| Titel | Marvel Tōkon: Fighting Souls |
| 06. August 2026 | |
| Sony Interactive Entertainment | |
| 06. August 2026 | |
| Sony Interactive Entertainment | |
| 06. August 2026 | |
| Sony Interactive Entertainment | |
| System | PlayStation 5, PC |
| Getestet für | PlayStation 5, PC |
| Versionsnummer | 1.003.000 |
| Entwickler | Arc System Works |
| Genres | Beat em Up |
| Texte |
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| Vertonung |
Lasst uns die Welt im neuen Marvel Tōkon: Fighting Souls retten. Der Titel, der aus einer Kooperation von Marvel, Sony und Arc System Works vor einiger Zeit erschienen ist, lässt euch zum Retter der Menschheit werden.
Dabei tretet ihr in 4-vs.-4-Matches gegeneinander an, um letztlich gegen den ultimativen Kämpfer anzutreten. Ist das spannend? Das erfahrt ihr bei uns, lehnt euch zurück, schnappt euch etwas zu knabbern, der Kampf beginnt.
Das Kronjuwel Chandilar, eine Welt innerhalb der Shi’ar-Galaxie, hochentwickelt und die Hauptwelt der Shi’ar, liegt in Trümmern. Was einst der Stolz des Imperiums war, ist nun eine Welt, die von massiven Kratern überzogen ist. Ihre Krieger liegen zu hunderten im Staub.
Eine unbekannte Macht hat sie im Handstreich besiegt. Wo einst das Kronjuwel des Imperiums zu verzeichnen war, ist nun nichts mehr. Der Planet wurde ausgelöscht? Die Welt Chandilar war nicht das erste Opfer des Champions und wird nicht die letzte sein.
Währenddessen läuft auf der Erde noch alles wie gewohnt. Der Alltag der Menschen dreht sich um sich und weniger um das große Ganze. Helden wie Captain America oder Spider-Man halten das irdische Böse davon ab, sich allzu sehr in die Belange der unschuldigen Gesellschaft einzumischen.
So vergeht die Zeit, bis plötzlich eine seltsam gekleidete Person Einladungen an die Helden des Planeten Erde verteilt. Einladungen für ein Turnier, die Herausforderung des Champions.
Planeten verschwinden

Das Ende aller Tage?
Plötzlich verdunkelt sich die Welt, lilane Wolken treten an die Stelle des blau-weißen Paradieses. In großer Projektion taucht wieder die seltsame Frau auf, welche sich selbst nur als die Promoterin vorstellt. Mit viel Tam Tam macht sie auf die Herausforderung aufmerksam und stellt im gleichen Atemzug die Motivation zum Kampf heraus.
Sollten die Helden versagen, ist das Schicksal der Erde besiegelt. In einer großen Explosion sehen die Menschen am Boden, wie es die Erde auseinanderreißt. Schaffen es die Auserkorenen, eine bunte Mischung aus Helden, Antihelden und Bösewichtern, die Welt zu retten? Ein Preis steht für all jene im Raum, die dies bewerkstelligen können, doch sind alle auch bereit, den Preis des Versagens zu zahlen?
Die Geschichte in Marvel Tōkon: Fighting Souls ist recht zweckmäßig und nichts Besonderes. Mit Slapstick und großen Gefühlen werdet ihr durch die Kämpfe geführt, bis ihr letztlich gegen den ultimativen Kämpfer des Universums antreten dürft, um die Menschheit zu retten, aber auch um eure eigenen Ziele zu verwirklichen. Jeder Held und jeder Schurke handelt neben dem übergeordneten Ziel auch für seine eigene Motivation. Das Ganze wird in Panels wie in einem Comic erzählt und zwischendurch durch qualitativ hochwertige Zwischensequenzen aufgelockert.
4 vs. 4 Action

Wie bereits erwähnt, finden die Kämpfe in Marvel Tōkon: Fighting Souls mit Teams zu je vier Mitstreitern statt. Die Story führt euch dabei nach und nach heran. So startet ihr in jeder der fünf Kampagnen mit einer Figur, die sich nach und nach ihr Team zusammensucht. So staffelt sich das Ganze von 1 vs. 1 bis hoch zu 4 vs. 4.
Die vier Recken teilen sich dabei alle Anzeigen. Sprich: Wenn ihr K. o. geht, ist das komplette Team ausgeknockt. Die Kämpfe haben eine recht simple und überschaubare Struktur. Es gibt drei Grundkombos, die ihr untereinander auch verknüpfen könnt. So könnt ihr mit einer Schlagkombo einen Gruppenangriff ausführen, bei dem euch eure an der Seitenlinie stehenden Helden unterstützen. Das Ganze kann mit euren Finishern verknüpft werden.
Jede Figur verfügt noch über eine Handvoll spezieller Angriffe abseits ihrer Finishing Moves. Einige basieren auf besonderen Bewegungen. So kann der grüne Kobold seinen Gleiter herbeirufen, während sich Magik teleportieren kann. Andere nutzen Fernangriffe, Schilde oder Ähnliches. Manche dieser Fertigkeiten sind zudem noch mit einer extra Energieleiste verbunden. Das individualisiert den Kampfstil ein wenig zu den sonst eher gleichen Kombinationsangriffen, die jedem zur Verfügung stehen.
Schön ist auch zu sehen, dass sich die Angriffe bei einigen wenigen Charakteren der Stage anpassen. Spider-Man wirft bei seinem Finisher beispielsweise je nach Stage Autos, Raumschiffe, Knochen oder Ähnliches mit seinen Netzen auf euch. Magnetos Finisher lässt kurzfristig in der gesamten Stage Stahl umherschweben.
Evergreen-Modi und die Arcadia Rumble

Neben dem Storymodus gibt es natürlich auch weitere Kampfmodi wie Versus, Survival oder den üblichen Trainingsmodus. Daneben könnt ihr euch online mit anderen Spielern messen. Dazu könnt ihr entweder direkt in die Casual-Matches springen oder euch über eine offene Lobby mit einem Heldenavatar mit anderen Spielern treffen und dort Matches austragen. Ranked-Matches gibt es natürlich auch, sind aber erst verfügbar, wenn ihr ein paar einfache Online-Matches absolviert habt. Diese laufen recht flüssig ab und während ihr auf das Matchmaking wartet, könnt ihr im Wartebereich trainieren.
Darüber hinaus werden regelmäßig kleinere Online-Turniere durchgeführt. Ein Modus der etwas anderen Art ist die Arcadia Rumble. Dieser kann wahlweise online oder offline gespielt werden und ist eine Mischung aus einem Minispiel mit euren Avataren und den eigentlichen Kämpfen.
In der ersten Phase rennt ihr mit eurem Avatar durch ein größeres Gebiet, das der Lobby ähnelt, und versucht einerseits, Upgrades einzusammeln, und andererseits, die gegnerischen Avatare auszuschalten. Dabei steigt ihr im Level auf und ergattert passive Booster, die euch im anschließenden Vier-gegen-vier-Kampf verstärken. Ein interessanter, erfrischender Modus, der das traditionelle Kampfgeschehen etwas auflockert.
Visuell einfach nur lecker

Eines muss man Arc System Works lassen. Das Marvel-Universum in eine japanische Kluft zu stecken, ist ihnen formidabel gelungen. Die Charaktere sehen einfach nur grandios aus. Ihre Finisher sprengen den Bildschirm und es macht einfach nur Spaß zuzusehen, wie man seinen Gegner durch die zwölf verschiedenen Arenen wirft. Jede Figur hat ihren eigenen Kombinations-Special abbekommen und bei jedem wird ein ordentliches Feuerwerk abgebrannt. Dazu liefert der Entwickler wirklich schöne Zwischensequenzen im Storymodus mit einer interessanten, nicht neuen, Erzählstruktur in Comicform.
Bei den Synchronisationen hat man sich hier auch nicht lumpen lassen. Neben Deutsch, Englisch und Japanisch gibt es sieben weitere Sprachen, die zur Wahl stehen. Ein nettes Gimmick: Wenn ihr mit dem Storymodus der jeweiligen Gruppierung durch seid, wird euch im Abschlussvideo zu jeder Sprachversion der Sprecher des jeweiligen Charakters in dieser Sprache angezeigt.
Eine nette Geste, den Synchronsprecher nochmal vor den eigentlichen Credits hervorzuheben. Auch musikalisch klingt alles recht hochwertig. Direkt der Introsong, gesungen von Keiko Terada und Mayu, macht einem direkt Lust, sich in das Kampfspektakel zu stürzen, und auch die Musik der Stages weiß zu unterhalten.
Unterm Strich
Mit Marvel Tōkon: Fighting Souls erwartet euch ein spannender Fighter, der auch für Neueinsteiger des Genres geeignet ist. Das Kampfsystem ist recht einfach gehalten, lässt aber durch die verschiedenen Figuren und ihre Kampfstile Spielraum zum Experimentieren. Die Story ist okay, fühlt sich nach heutigen Maßstäben aber nach nichts Besonderem an und wirkt an manchen Punkten etwas, wie sagt man heutzutage, cringe.
Der finale Bosskampf im Storymodus ist typischerweise mehrstufig und mit den üblichen Mechaniken verstärkt, um den Spieler an seine Grenzen zu bringen. Visuell gesehen könnte dieser auch aus Dragon Ball ausgeliehen worden sein, gedanklich war ich da schnell bei Broly oder Zarbon.
Dennoch hat auch die Story ihre kleinen Momente, bei denen ich schmunzeln musste. Die verschiedenen Modi machen sowohl online wie offline Spaß und können euch eine Weile vor den Bildschirm fesseln. Auf technischer Seite liefern die Entwickler ordentlich ab und ich bin gespannt, welche Kämpfer in Zukunft noch hinzugefügt werden. Auch musikalisch und in Bezug auf die Synchronarbeiten wird hier einiges an Auswahl geboten. Wer zugängliche Beat-’em-ups mag, kann hier getrost zugreifen.
Story
Gameplay
Grafik
Sound
Sonstiges
Bildmaterial: Marvel Tōkon: Fighting Souls, Sony Interactive Entertainment, Arc System Works, Marvel Games







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