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Offenbar steht uns endlich eine wirklich gute „Resident Evil“-Filmadaption ins Haus

Steht uns endlich eine ordentliche Live-Action-Adaption von Resident Evil ins Haus? Zugegeben, das ist etwas harsch formuliert. Während über die Qualität von Paul W. S. Andersons Filmreihe streiten lässt, waren sie finanziell ein durchgängiger Erfolg – insgesamt spielte die Reihe über eine Milliarde US-Dollar ein.

Ein Erfolg, an den Johannes Roberts’ Reboot „Welcome to Raccoon City“ von 2021 kaum anknüpfen konnte. Auch inhaltlich fiel der Film sowohl bei der Presse als auch großen Teilen der Fans durch.

Nun winkt also der nächste Versuch einer Adaption von Capcoms Kult-Marke. Horror-Wunderkind Zach Cregger schrieb das Drehbuch und nahm auf dem Regiestuhl Platz. Jetzt berichten die Insider Daniel Richtman und Dusk Golem von ersten Test-Screenings, die ihre ZuschauerInnen offenbar begeistert zurückließen.

„Es kursieren Gerüchte um erste Testvorführungen von Zach Creggers Resident Evil-Film, es sei ein großartiger Film“, schreibt Dusk Golem. „Was nach Barbarian und Weapons eigentlich nicht überraschend ist.“

Tatsächlich: Nach seinem gelungenen Debüt mit Barbarian sorgte Cregger zuletzt mit dem originellen Genrehybrid Weapons für hochgezogene Augenbrauen. Nebendarstellerin Amy Madigan sackte für ihre Rolle im Film kürzlich sogar den begehrten Oscar als Nebendarstellerin ein. „Die RE-Fans werden sich aber sicher weiterhin darüber beschweren“, fügt Dusk Golem hinzu. Und auch das dürfte ziemlich wahrscheinlich der Fall sein.

Auch Cregger – seinerseits ein großer Fan der Marke – ist sich über die kritische Einstellung der Fan-Gemeinde bewusst. Erst kürzlich merkte er an, dass er befürchte, Fans werden ihn für jede Änderung am Ursprungsmaterial „kreuzigen“.

Cregger wolle der Marke treu bleiben, aber nicht auf bekannte Geschichten und Figuren zugreifen. Sein Film erzähle eine gänzlich neue Geschichte. Resident Evil soll im September 2026 seinen Weg in die amerikanischen – und aller Voraussicht nach auch unsere – Lichtspielhäuser finden.

via The Gamer, Bildmaterial: Resident Evil, Capcom

1 Kommentar

  1. Ach, was. Der erste Teil der Alice-Saga war insgesamt doch wirklich unterhaltsam, gerade, weil man hier nicht auf Legacy-Charaktere zurück gegriffen hat und der Film auch für sich stehen konnte.
    Über den Rest... na ja, breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens.

    Und auf der CG-Front mag ich Degeneration und Damnation auch immer noch. Dieses Jahr erst nochmal gesehehn, meine Ansicht hat sich nicht geändert. Death Island ist auch in Ordnung, auch wenn mich das Re-Using von Jills Charaktermodell aus dem Resi 3 - Remake echt rausreißt.
    Vendetta ist zum Kotzen und schlimmer als die Anderson-Movies.

    Track Record ist also ziemlich gemischt, aber ein paar kleine Juwelchen gibt es schon. Da ich allerdings nur echt wenige Filme schaue (das meiste sind sogar Videospieladaptionen, lol) bin ich mit Zach Greggers Arbeit nicht wirklich vertraut. Vielleicht sollte ich mir mal was von ihm anschauen und selbst entscheiden, wie es mir gefällt. Wobei mir auch einige gefeierte Horrorfilme nicht gefallen haben (The Conjuring ist stinklangweilig).

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