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Square Enix zieht „Extreme Edges“ den Stecker – kein Grund mehr für Sonderbehandlung

2010 hat Square Enix das Publishing-Label „Extreme Edges“ für den japanischen Markt ins Leben gerufen. Das Label sollte westliche Videospiele in Japan populärer machen. „Extrem Edges“ setzte dabei anfangs vor allem auf düstere und (oder) etwas action-reichere Spiele.

Neben Eigenmarken wie Thief, Tomb Raider, Hitman und Deus Ex gehörten auch Spiele von Drittherstellern aus dem Westen dazu, darunter Call of Duty oder Diablo. Eine spannende Zeit, in der solche Spiele in Japan noch exotisch waren.

Das scheint heute ein wenig aus der Zeit gefallen – und ist es auch. Obendrein hat Square Enix das Label mit Spielen wie Life is Strange und dem PowerWash Simulator in den letzten Jahren weich gewaschen. Die logische Konsequenz: Square Enix Extreme Edges wird eingestellt.

In der Ankündigung zur Einstellung des Labels räumt Square Enix ein, dass es „nun, da Titel aus dem Ausland weithin akzeptiert sind, keinen Grund mehr“ gäbe, sie als „yōge“ zu bezeichnen – das ist der japanische Begriff für „westliche Spiele“.

Man wolle die Aktivitäten jetzt schrittweise einstellen, das gilt auch für Social-Media-Accounts wie jenen bei Twitter, der in den letzten Monaten fast ausnahmslos mit Informationen rund um den PowerWash Simulator aufgefallen ist. Man bedankt sich bei allen Nutzern, welche den Blog und Social-Media-Accounts zuletzt noch verfolgt haben.

via Automaton Media, Bildmaterial: Square Enix

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