Final Fantasy VII ist bekannt für seine epische Reise – doch ein Spieler hat das Konzept auf die Spitze getrieben. Der Speedrunner „Monetary Dragon“ stellte sich einer extremen Herausforderung: Im allerersten Raum des Spiels Level 99 zu erreichen.
Was zunächst wie ein absurder Gag klingt, wurde tatsächlich konsequent durchgezogen. Um das höchste Level zu erreichen, waren rund 88.000 Kämpfe gegen die schwachen Gegner des Startgebiets nötig. Insgesamt investierte der Spieler über 1.200 Stunden – verteilt auf mehr als sechs Monate.
Besonders knifflig ist, dass es im Startbereich keinen Speicherpunkt gibt. Das bedeutete, dass das Spiel während der gesamten Challenge niemals vollständig geschlossen werden durfte. Monetary Dragon nutzte daher einen Laptop und versetzte diesen zwischen den Sessions lediglich in den Ruhemodus. Das Projekt war mehrfach in Gefahr, weil es mehrere technische Probleme gab, darunter Abstürze von Steam und sogar einen Stromausfall.
Das bittere Finale setzte dem Ganzen schließlich die Krone auf. Ausgerechnet im letzten Kampf, kurz vor dem Erreichen von Level 99, stürzte das Spiel ab, wodurch der gesamte Fortschritt verloren ging. Die Ursache lag seiner Einschätzung nach in einem früheren Crash etwa einen Monat zuvor. Dadurch wurde ein Level-Up nicht korrekt gespeichert.
Trotz des Rückschlags ist die Leistung beeindruckend. Die erforderlichen Erfahrungspunkte wurden vollständig erspielt – und in der Retro-Community gilt die Challenge bereits jetzt als legendär.
Die Playlist:
via GameStar, Bildmaterial: Square Enix, Final Fantasy VII

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