriet allerdings, dass sich das Team bereits während der Entwicklung von Super Mario 64 intensiv mit Ocarina of Time beschäftigte.

Dabei sei auch darüber gesprochen worden, den Action-Anteil von Zelda zu reduzieren und stattdessen die Rätsel stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Möglicherweise fiel die Entscheidung für das automatische Springen im Zuge dieser Überlegungen.

Fast drei Jahrzehnte später kehrt die ursprünglich geplante Funktion nun also zurück. The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

via GamesRadar, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

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