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Erste Analyse von Digital Foundry zu Zelda: Ocarina of Time liefert spannende Details

Der Trailer zum Remake von Zelda: Ocarina of Time sorgte für Aufsehen, Spekulationen und Diskussionen. Neben dem Stil und den puppenartigen Figuren gab es auch Kritik an der Technik. Das Spiel sehe aus wie ein typisches „Unreal Engine 5“-Spiel und auch einige Artefakte bei feinen Details sorgten für Kritik – besonders das Flimmern bei feinen Details.

Die Technik-Experten von Digital Foundry haben sich den Trailer genauer angesehen und einige interessante Entdeckungen gemacht. Denn tatsächlich wird das Remake gar nicht mit der Unreal Engine 5 entwickelt – und auch die Artefakte sind nicht auf DLSS-Upscaling zurückzuführen.

Eigene Engine, eigener Upscaler

Vermutlich wäre diese Grafik auf der Nintendo Switch 2 auf Basis der Unreal Engine 5 gar nicht möglich gewesen, denn das „Ocarina of Time“-Remake zielt auf 60 Bilder pro Sekunde bei 1440p im Dock-Modus.

Doch das Spiel selbst wird in der Regel in 1080p oder niedriger gerendert – denn höhere Auflösungen konnte Digital Foundry im Trailer während der Gameplay-Szenen nicht finden. Die 1440p‑Auflösung bleibt offenbar den Menüs vorbehalten.

Bleibt die Frage: Woher kommt das Flimmern, wenn die Auflösung akzeptabel ist? Sollte dagegen nicht DLSS helfen, welches die Nintendo Switch 2 unterstützt? Es stellt sich heraus: Genau wie bei der Engine verwendet Nintendo eine eigene Lösung beim Upscaler – und diese hat offenbar leichte Probleme und überschärft das Bild, sodass gelegentlich starkes Flimmern bei feinen Details zu sehen ist. Auch die Open-World-Bereiche leiden unter flimmernden Details wie Vegetation und Laub, was eine einfache DLSS-Implementierung minimiert hätte.

Spekulationen über Monolith Soft

Welche Engine im Detail genutzt wird, ist jedoch nicht bekannt und anhand des Trailers auch schwer herauszufinden. Die naheliegende Antwort wäre eine angepasste Engine von Monolith Soft, welche bei mehreren vergangenen Zelda-Spielen bei der Engine mithalfen.

Gleichwohl: Das ist nur Spekulation und auch der Hinweis sei noch einmal erlaubt, dass alle Einschätzungen von Digital Foundry auf dem Trailer basieren, nicht auf einer selbst gespielten Demo. Auch Digital Foundry blickt deshalb gespannt auf die Veröffentlichung des Remakes am 5. November. Denn eine wichtige Frage kann man aktuell nämlich bisher nicht beantworten: Wie schneidet der Handheld-Modus der Switch 2 in diesem Spiel ab?

DF-Video:

via GoNintendo, Notebook Check, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

 

2 Kommentare

  1. Denn tatsächlich wird das Remake gar nicht mit der Unreal Engine 5 entwickelt – und auch die Artefakte sind nicht auf DLSS-Upscaling zurückzuführen.

    Das ist schon überraschend, gerade nachdem die Ähnlichkeit mit manchen Fanprojekten mit der UE5 so frappierend war. Normalerweise kosten hauseigene Engines in der Entwicklung mehr Geld, sind dafür aber in den Händen der eigenen Entwickler ein fähigeres Tool als zugekaufte Lösungen wie UE. Ob sie mit letzterer noch mehr Schwierigkeiten auf der Hardware hatten und sich deshalb für eigenen Lösungen entschieden haben, mit dem Wermutstropfen kleiner Probleme?

  2. Unpopuläre Meinung, aber sie ist meine:

    Irgendwie kommt mir leider speziell (sorry!) das Zelda OoT Remake von bisher gezeigten wie ein einziger KI Slop vor. Alles hat diesen furchtbaren Plastik KI Look mit entsprechender Glow Filter Überladung. Da will ich Nintendo nichts unterstellen, aber muss sagen das es zumindest mir persönlich überhaupt nicht zusagt und genau das in mir auslöst, was es bestimmt nicht soll: Ablehnung 🙄

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