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Zelda: Ocarina of Time ist 800 mal größer als das Original und bricht einen Serienrekord

Bis zum 5. November müssen sich Zelda-Fans noch ein wenig gedulden. Dann erscheint das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time endlich für Nintendo Switch 2. Doch schon jetzt gibt es ein interessantes Detail zur Neuauflage des N64-Klassikers.

Wie Genki auf Twitter berichtet, sind in japanischen Geschäften inzwischen Downloadkarten für das Spiel aufgetaucht. Und die verraten unter anderem, wie viel Speicherplatz das neue Abenteuer benötigt. Demnach bringt es Zelda: Ocarina of Time auf 27 GB.

Wem die Downloadkarten von Nintendo im Handel nicht offiziell genug sind: Die australische Nintendo-Website gibt ebenfalls eine „Game Size“ von etwa 27 GB an. Das klingt zunächst einmal nicht besonders spektakulär. Vergleicht man die Zahl allerdings mit dem Original von 1998, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Über 800-mal so groß wie das N64-Original

Damals erschien Ocarina of Time auf einem Modul mit gerade einmal 32 MB Speicherplatz. Die Neuauflage ist damit mehr als 800-mal so groß wie das ursprüngliche Abenteuer.

Natürlich sind solche Unterschiede angesichts moderner Grafik, höher aufgelöster Texturen und zusätzlicher Inhalte keine große Überraschung. Trotzdem zeigt der Vergleich eindrucksvoll, wie sehr sich die technischen Möglichkeiten seit der Nintendo-64-Ära verändert haben.

Mit 27 GB fällt das Remake im Vergleich zu anderen aktuellen Spielen allerdings noch recht kompakt aus. So benötigen beispielsweise Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth auf Switch 2 jeweils mehr als 90 GB Speicherplatz.

Sogar größer als Breath of the Wild und Tears of the Kingdom

Überraschender ist da schon der Vergleich mit anderen Zelda-Spielen. Denn das Remake von Ocarina of Time übertrifft beim Speicherbedarf sogar die beiden großen Open-World-Abenteuer.

So benötigt Breath of the Wild in der Switch-2-Edition rund 24 GB, während Tears of the Kingdom in der Switch-2-Edition mit etwa 20 GB auskommt. Die Neuauflagen von Link’s Awakening und Echoes of Wisdom bewegen sich hingegen jeweils im Bereich von rund 5 GB.

Damit wäre Ocarina of Time das bislang größte Hauptspiel der Zelda-Reihe auf Switch beziehungsweise Switch 2, zumindest gemessen am Speicherbedarf. Eine Ausnahme bildet das Spin-off Hyrule Warriors: Age of Imprisonment, das mit 43,5 GB noch einmal deutlich mehr Platz beansprucht.

Eventuell müsst ihr also noch mal etwas Platz auf der Konsole freischaufeln, sofern ihr euch das Spiel nicht sowieso physisch holen wollt. The Legend of Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

via GamesRadar, GamePro, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

2 Kommentare

  1. Das ist allen voran zu der N64 Version ein faszinierender Vergleich, wie sich die Technik weiterentwickelt hat. Habe gerade mal geschaut, die 3DS Version soll um die 500 MB groß sein.

    An sich ist das für einen First Party Titel auf Switch 2 eine wirklich beeindruckende Größe. Besonders, da es sich hier ja wohl nicht um die Unreal Engine handeln soll die von Haus aus eben diese gigantischen Assets hat. Aber fast 30 Gigabyte ist ne Ansage. Die erwähnten Warriors-Ableger zähle ich hier nicht mit, die sind grundsätzlich meistens sehr groß, weil die Spiele auch meistens imposante Cutscenes haben.

    Beim Ocarina of Time Remake werden es allen voran eben die Assets sein, die die Größe ausmachen. Das Detailverliebtheit im Spiel ist gigantisch und da kommt auch der Fakt dazu, dass ne menge, wie ich es schon geschrieben habe, Kulisse ist. Man muss sich nur Hyrule Field anschauen, wo an allen Ecken und Enden irgendwas neues dazugekommen ist an optischen Details, dass du manche Gegenden gar nicht so leicht wiedererkennst.

    Denke, so setzt sich die Größe zusammen und ist dann wenig überraschend. Die neue Quest, für die man als Belohnung eine Flasche erhält wird sicherlich auch um die 50 MB ausmachen. Ich konnte einfach nicht anders, bitte verzeiht es mir (es gibt hier leider jetzt nicht das Äffchen-Emoji, was sich schelmisch die Hände vors Gesicht hält) :evil:

  2. Zu viele Faktoren, um das irgendwie einzuordnen:

    Höher aufgelöste Assets, mehr Inhalte, Sprachausgabe, aber auch eine veränderte Engine, andere Entwickler, veränderte Entwicklungsansätze, technische Anforderungen und Komprimierungstechniken.

    Was davon letztendlich in welchem Maße dafür gesorgt hat, dass die Datei größer ist, lässt sich als Außenstehender praktisch unmöglich beurteilen.

    Ich will damit aber niemandem die Vorfreude nehmen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es schön ist, etwas greifbares zu haben, was einem das Gefühl vermittelt, ein modernes und optisch ansprechendes Produkt zu bekommen. Mir fällt es nur schwer, die 800-fache Größe einzuordnen und daraus abzuleiten, was sie tatsächlich über das Spiel aussagt.

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