Nintendo hat einen Blick auf sein neues Entwicklungszentrum in Kyoto gewährt. Das Gebäude, das künftig den Namen Technology Development Building tragen wird, entsteht direkt neben der Firmenzentrale und soll künftig als zentrale Forschungs- und Entwicklungsstätte für Hard- und Software dienen. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen allerdings auch, dass sich die Fertigstellung erneut verzögert.
Ursprünglich sollte das Gebäude bereits Ende 2027 eröffnet werden. Nachdem Nintendo das Projekt vergrößert hatte, verschob sich der Termin zunächst auf 2028. Nun peilt das Unternehmen die Fertigstellung erst für März 2029 an. Die Baukosten werden inzwischen auf rund 121 Milliarden Yen (rund 650 Millionen Euro) geschätzt.
Forschung für die nächste Nintendo-Generation?
Das Technology Development Building soll auf einer Grundfläche von rund 6.084 Quadratmetern entstehen und insgesamt neun oberirdische Stockwerke sowie ein Untergeschoss umfassen. Laut Nintendo werden dort künftig EntwicklerInnen, Serveranlagen sowie weitere Einrichtungen untergebracht, die für die Forschung und Entwicklung zukünftiger Hard- und Software benötigt werden.
In einer Stellungnahme (maschinell übersetzt von VGC) erklärt Nintendo, dass das Gebäude als neuer Forschungs- und Entwicklungsstandort dienen und auch künftig weiter ausgebaut werden soll. Ziel sei es, weiterhin „Unterhaltung, die einzigartig für Nintendo ist“, zu entwickeln und durch Investitionen in Forschung und Entwicklung neue Spielerlebnisse zu schaffen.
Bereits 2023 hatte Nintendo nach Angaben von Nikkei erklärt, das Gebäude größer als ursprünglich geplant zu bauen. Hintergrund war die Erwartung, dass der Personalbedarf langfristig weiter steigen werde. Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa erklärte damals, dass die Entwicklung moderner Spiele immer mehr Ressourcen erfordere und das Unternehmen das hohe Einstellungsniveau der vergangenen Jahre beibehalten wolle.
Das Land für den Bau des Gebäudes hatte Nintendo 2022 gekauft – in einer Zeit, in der andere Hersteller vor allem durch den Kauf externer Spielestudios aufgefallen sind, von denen einige inzwischen dichtgemacht wurden.
Was genau hinter den Kulissen des neuen Gebäudes passiert, wissen wir nicht. Fest steht jedoch: Mit dem neuen Technology Development Building investiert das Unternehmen langfristig in die Entwicklung kommender Spiele, Hardware und Technologien.

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