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Ein Monat nach dem Start: Producer spricht über die Zukunft von Pokémon Champions

Pokémon Champions ist seit einem Monat für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 erhältlich und erhielt zu Beginn gemischtes Feedback. Das Spiel ist dennoch erfolgreich: In der Famitsu wurde erwähnt, dass beim Online-Turnier „Warm-up-Challenge“ etwa 720.000 Personen und beim Turnier „Globale Challenge 2026 I“ etwa 480.000 Personen teilgenommen haben.

Zum Vergleich: Die Nutzungszahlen in Saison 1 der Rangkämpfe von Pokémon Karmesin und Purpur – allerdings Teil der Hauptserie und Vollpreisspiele – lagen damals bei 1,22 Millionen Teilnehmenden. Zufrieden scheint The Pokémon Company dennoch – nun liege der Entwicklungsfokus auf der Mobile-Version des Spiels.

In einem Interview mit Gamer Braves erzählt der Producer des Spiels, Masaaki Hoshino wie er die Zukunft des Spiels sieht. Er selbst war in der Vergangenheit unter anderem Lead Programmer für die Soulcalibur-Reihe, später Producer für Pokkén Tournament sowie für Pokémon Unite (bis ein Jahr nach Veröffentlichung) und schließlich Development Director und Producer für Pokémon Champions.

Eine App für Neulinge und Wiederkehrende

Der Gedanke hinter Pokémon Champions war, den rundenbasierten Kämpfen eine eigene Plattform zu geben und auf diese Weise neue Ideen in der Pokémon-Hauptreihe weiterzuentwickeln – über die Probleme der rundenbasierten Kämpfe berichteten wir bereits.

Außerdem erreiche man durch die kommende Mobile-Version mehr Menschen – auch Neulinge und diejenigen, die nicht regelmäßig Pokémon-Spiele spielen. Daher stammt auch der Gedanke, nur vollentwickelte Pokémon ins Spiel zu integrieren: Die Komplexität soll reduziert werden.

Hauptfokus auf den Kern des Spiels für Turniere

Aktuell gibt es lediglich eine kugelähnliche Arena im Spiel, aber es sei bereits geplant, weitere Kampfplätze hinzuzufügen. Replays seien technisch aktuell nicht möglich, da sich die Kampflogik und Datenstrukturen aktuell noch zu stark ändern.

Eine Absage gab es an kosmetische Skins, ähnlich zu Outfits und Holowear in anderen Pokémon-Spielen. Stattdessen liege der Fokus auf Custom-Turnieren, die von Fans selbst organisiert werden können. Dazu müsse jedoch erst mal das Core-Gameplay in den dafür nötigen Zustand gebracht werden.

Ebenso war es dem Team ein großes Anliegen, die Kämpfe kurzzuhalten – ein Zugeständnis an die Smartphone-Zielgruppe. Ziel war es bei Pokémon Champions, eine Match-Länge von unter fünf Minuten zu erreichen. Durch schnellere Kampfanimationen, beschleunigten Text und einer Option aufzugeben war es möglich, die durchschnittliche Zeit eines Kampfes auf drei bis vier Minuten zu verringern.

via Bisafans, Bildmaterial: Pokémon Champions, The Pokémon Company, Pokémon Works

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