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Director über den Auftritt von Zack Fair im Finale der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII

Der Auftritt von Zack Fair in der Remake-Trilogie zu Final Fantasy VII ist nach wie vor eine der spannendsten Neuerungen der Reihe. Und auch nach zwei von drei Spielen ist noch nicht ganz klar, wo die Reise hingeht.

Im Original spielte Zack Fair im Prinzip überhaupt keine Rolle, in Final Fantasy VII Rebirth ist der beliebte SOLDAT zwischenzeitlich sogar spielbar. Doch viele Fragen bleiben offen und Fans sind gespannt, ob wir Zack im Finale wiedersehen werden. Darüber sprach nun Director Naoki Hamaguchi.

Schon in einer recht frühen Konzeptphase habe man sich dazu entschieden, Zacks Präsenz zu erweitern. Er habe sich durch Spin-offs zu einem sehr beliebten Charakter im Universum von Final Fantasy VII entwickelt, so Hamaguchi in einem neuen Interview mit Nintenderos.

Beim Remake-Projekt gäbe es viele Aspekte, bei denen man erhebliche Änderungen gegenüber dem Original vorgenommen habe. Statt diese Verschiebungen und Veränderungen in der Weltanschauung nur über Dialoge oder Erläuterungen zu vermitteln, habe man sich unter anderem dafür entschieden, Fans die Neuerungen intuitiv durch die Figur Zack wahrnehmen zu lassen. „Zack ist ein Charakter, dessen bloße Anwesenheit auf natürliche Weise einen ‚anderen Aspekt‘ der Welt zum Vorschein bringt“, so Hamaguchi im Interview mit Nintenderos.

Genau deshalb habe man sich dazu entschieden, ihn so in Final Fantasy VII Rebirth einzubinden, wie man ihn eingebunden hat. Seine Anziehungskraft käme so optimal zur Geltung. „Und natürlich zieht sich dieser Ansatz durch die gesamte Trilogie. In diesem Sinne hoffen wir, dass ihr die Rolle von Zack in der Geschichte weiterhin aufmerksam verfolgt“, gibt Hamaguchi einen Ausblick auf das Finale der Trilogie.

Gravierende Änderungen schließt Hamguchi weiterhin aus

Gleichzeitig zieht Hamaguchi aber auch die Handbremse, wenn es um tiefgreifende Änderungen im Originalspiel geht. Hamaguchi hatte in der Vergangenheit schon oft deutlich gemacht, dass es bei allen Neuerungen, Erweiterungen und Nuancen darum gehe, neue Blickwinkel zu bieten und auszuschmücken, doch die Essenz des Originals würde man nicht angreifen. Das wiederholt Hamaguchi sinngemäß auch gegenüber Nintenderos.

Es sei entscheidend, die Fans bei dieser Trilogie bis zum Ende zu fesseln. „Aus diesem Grund haben wir die Erzählung so strukturiert, dass die zentrale Frage (ob sich das Schicksal der Protagonisten tatsächlich ändern wird) bis zum Schluss offen bleibt“, so Hamaguchi. Das bedeute jedoch nicht, dass „sich alles ändern kann“ – von Anfang an habe man beschlossen, den „emotionalen Kern der Charaktere“ und die „grundlegenden Themen“ nicht zu beeinträchtigen.

„Während wir Änderungen einführen, um Erwartungen zu durchbrechen, schützen wir den Kern, der bis zum Schluss erhalten bleiben muss. Wir glauben, dass dieses Gleichgewicht der wichtigste Aspekt dieser Trilogie ist“, so Hamaguchi.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

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