Bei der Opening Night Live zur Gamescom gab es noch einiges mehr zu sehen bzw. hören. Zu den ungewöhnlicheren Auftritten gehörte dabei LOFSÖNG vom Unrelated Studio. Das Erkundungs- und Rätselabenteuer setzt auf eine nahezu vollständig wortlose Reise durch monumentale, brutalistische Landschaften und erinnert mit seiner einsamen Atmosphäre durchaus ein wenig an Journey.
Im Mittelpunkt steht dabei eine ungewöhnliche Frage: Wie können wir mit der Zukunft kommunizieren? Irgendwo zwischen Stein, Architektur und Klang verbirgt sich eine Sprache, die SpielerInnen während ihrer Reise Stück für Stück entschlüsseln sollen.
Eine tote Erde voller Botschaften
Die Erde von LOFSÖNG ist längst zu einem toten Planeten geworden. Eine scheinbar endlose graue Wüste aus Staub und Asche erstreckt sich durch einen nuklearen Winter. Als kindliche Gestalt mit einer auffälligen Kopfbedeckung macht ihr euch auf den Weg zum Epizentrum – ohne Dialoge und sogar ohne Karte.
Ganz allein seid ihr allerdings nicht. Begleitet werdet ihr von einem Origami-artigen Gestaltwandler, der verschiedene Formen annehmen kann. Als Drachen, Gleiter oder Segelboot hilft er euch dabei, die weitläufige Welt zu durchqueren. Im Verlauf des Abenteuers sollen weitere Formen hinzukommen und damit neue Möglichkeiten zur Erkundung eröffnen.
Eine besondere Rolle spielt außerdem Klang. Monumente und Skulpturen reagieren auf Geräusche, Mechanismen lassen sich aktivieren und Geheimnisse entschlüsseln. Die Geschichte wird nicht klassisch erzählt, sondern soll sich aus Architektur, Klängen und den Überresten der untergegangenen Welt zusammensetzen. Fortschritt entsteht entsprechend weniger durch Kämpfe als durch Beobachtung, Entdeckung und Erkenntnis.
Damit soll die Reise selbst nach dem Abspann noch nicht vollständig entschlüsselt sein. Unter der sichtbaren Oberfläche verspricht Unrelated Studio eine weitere Ebene aus versteckten Hinweisen und Geheimnissen. Wer wissen möchte, was diese seltsame Welt tatsächlich zu erzählen hat, muss also genau hinsehen – und vor allem hinhören. Es soll für den PC via Steam erscheinen sowie für die Xbox Series Konsolen, wann genau ist aber nicht bekannt.
Der Trailer:
Bildmaterial: LOFSÖNG, Unrelated Studio

Naja, so richtig sehe ich da ehrlich gesagt nicht die große Nähe zu Journey. Nur weil es in einer Wüste spielt und eine wortlose Reise ist, ist es für mich noch nicht automatisch vergleichbar. 😅
Was Journey für mich so besonders gemacht hat, war vor allem die Begegnung mit anderen (fremden) Mitspielern und dieses gemeinsame, wortlose Erleben der Reise. Dazu kommt, dass mir der Stil von Journey persönlich auch deutlich besser gefällt.