Seit etwas mehr als einer Woche ist Beast of Reincarnation erhältlich. Das neue Action-RPG von Game Freak erreichte auf Steam zwischenzeitlich über 15.000 gleichzeitig aktive SpielerInnen, die Reaktionen fallen allerdings durchaus gemischt aus. Insbesondere technische Probleme, Performance und einige Gameplay-Entscheidungen sorgten für Kritik. Die EntwicklerInnen meldeten sich bereits zu Wort und versprachen Besserung.
„Kein ausreichend unterhaltsames Erlebnis“
Nun hat sich auch Director Kota Furushima in einem Interview mit 4Gamer, übersetzt von Automaton Media, ausführlicher zur bisherigen Resonanz geäußert. Dabei räumt er ein, dass noch einiges an Arbeit vor dem Team liegt.
„Ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass es im Spiel noch Bereiche gibt, denen wir unsere volle Aufmerksamkeit widmen müssen. Es tut mir wirklich leid, dass Teile des Spiels kein ausreichend unterhaltsames Erlebnis geboten haben.“
Nicht alles sei jedoch negativ aufgenommen worden. Besonders das Zusammenspiel zwischen Emma und ihrem Begleiter Kuu sowie die Atmosphäre der postapokalyptischen Welt hätten laut Furushima positives Feedback erhalten.
„Ich habe den Eindruck, dass der Aspekt, gemeinsam mit dem Partner Gegner zu besiegen, gut angekommen ist, und wir haben auch positive Rückmeldungen zur allgemeinen Atmosphäre des Spiels erhalten. Ich glaube, die einzigartige postapokalyptische Stimmung der Spielwelt findet bei vielen Spielern Anklang.“
Weitere Verbesserungen sind bereits geplant
Ein erster größerer Patch erschien bereits am 10. August. Dieser nahm sich unter anderem Problemen mit der Kamera an, passte die Zeitfenster beim Parieren an und überarbeitete die Balance einiger Gegner. Dabei soll es jedoch nicht bleiben.
Für kommende Updates plant Game Freak unter anderem Verbesserungen beim Story-Pacing, eine vielfach gewünschte Möglichkeit zum Überspringen von Zwischensequenzen sowie Unterstützung für Frame Generation mit DLSS 4/4.5 und FSR 4. Ein Termin für den nächsten Patch steht bislang nicht fest.
Auch auf den Schwierigkeitsgrad ging Furushima ein. Ziel sei es demnach nicht gewesen, Beast of Reincarnation einfach möglichst schwer zu gestalten. Stattdessen sollen SpielerInnen erkennen, dass sie sich auf Kuu und das Zusammenspiel mit Emma verlassen müssen. Wer ausschließlich mit Emmas Schwert kämpft und pariert, soll bewusst an Grenzen stoßen.
Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon auf Probleme gestoßen, sei es nun die Performance oder ganz grundlegende Dinge in der Story oder im Gameplay?
via Automaton Media, Bildmaterial: Beast of Reincarnation, Fictions, Game Freak

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