Freude bei Bandai Namco: Der japanische Multimedia-Entertainment-Konzern hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein Rekordergebnis erzählt. Einen Nettoumsatz von 328,5 Milliarden Yen (2,1 Milliarden US-Dollar) gab es für Bandai Namco noch nie zuvor in der Firmengeschichte.
Verantwortlich dafür waren wachsende Umsätze im Segment Toys and Hobby, während das Digitalgeschäft gleichzeitig Rückgänge verzeichnete. Für Bandai Namco wichtig: Spiele-Apps genießen „weiterhin eine stabile Beliebtheit“.
Die Softwareverkäufe auf Heimkonsolen gingen jedoch im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zurück, da diesmal kein großer Titel veröffentlicht wurde. Das macht sich insgesamt im Digitalgeschäft bemerkbar, das im ersten Quartal ebenfalls zurückgeht.
Besonders stark sind derzeit die Marken Digimon, Gundam und One Piece: In den Geschäftszahlen hob Bandai Namco die erfolgreiche Nutzung seines Portfolios in zahlreichen Produktkategorien hervor. Das Unternehmen erzielte ein Rekordergebnis für das erste Quartal, wobei Marken wie Gundam, Dragon Ball und One Piece eine „starke Entwicklung“ zeigten.
Digimon erstarkt
Bandai-Namco-Präsident Nao Udagawa erklärte gegenüber der Spielezeitschrift Famitsu außerdem, dass die Digimon-Marke zuletzt den höchsten Gewinn ihrer Geschichte erzielt habe. Damit habe sie sogar ihre Erfolge während der Digimon-Adventure-Welle Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre übertroffen. „Es ist wirklich erfreulich zu sehen, dass Marken wie Gundam und Digimon zu geistigem Eigentum heranwachsen, das über zwei oder drei Generationen hinweg geschätzt wird“, sagte er.
Das 2025 veröffentlichte SD Gundam G Generation Eternal gehörte im vergangenen Jahr zu den drei lukrativsten neuen Mobile-Veröffungen in Japan. Digimon Story: Time Stranger hat bereits plattformübergreifend mehr als eine Million Verkäufe erzielt. Mit Digimon Up möchte man die Marke auch im Mobile-Segment stärken. Dazu kommen die Erlöse aus den Sammelkartenspielen.
Prognose nach oben angepasst
Bandai Namco hat seine Prognose für das erste Halbjahr im Segment Digital Contents überarbeitet. Der Umsatz soll nun 200 Milliarden Yen (1,2 Milliarden US-Dollar) erreichen und damit 10 Prozent über der vorherigen Prognose liegen. Im Jahresvergleich würde dies einem Rückgang von 31,5 Prozent entsprechen.
Der operative Gewinn wird auf 26,5 Milliarden Yen (167 Millionen US-Dollar) geschätzt. Damit liegt die Prognose 11,5 Prozent über der vorherigen Einschätzung, aber 10,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Prognose für das Gesamtjahr hat das Unternehmen nicht angepasst. Bandai Namco will diese jedoch auf Grundlage von „Veränderungen des Marktumfelds und der Bedürfnisse der Fans“ sowie der „Entwicklung geplanter großer Heimkonsolentitel im dritten Quartal und danach und der Entwicklung während wichtiger Verkaufszeiträume“ und weiterer Faktoren erneut bewerten.
via Games Industry, Pocketgamer, Bildmaterial: Digimon Story: Time Stranger, Bandai Namco, Media.Vision

Und ich hoffe sie lernen daraus und bringen in den nächsten Jahren keine Adventure Serien mehr!
Sonst, wusste ich schon seit einigen Tagen, aber das mit Gundam nicht, dachte eigentlich das das immer sehr gut verkauft wird, freut mich aber^^