Dass Nintendo Switch 2 technisch durchaus etwas auf dem Kasten hat, beweisen dieser Tage diverse beeindruckende Portierungen. Capcom begeisterte kürzlich etwa sowohl mit Resident Evil Requiem als auch Pragmata, die eine überraschend tolle Figur auf der Hybridkonsole machen.
Aber auch Square Enix sorgte Anfang des Jahres bereits für hochgezogene Augenbrauen: Der Startschuss für die groß angelegte Remake-Trilogie von Final Fantasy VII ist auch auf Switch 2 bestens aufgehoben. In unserem Test kassierte der Titel entsprechend dickes Lob – „ein Meilenstein, jetzt auch für unterwegs“, so unser Fazit.
Weite Welt statt enge Straßen – problematisch?
Wer A sagt, muss auch B sagen. Folgerichtig dürfen sich Switch-2-Besitzer auch auf die baldige Fortsetzung von Clouds Abenteuer freuen – am 3. Juni findet nach „Remake“ auch „Rebirth“ seinen Weg auf die Hybridkonsole. Wir haben schon vorab ein wenig reinspielen dürfen und sind guter Dinge, dass die Fortsetzung an die technische Finesse des Erstlings anknüpfen kann.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Immerhin tauscht „Rebirth“ die streng abgesteckten Gassen von Midgar gegen die Weiten der Welt aus, die ihr in bester Open-World-Manier bereist. Klingt nach dem besten Rezept, um die junge Nintendo-Konsole in die Knie zu zwingen. In unserer Anspielrunde waren wir aber begeistert, wie rund unsere Erkundungen von Kalm und seinem Umland liefen.
Sicher, die grafische Pracht der Konkurrenz-Plattformen dürft ihr nicht erwarten. Die Switch-2-Fassung kommt mit einer deutlich weicheren Auflösung daher, schraubt den Detailgrad hier und da merklich herunter und bietet lediglich 30 anstelle von 60 Bildern pro Sekunde.
Letztere blieben im Rahmen der Anspielrunde aber erfreulich stabil, größere Einbrüche konnten wir keine feststellen. Ebenso angetan waren wir von der komplexen Nutzung des Rumble-Features der Joy-Con 2. Wichtig: Das Hands-on war lediglich im Handheld-Modus möglich. Gut möglich, dass „Rebirth“ im TV-Modus nochmal positiv an der Auflösung und weiteren Aspekten schraubt.
Spielerisch bleibt alles beim Alten – wie schon die Switch-2-Ausgabe von „Remake“ ergänzt „Rebirth“ aber praktische Game-Boost-Funktionen. Diese machen kleinteilige Anpassungen der Spielerfahrung möglich: Ihr wollt keinen Schaden nehmen? Kein Problem. Jeder Hieb verursacht maximalen Schaden? Auch kein Ding. Der Geldbeutel ist leer? Mit einem Knopfdruck wieder aufgefüllt. Die Funktionen sind kein Muss, gerade für Story-Liebhaber und Nachwuchs-Fans ohne große Spielerfahrung aber eine begrüßenswerte Ergänzung.
Eine vollumfängliche Einschätzung der Switch-2-Technik dürft Ihr mit unserem Test der Vollversion erwarten. Lange gedulden, müsst Ihr Euch nicht. Final Fantasy VII Rebirth erscheint am 3. Juni 2026 für Nintendo Switch 2.
Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

Dann scheint ja einiges mit der Switch 2 möglich zu sein. Nintendo ihr wisst ganz genau was das bedeutet.
Bin gespannt auf ein neues Xenoblade:D
Ich hatte vor kurzem mein Rerun mit Part 1 beendet und warte auf den Release von Rebirth auf der Switch 2, damit auch die PS5 Version das Schummel Update erhält. Einige Minispiele möchte ich so gut wie möglich meiden xD