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Falsche Meinung? Löschen! Dieses Spiel macht euch zum Chat-Mod eines totalitären Staates

Einmal Chat-Moderator sein? Klingt zunächst vielleicht nicht nach dem aufregendsten Spielkonzept. Happy Propaganda macht daraus allerdings eine ziemlich unangenehme Aufgabe: Ihr moderiert den Chat einer staatlichen Propagandasendung in einem totalitären Regime.

Das japanische Indie-Studio Not a Dog bezeichnet sein Spiel selbst als „Media Censorship Adventure Game“. Am 28. Oktober soll Happy Propaganda für PCs via Steam erscheinen. Eine deutsche Übersetzung ist leider nicht vorgesehen, Englisch wird jedoch unterstützt.

Welche Meinung darf bleiben?

Schauplatz ist der fiktive totalitäre Staat Vesna. Als Supervisor einer staatlichen Sendung überwacht ihr fünf Tage lang die Kommentare der ZuschauerInnen.

Und die schreiben alles Mögliche: Unterstützung für das Regime, belanglose Gespräche, kritische Fragen zur Regierung oder Beleidigungen gegen die Nachrichtensprecherin. Eure Aufgabe besteht darin, zu entscheiden, welche Kommentare bleiben dürfen und welche gelöscht werden.

Ganz so einfach wie „alles Kritische weg“ ist es allerdings nicht. Löscht ihr zu viele Beiträge, wird die Zuschauerschaft zunehmend wütend. Lasst ihr dagegen zu viel durchgehen, bekommt die Moderatorin die Konsequenzen zu spüren. Ihr müsst also auch einschätzen, welche Bedeutung und Absicht tatsächlich hinter den vom automatischen System markierten Nachrichten steckt.

Abseits der Sendungen könnt ihr euch mit der Nachrichtensprecherin unterhalten. Beide Figuren sind neu in ihren Positionen und entwickeln während ihrer gemeinsamen Arbeit allmählich eine ungewöhnliche Beziehung.

Zusätzlich entscheidet ihr, welche Themen an den einzelnen Tagen behandelt werden. Nachrichtenmeldungen und berufliche E-Mails liefern Hinweise darauf, was gerade relevant sein könnte. Nach dem fünften und letzten Sendetag wartet schließlich eines von verschiedenen Enden – abhängig davon, welche Entscheidungen ihr zuvor getroffen habt. Einen kurzen Trailer gibt es bisher nur auf Steam.

via Automaton Media, Bildmaterial: Not a Dog, Happy Propaganda

1 Kommentar

  1. Erinnert mich vom Prinzip her ein bisschen an Papers, please oder Death and Taxes, wo sich im Prinzip auch alles darum dreht, unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Ich finde sowas eigentlich ganz spannend, werde es mir mal auf die Wishlist packen :)

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