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Im Test! Final Fantasy VII Rebirth ist auch auf Switch 2 ein absolutes Muss für jeden RPG-Liebhaber

Titel Final Fantasy VII Rebirth
Japan 3. Juni 2026
Square Enix
Nordamerika 3. Juni 2026
Square Enix
Europa 3. Juni 2026
Square Enix
System PlayStation 5, Xbox Series, Switch 2, PC
Getestet für Nintendo Switch 2
Entwickler Square Enix
Genres JRPG
Texte
Deutschland Nordamerika Japan
Vertonung Deutschland Nordamerika Japan

Mit dem Remake von Final Fantasy VII schuf Square Enix im Jahre 2020 ein wahrhaftiges Meisterwerk und damit auch einen weiteren Meilenstein im JRPG-Genre. Recht schnell nach dem Release wurden dann auch schon Stimmen laut, die nach einer Fortsetzung des ohnehin auf drei Etappen aufgeteilten Rollenspiels riefen.

Mit „Final Fantasy VII Rebirth“ kam Square Enix diesem Wunsch am 29. Februar 2024 schließlich nach. Vorerst erschien der Titel allerdings lediglich exklusiv für Sonys PlayStation 5. Eine angepasste und vor allem optisch etwas verbesserte Variante erschien am 23. Januar 2025 für PCs. Xbox- und Switch-Spieler gingen also erst mal leer aus. Square Enix gab allerdings schon recht früh zu verstehen, dass auch Microsoft- und Nintendo-Jünger früher oder später in den Genuss des Titels kommen würden.

Am 3. Juni ist es nun also endlich so weit, womit auch Switch-2- und Xbox-Nutzer in die zweite Episode des Remake-Meisterwerks starten. Ob der Titel immer noch so faszinierend ausfällt, nach wie vor begeistern kann und ob auch die technische Seite entsprechend angepasst wurde, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Test.

Nahtlose Fortsetzung des epochalen Meisterwerks

Die Story von Final Fantasy VII Rebirth setzt quasi genau da an, wo der erste Teil der Remake-Trilogie geendet hatte. Nach wie vor wird die Bevölkerung der Mega-Metropole „Midgar“ von der machtbesessenen Shinra Corporation tyrannisiert. Doch nicht nur die Tyrannei durch den Megakonzern macht den Menschen zu schaffen, auch der stetige Abbau der sogenannten „Mako-Energie“, sozusagen dem Lebensstrom des Planeten, belastet vor allem die Umwelt und den Planeten selbst.

Die Öko-Terroristengruppierung „Avalanche“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Shinra Corporation das Handwerk zu legen und sowohl den Planeten als auch die Gesellschaft von der Tyrannei zu befreien. Dieser Gruppierung gehört auch unser Held „Cloud Strife“ an.

Wie auch im Original übernehmen wir die meiste Zeit die Rolle des furchtlosen, blonden Helden und Ex-Soldaten. Cloud diente ehemals als angestellter Söldner bei der Shinra Corporation, verließ diese jedoch auf eigenen Wunsch hin um eigenen Interessen nachzugehen. Doch Shinra bleibt am Ende nicht die einzige Bedrohung, mit der wir es zu tun bekommen, und am Ende steht vielleicht sogar das Schicksal der gesamten Welt auf dem Spiel.

Auf der beschwerlichen Reise treffen wir außerdem auf allerlei Mitstreiter, die unterschiedlicher nicht hätten ausfallen können. Gerade in Sachen Charakterdesign macht Square Enix, speziell im Rollenspiel-Genre, absolut niemand etwas vor. Die Charaktere wirken auch heute noch absolut fantastisch gezeichnet und durchdacht.

Gerade für die Story der Remake-Trilogie bedient sich der Entwickler und Publisher Square Enix vor allem einer bestimmten Mechanik – die der alternativen Zeitlinien. Denn so umschifft Square Enix gekonnt diverse Hürden der ursprünglichen Story und kann diese so gekonnt weiter auskleiden, ohne dass das Ganze am Ende zu wirr oder nicht durchdacht genug wirkt.

Die Remake-Trilogie hält sich also im Großen und Ganzen schon an die Story des Originals aus dem Jahre 1997, dichtet hier und da aber auch mal mehr und mal weniger hinzu. Um aus ursprünglich einem Titel nun drei zu machen, bedarf es eben doch etwas mehr Story-Material, als es das Original zu bieten hatte. Alles in allem wirken die beiden bisher veröffentlichten Remake-Episoden aber stets stimmig und keinesfalls völlig überzogen.

Original erfolgreich in die Moderne transportiert

»Wie auch schon beim ersten Teil der Remake-Trilogie setzt Square Enix auch bei Rebirth auf das neue, deutlich actionorientiertere Kampfsystem der neuen Final-Fantasy-Ableger.«

Wie auch schon beim ersten Teil der Remake-Trilogie setzt Square Enix auch bei Rebirth auf das neue, deutlich actionorientiertere Kampfsystem der neuen Final-Fantasy-Ableger. Gekämpft wird also in einem aktiven Kampfsystem, bei dem jeder Tastendruck auch eine direkte Auswirkung auf den Kampf hat. Auch Blocken und Ausweichen steht also an der Tagesordnung. Per Tastendruck lässt sich das Kampfgeschehen in eine Art Taktik-Modus schalten, hier läuft der Kampf dann quasi in Zeitlupe im Hintergrund weiter.

Nun haben wir die Möglichkeit, diverse Aktionen wie beispielsweise verschiedene Zauber, Items und andere Angriffe zu bestimmen, welche beim Fortsetzen des regulären Kampfgeschehens dann direkt von den Mitstreitern unserer Gruppe umgesetzt werden. In Sachen Kampfsystem hat man sich bei Square Enix also wirklich Gedanken gemacht und sich für ein fast schon perfektes Kampfsystem für die Remake-Trilogie entschieden. Auch wenn viele Hardcore-Fans des Originals das sicher anders sehen.

Auch in Sachen Bewegungsfreiheit hat sich beim zweiten Teil der Remake-Trilogie einiges getan. Wir können uns ab einem bestimmten Punkt im Spiel nun deutlich freier fortbewegen und die Spielwelt fast schon nach eigenem Belieben erkunden. Der rote Faden der Story bleibt natürlich nach wie vor bestehen, dennoch haben wir die Möglichkeit, auch zu bereits besuchten Schauplätzen zurückzukehren, um eventuell vergessene Items einzusammeln oder Nebenquests nachträglich noch zu absolvieren.

Die Entwickler schaffen es mit den beiden Remake-Teilen gekonnt, den Spirit und das Spielgefühl des Originals in die Moderne zu transportieren, ohne dabei gekünstelt oder gestreckt zu wirken. Allein dafür muss man Square Enix wirklich loben, denn ein so durchdachtes und toll umgesetztes Remake eines der wohl einflussreichsten JRPGs überhaupt auf die Beine zu stellen, ist schon eine wahrhaftige Mammutaufgabe.

Zahlreiche Nebenquests kleiden Story weiter aus

Gerade für die zahlreichen Nebenquests sollte man sich genügend Zeit nehmen. Denn diese kleiden die Story weiter aus und verleihen sogar dem ein oder anderen Charakter nochmals ein ganz neues Level von Tiefgang in Sachen Charakterentwicklung.

Allgemein legt Square Enix bei der Remake-Trilogie enormen Wert darauf die einzelnen Charaktere in ihrer Tiefe zu vermitteln und somit ein einprägsames Bild eines jeden Charakters zu schaffen. Beim Original von 1997 war dies aufgrund diverser Limitierungen natürlich noch nicht in diesem Umfang möglich.

Grafisch eine absolute Augenweide und perfekt optimiert

Vor allem optisch ist Final Fantasy VII Rebirth eine wahre Augenweide. Neben den fantastischen Charaktermodellen sind es vor allem auch die knackigen Texturen und die wundervoll gestaltete Spielwelt, die dieses Abenteuer regelrecht erstrahlen lassen. Man erkennt jede Location des Originals sofort wieder, jedoch sieht das Ganze nun deutlich beeindruckender aus. Das alles schafft Square Enix ohne dabei die Identität und das Feeling des Originals von 1997 zu verlieren.

Auch die technische Umsetzung, speziell für Switch 2, ist über jeden Zweifel erhaben. Denn der Titel sieht auch auf der deutlich schwächeren Switch 2 immer noch wirklich fantastisch aus und läuft mit 30 Frames zudem auch noch ziemlich flüssig über den Bildschirm. Natürlich musste Square Enix hier von den 60 Frames der PS5-, Xbox- und PC-Versionen abweichen, das ist aber auch einfach der geringeren Hardware-Leistung der Switch 2 geschuldet.

Speziell bei der Auflösung macht sich die doch schwächere Hardware der aktuellen Nintendo-Konsole bemerkbar, denn diese fällt eine ganze Ecke niedriger aus als bei den anderen Versionen. Dennoch weiß der Titel auch auf der Nintendo-Konsole zu begeistern und speziell für die doch etwas abgespeckte Mobile-Hardware der Switch 2 ist das Gebotene wirklich absolut beeindruckend. Wer hätte schließlich noch vor ein paar Jahren gedacht, dass ein solch technisch beeindruckender Titel auf einem Handheld-Gerät spielbar sein würde?

Perfekte Synchronisation trifft auf Kult-Soundtrack

Die durchweg fantastische Synchronisation fusioniert wunderbar mit dem kultigen Soundtrack, den man bereits aus dem Original von 1997 kennt. Doch alles wirkt nun deutlich moderner und angepasster. Gerade der Soundtrack dürfte vielen Fans des Originals noch bis heute in den Gehörgängen hängen und zählt wohl bis heute mit zu den ikonischsten Soundtracks der Videospielgeschichte. Ein akustisches Fest für Fans und alle, die es werden wollen.

Legendäres Abenteuer geht in die nächste Runde – nun auch mobil

Final Fantasy VII Rebirth ist nach wie vor ein Fest für die Sinne. Sowohl die fantastisch umgesetzte und gekonnt erweiterte Story als auch die toll geschriebenen Charaktere können jederzeit vollstens überzeugen und begeistern.

Auch die technische Umsetzung kann überzeugen und so läuft der Titel auch auf Nintendo Switch 2 stets flüssig mit 30 Frames über den Bildschirm und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. So muss eine Portierung aussehen. Allgemein kann man sagen, dass Final Fantasy VII Rebirth ein technisch absolut rundes Erlebnis ist. Auch Soundtrack und Synchronisation sind auf Oberklasse-Niveau und lassen keine Wünsche offen.

Final Fantasy VII Rebirth ist wie auch schon der Vorgänger absolutes Pflichtprogramm für Fans und Genre-Liebhaber. Aber auch Spieler, die vielleicht Genre-Neulinge oder vielleicht sogar -Verächter sind, sollten sich die beiden Titel auf jeden Fall anschauen, denn hier werden auch JRPG-Verächter bekehrt. Ein absolutes Meisterwerk nun auch noch für unterwegs – was will man mehr? Von meiner Seite aus also eine klare Kaufempfehlung.

 

Story

Die Menschheit und der gesamte Planet werden von der Shinra Corporation bedroht. Avalanche, eine Terror-Gruppierung, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Planeten zu retten. Unser Held Cloud befindet sich nun inmitten eines Kampfes um das Schicksal des Planeten. Doch Shinra bleibt nicht die einzige Bedrohung in dieser Geschichte.

Gameplay

Modernisiertes Kampfsystem mit Taktik-Modus und vielen Anpassungen, die den Titel auch neuen Spielergenerationen zugänglich machen sollen. Absolut fantastisch umgesetzt.

Grafik

Tolle Optik mit wundervollen Texturen, Charaktermodellen und einer spektakulär umgesetzten Spielwelt weiß zu begeistern.

Sound

Der Kult-Soundtrack schlechthin trifft auf eine fast perfekte Synchronisation. Hochkarätig und wirklich toll umgesetzt.

Sonstiges

Ein weiterer Performance-Modus mit 60 Frames wäre toll gewesen, hätte aufgrund der schwächeren Hardware aber wahrscheinlich zu viele Einbußen mit sich gebracht.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

2 Kommentare

  1. Schön zu sehen das dieses Meisterwerk weiterhin so gute Ports bekommt. Immer wenn ich was von Spiel sehe bekomme ich echt das Bedürfnisse das Spiel auch wieder zu spielen, aber das möchte ich mir für die Zeit vor dem Part 3 Release aufheben. Hoffentlich wird das Spiel auch nochmal auf der Switch gut gekauft und ich wünsche allen die es jetzt zum ersten mal erleben viel spaß.

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