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Hoyoverse geht Leakern und Cheatern an den Kragen – und nimmt Millionen damit ein

Leaks zu kommenden Spielinhalten sind für Fans von Hoyoverse-Spielen fast schon an der Tagesordnung. Doch Hoyoverse versucht sein Bestes, diese einzudämmen. Wie das Unternehmen in einem ausführlichen Bericht auf seinem offiziellen WeChat-Konto mitteilte, arbeitete man im vergangenen Jahr mit den Behörden in 22 Strafverfahren zusammen und reichte 2.388 Zivilklagen ein.

Laut einem Bericht von 4Gamer (via Automaton Media) gingen bei miHoYo über 100.000 Spielerhinweise auf solche Verstöße ein. Offenbar ging Hoyoverse dabei sehr gründlich vor, denn 1.240 Täter haben öffentlich gestanden und sich entschuldigt.

Auf Social Media wurden vor allem die Festnahmen von drei Leakern kontrovers diskutiert. Sie posteten unveröffentlichte Inhalte zu Genshin Impact und Honkai: Star Rail. Eine weitere Person wurde wegen des gewinnbringenden Handels mit geleakten Daten festgenommen. Zudem erwischte es einen Blogger, der sich aufgrund der wiederholten Veröffentlichung nicht freigegebener Informationen nun mit einer Klage über rund 60.000 Euro Schadensersatz konfrontiert sieht.

Auch Cheats und Proxy-Dienste sind ein Problem

Auch Cheat-Tools und Proxy-Dienste sind ein Problem: 503 Händler wurden dabei ausfindig gemacht. Der Online-Shop „Raindrop Studio“ musste nach einem Gerichtsurteil etwa 300.000 Euro zahlen. Auch im Handel mit gestohlenen Spielkonten und privaten Daten von rund 10 Millionen Nutzern konnte man einen Erfolg erzielen. Die Polizei in Yangzhou, China, konnte eine organisierte Betrügergruppe zerschlagen.

Insgesamt konnte miHoYo hat im Jahr 2025 mehr als 4,6 Millionen Euro (etwa 37 Millionen Yuan) an Schadensersatz- und Vergleichszahlungen im Kampf gegen Leaks und Cheating eintreiben.

via Automaton Media, Bildmaterial: Zenless Zone Zero, miHoYo

1 Kommentar

  1. Dass man gegen Cheater vorgeht, okay. Aber das mit den Leaks ist lächerlich. Dann soll man einfach keinen Außenbestehen vorab Zugriff auf die kommenden Inhalte ermöglichen, dann besteht das Risiko auch nicht.

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